Spiel des Monats: Norderwind

Wunderhübsch sind sie, die kleinen Handelsschiffe, die man vor Spielstart erst mal aufbaut. Jeder Spieler bekommt eins und dann kann er mit verschiedenen Waren handeln, sein Schiff aufrüsten und gegen Piraten kämpfen.

Für all diese Aktionen benötigen Sie Gold. Sie bekommen ein Startkapital und können sich auf Ihren Handelsfahrten durch günstige Einkäufe und lukrative Verkäufe Ihrer Waren noch welches dazuverdienen. Wenn Sie das Glück haben, die Karte mit dem Goldschatz umzudrehen, bekommen Sie zwei Goldstücke dazu. Sie müssen auch Goldstücke ausgeben: Waren kaufen, die Mannschaft auf dem Schiff vergrößern, Kanonen erwerben oder Piraten besänftigen! Eine gute Mannschaft bietet Ihnen viele Spielvorteile, ein Buchhalter zum Beispiel erhöht die Einnahmen.

Also heißt es, gut mit dem Gold zu taktieren und die Forderungen der Städte zu erfüllen, denn es müssen Siegpunkte erworben werden! Gewonnen hat, wer die beste Mischung aus erfolgreichem Handel und cleverem Kampf findet und schneller als seine Mitspieler die Aufträge der Städte erfüllt – sprich, die meisten Siegpunkte hat.

Norderwind ist ein Spiel für die ganze Familie. Schon Kinder ab 10 Jahren kommen mit den Regeln gut zurecht. Der Spielspaß ist unabhängig davon, ob zwei, drei oder vier Spieler auf Handelsfahrt gehen. Wer allerdings Interaktion zwischen den Spielern erwartet, ähnlich wie bei den „Siedlern von Catan“, wird hier enttäuscht.

Das neue Abenteuerspiel von Klaus Teuber, „Norderwind“, ist bei Kosmos erschienen und kostet 36,99 Euro.