Outdoor-Küche: Lecker draußen essen

Unter Outdoor-Küche kann man viel verstehen, z.B. können es Kleinigkeiten sein, die man zuhause vorbereitet hat, um sie zum Picknick mitzunehmen, aber auch leckeres Essen, das man beim Camping bzw. draußen erst noch zubereitet – egal ob auf dem Grill oder mit einem Kocher. Wir finden, der Mix machts, Hauptsache aber draußen in der Natur…

Süßkartoffelsalat mit Zitronengras-Cashew-Knusper

Für 4-6 Personen benötigen Sie: 2 Stängel Zitronengras, 40 g geröstete, gesalzene Cashewkerne, 500 g junge Süßkartoffeln, 1 große rote Chilischote, 1 großes Bund Koriander, 4 EL Limettensaft, ½ TL Salz, 1 TL Zucker, 1 EL geröstetes Sesamöl, 3 EL neutrales Pflanzenöl

So ist die Zubereitung:
1. Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, ein Blech mit Backpapier belegen. Das Zitronengras von äußeren harten Blattern befreien, das weiche untere Drittel fein schneiden. Mit den Cashewkernen im Blitzhacker fein zerkleinern. Auf das Blech bröseln, in 8–10 Minuten im Ofen knusprig rösten. Abkühlen lassen.
2. Inzwischen die Süßkartoffeln schälen, waschen und mit dem Sparschäler in feinen Streifen abziehen. Die Chilischote abbrausen, putzen und fein schneiden. Koriander abbrausen und trockenschütteln, dicke Stiele entfernen, den Rest grob hacken.
3. Aus Limettensaft, Salz, Zucker, Chili und den beiden Ölen ein Dressing rühren. Süßkartoffeln untermischen, in eine Schüssel füllen und abdecken. Die Knusperbrösel in einem Papiertütchen mitnehmen, beim Picknick auf den Salat streuen.
Zubereitungszeit: 25 Min.

Aus „Last Minute Picknick“. Im Sommer gibt es nichts Schöneres als draußen zu essen. An der frischen Luft schmeckt alles einfach doppelt so gut! Für alle, die schnell und dabei für den spontanen Ausflug kulinarisch top vorbereitet sein wollen, bietet dieses Last-Minute-Kochbuch leckere Rezeptideen: rund 50 praktische Gerichte zum Mitnehmen, die in weniger als 30 Minuten fertig sind. Essen to go mit wenigen Zutaten, ratzfatz zubereitet und schnell eingepackt – so schmeckt der Sommer. Fazit: Abwechslungsreiche Rezeptideen für viele, viele Picknicks, die man dann entspannt spontan erleben kann. Dank der köstlichen Speisen wird das Outdoor-Erlebnis dann nochmal eindrucksvoller in Erinnerung bleiben. Hoffen wir auf viele warme Tage… Erschienen im Christian Verlag zum Preis von 12 Euro (128 Seiten, Klappenbroschur, ISBN 978-3-95961-101-5).

Super für Camping mit Kocher, geht aber sogar auf einem Grill. Der darf dann allerdings nicht mehr so heiß sein…

Polenta mit Spinat und Ölsardinen

Für 2 Portionen benötigen Sie: 3 Tassen Milch, Salz, 1 Tasse Instant-Polenta, 2 EL Butter, 3 Handvoll Jungspinat, 1 Dose hochwertige Ölsardinen, Pecorino (frisch gerieben), 4 getrocknete Tomaten (klein geschnitten), Pfeffer aus der Mühle und natürlich in diesem Fall einen Kocher

So ist die Zubereitung:
1. Die Milch in einen Topf geben, salzen und erhitzen. Die Polenta einrühren und aufpassen, dass keine Klümpchen entstehen. Bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten quellen lassen, dabei ab und zu umrühren.
2. Die Butter einrühren und den Jungspinat vorsichtig unterheben. Mit den Ölsardinen, den Tomaten und dem Pecorino anrichten. Eine gute Ladung Pfeffer darübermahlen.

Aus „Draußen schmeckt’s natürlich besser“ von Andrea Martens & Jo Kirchherr. Gesund essen, Kraft tanken und draußen einfach zusammen Spaß haben. Das ist das Motto dieses Buches. Gerade bei Picknick, Wandern, Camping und anderen Outdoor-Aktivitäten wird oft auf Fertigprodukte zurückgegriffen, weil sie vermeintlich praktischer und zeitsparender sind, dafür werden Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe in Kauf genommen. Dabei geht es auch anders. Dieses Buch zeigt in über 60 Rezepten, wie einfach, unkompliziert und schnell sich unverfälschte Genüsse auf die Picknickdecke zaubern lassen. Wie wär's mit gefüllten Zucchinipäckchen, Süßkartoffelsalat mit Erdbeeren oder Pizza California aus der Pfanne? Clean Eating ist der Schritt zurück zur Natur, Essen in seiner ursprünglichen Form. Alles frisch, keine fertigen Saucen oder Dips aus der Tüte. Mit naturbelassenen Zutaten, nährstoffreich, gesund und biologisch hochwertig. Und dazu wunderbar abwechslungsreich, geschmackvoll und ganz einfach lecker. In lockerer und luftiger Aufmachung, die zum fröhlichen Freiluftgenuss einlädt. Fazit: Bunte (toll Rezeptfotos) und cleane Rezepte für jede Outdoor-Gelegenheit. Das Buch unterscheidet die Möglichkeiten (Picknick, Kocher, Grill) und trifft damit voll in Schwarze. Wer auch bewusst outdoor lecker essen möchte, wird hier viele Anregungen entdecken. Ausprobieren! Erschienen im AT Verlag zum Preis von 20 Euro (144 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-03800-963-4).

Ein Brett am Meer

Die aus Finnland stammende Tradition, Fische über offenem Feuer an ein Brett genagelt zu braten, nennt sich eigentlich Flammlachs. Hier im Buch treffen die Autoren auf Sven, einem echten Insulaner, der auf Juist lebt und statt Lachs Wolfsbarsch aus den grauen Wogen zieht. Er serviert ihn kross und an Feuerkartoffel mit Quark…

Sie benötigen für den Fisch: Fisch, Anzahl und Art nach Wahl, 1–2 lange Holzbretter, Holz für das Lagerfeuer, 12 lange Nägel, Hammer. Für die Marinade: 100 ml Olivenöl, Saft von 2 Zitronen, 2 TL Salz, etwas Chiliringe (oder bunter Pfeffer, geschrotet), Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Estragon und Petersilie (je nach Geschmack).

Und so wird’s gemacht:
1. Alle Zutaten für die Marinade in ein kleines Einmach- oder Schraubglas geben, verschließen und gut schütteln.
2. Den Fisch entschuppen und filetieren. Pro Brett können je nach Größe 1–2 Fische daran gebraten werden.
Wichtig bei den verwendeten Brettern: Das Holz muss unbehandelt und ohne Farbbeschichtung sein. Hier eignet sich Eiche oder Buche sehr gut, denn das Holz macht die Würze. Kiefernholz wäre für diese Art von Rezept zu harzhaltig. Gleiches gilt für das Brennholz. Buche und Erle geben einen herrlichen, kräftigen Geschmack. Und: Früh genug anfeuern, damit die richtige Flammenhöhe und Temperatur für den Fisch erreicht wird.
3. Mit 3–4 Nägeln festnageln, sodass der Fisch gut hält und nicht Gefahr läuft, in die Glut zu fallen. Sind alle Fische befestigt, die Marinade sorgfältig darübergießen. Anschließend über dem Feuer so positionieren, dass das Brett gut hält und der Fisch gleichmäßig gebraten wird. Je tiefer das Brett in Erde oder Sand gestoßen wird, desto mehr Stabilität hat das Ganze.
4. Nach 40–50 Minuten ist der Fisch gar und zergeht nur so auf der Zunge.

Als Beilage passen Feuerkartoffeln mit Kräuterquark

Für 2 Personen benötigen Sie für die Kartoffeln: 2–4 mittelgroße Kartoffeln, Alufolie, Salz. Für den Quark: 60 g Quark, 60 g Sauerrahm, etwas Salz, Pfeffer, 1 kleine Zehe Knoblauch (gehackt), 1 Handvoll frische Petersilie, Schnittlauch und Pfefferminze (grob gehackt), etwas Meerrettich (gerieben), 1 Handvoll Tomaten, Paprika, Gurken

1. Den Quark und den Sauerrahm mit allen Gewürzen, dem Knoblauch und dem Meerrettich verrühren. Etwas Tomate, Paprika und Gurke klein würfeln und zum Quark geben.
2. Für die Feuerkartoffeln möglichst gleich große Kartoffeln verwenden. Zuhause nur ordentlich waschen, die Schale bleibt dran. Sollten die Kartoffeln zu groß sein, kocht man sie am heimischen Herd etwas vor. Gut in Alufolie einwickeln und vorsichtig in die Glut legen, sofern das Feuer etwas heruntergebrannt ist. Nach ungefähr 25–30 Minuten sind die Kartoffeln gar und können in der Mitte aufgeschnitten werden. Leicht salzen. Abschließend den Quark darüber geben.

Aus „Raus und kochen!“ von Ava Fellmann & Emil Levy Z. Schramm. Charmant und modern werden in diesem Buch Menschen vorgestellt, die auf verschiedenste Weise gerne draußen sind: Ob an einem Nachmittag im Park beim Grillen, am Ufer eines Sees oder an einem Wochenende irgendwo außerhalb der Stadt. Im Wohnmobil, mit dem Bulli, im Schrebergarten, mit Zelt oder mit dem Picknickkorb. Ansprechende Fotos gepaart mit spannenden, wenngleich absolut nachahmenswerten Rezepten, wecken Appetit auf Draußensein und lecker Kochen. Die zehn Menüs für Draußen-Fans erzählen in diesem Kochbuch allesamt ihre eigene, schmackhafte Geschichte. Dabei können sich Nachahmer auf so vielversprechende Rezept-Kompositionen freuen wie „Sommerrollen zu Gast in Brandenburg“, „Neuköllner Wild-kräuter-Suppe“, „Vintage-Zucchini mit Mangold und Kräutercreme“ oder „Dry Aged Beef auf dem Stein gegrillt“. Fazit: Urbane Küche unter freiem Himmel. Was für eine schöne Idee und für ein tolles Buch, das uns Land, Leute und lecker Essen auf so ungewöhnliche Weise präsentiert. Grandios! Erschienen im Delius Klasing Verlag zum Preis von 19,90 Euro (144 Seiten, flexibel gebunden, ISBN 978-3-667-11046-6).

Feine Tomatentarte mit Erdnussboden

Für ca. 12 Stücke benötigen Sie für den Teig: 250 g Weizen-Vollkornmehl (plus etwas für die Arbeitsfläche), 150 g Erdnussbutter mit Stückchen, 1 Prise Salz, 1 Ei, 2 EL kaltes Wasser. Für die Füllung: 200 g Kräuterfrischkäse, 1 Ei, ½ Bund Thymian, 1 Prise Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 350 g Cocktailtomaten. Für die Sauce: 200 g Crème fraîche, 1 TL Senf, 1 EL Zitronensaft, 1 EL Weißweinessig, je 1–2 Stängel Oregano, Zitronenmelisse, Petersilie und Basilikum, 1–2 Zweige Thymian, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Außerdem: 1 TL Butter für die Form

Und so ist die Zubereitung:
1. Mehl in eine Schüssel geben. Erdnussbutter, Salz, Ei und Wasser zufügen und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
2. Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.
3. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete Tarteform (Ø 28 Zentimeter) damit auslegen. Überschüssigen Teig abschneiden und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.
4. Für die Füllung Frischkäse und Ei verrühren. Thymianblättchen abzupfen und zusammen mit Salz und Pfeffer zugeben. Die Füllung in der Form verteilen. Cocktailtomaten putzen und obenauf legen.
5. Tarte für ca. 30 Minuten backen.
6- Für die Sauce Crème fraîche mit Senf, Zitronensaft und Essig in einen hohen Behälter geben. Kräuterblättchen abzupfen, klein hacken und zufügen. Mit dem Pürierstab gut durchpürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Aus „Picknickglück“ von Pia Deges. Ob Picknick im Wald, auf der Wiese oder am Wasser, fest steht: Unter blauem Himmel schmeckt alles besser! Herzhaftes Kräuterbrot mit würzigen Dips, Sommerrollen, Schnittchen deluxe und erfrischende Limonade lassen sich leicht zubereiten und sind im Nu zum Lieblingsort transportiert. So geht entspanntes Picknickglück. Fazit: Nach einer Doppelseite voll wichtiger Infos, an was man beim Picknick alles denken sollte, geht es auch schon los mit einer Vielzahl köstlicher, farbenfroher Rezepte samt Fotos. Bei dieser Auswahl wünscht man sich jeden Tag Sonnenschein, um die Tage draußen mit seinen Liebsten verbringen zu können. Toll! Erschienen im Hölker Verlag zum Preis von 19,95 Euro (112 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-88117-127-4).

Börek Cigars

Fantastisch, weil sooo abwechslungsreich. Es ist immer wieder spannend, welche Füllung man beim nächsten Bissen erwischt!

Für 24 Cigars benötigen Sie für die Schafskäse-Minz-Füllung: 100 g Feta (Schafskäse), 2 TL getrocknete Minze. Für die Brokkoli-Mandelfüllung: 250 g Brokkoli, 100 ml Gemüsebrühe, 2-3 EL gemahlene Mandeln, 1 Ei, Zucker, frisch geriebene Muskatnuss, Salz, Pfeffer aus der Mühle. Für die Paprika-Käse-Füllung: 1 rote Paprikaschote, ½ Tomate, 1 gehäufter EL Tomatenmark, 2 EL geriebener Cheddar, 6 Basilikumblätter, Zucker, Salz, Pfeffer aus der Mühle

Schafskäse-Minz-Füllung:
Feta auf der Gemüsereibe fein reiben und mit der Minze mischen.

Brokkoli-Mandel-Füllung:
Brokkoli waschen, putzen und in der Brühe garen, bis das Wasser verkocht ist. Mit gemahlenen Mandeln (so viel, dass die Füllung nicht zu flüssig ist) pürieren. Mit Ei, 1 Prise Zucker, Muskatnuss sowie Salz und Pfeffer mischen.

Paprika-Käse-Füllung:
Paprikaschote längs halbieren, entkernen, waschen und klein schneiden. Tomate waschen und klein schneiden. Paprika und Tomate im Mixer zerkleinern. Es darf ruhig stückig und fester sein. Mit Tomatenmark, Cheddar, Basilikum und 1 Prise Zucker mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zubereitungszeit: 15 Min. pro Füllung

Zutaten für 24 Cigars: 1 Packung Yufkateig (dreieckig; aus dem Kühlregal; ca. 360 g), 125 g zerlassene Butter.

Und so werden die Böreks zubereitet:
1. Eine kleine Tasse mit Wasser füllen. Nun immer pro Cigar nur 1 Teigdreieck aus der Packung nehmen, da Yufkateig sehr schnell austrocknet. Mit der Spitze nach oben auf die Arbeitsfläche legen. Mit etwas zerlassener Butter dünn einpinseln.
2. Je 1 EL Füllung an der unteren Kante verteilen. Rechts und links jeweils etwa 2 cm frei lassen. Die Seiten nacheinander einschlagen, das untere Ende dicht über die Füllung klappen und die Cigars vorsichtig, aber fest aufrollen. Die obere Spitze mit etwas Wasser anfeuchten und etwas andrücken. Auf diese Weise etwa 24 Cigars mit den 3 Füllungen füllen und rollen.
3. Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Die Cigars auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Ofen auf der mittleren Schiene 15 bis 18 Minuten goldgelb und knusprig backen. Warm oder kalt genießen – unfassbar lecker!
Zubereitungszeit: 30 Min. + 18 Min. Backen

Süüüße Superfüllung:
100 g Zartbitter-Schokolade in 70 ml warmer Sahne schmelzen. Fein verrühren. 100 g Doppelrahm-Frischkäse unterrühren und die Creme bis zum Füllen in den Kühlschrank stellen. Cigars wie oben beschrieben mit der Schokocreme füllen und bis zum Verzehr
kühl stellen.

Aus „Yummy! Abenteurerküche“. Draußen schmeckt es am besten! Und jeder Outdoor-Ausflug macht ordentlich Hunger und Appetit. Gut, wenn man mit Susanne Klugs „Abenteurerküche“ vorgesorgt hat. Dann werden nämlich Pizzakugeln, Hot-Dog-Stockbrote, Süßkartoffel-Toasties oder die erfrischende Gurkenlimonade aus dem Rucksack und dem Picknickkorb gezaubert. Die Rezepte kommen ohne Fertigprodukte aus, sind schnell und einfach gemacht und an die Gesundheit wurde auch gedacht. Das ist echte Sonne-, Mond- und Sterne-Küche für die Clique, Festivalbesuche mit Freunden, Campingausflüge, Vater-Sohn-Wochenenden, Fahrradtouren zu zweit und Gartenfeste. Auch für das Drumherum gibt’s Tipps: was unbedingt in die Picknicktasche muss, wie man ein Lagerfeuer macht und wie sich Kinder mit Outdoor-Spielen die Zeit vertreiben. Ab jetzt wird jeder Ausflug zum kulinarischen Abenteuer. Fazit: Liebevoll gestaltetes Buch zum Thema Draußenessen – egal wo und wie. Da kommt pure kulinarische Freude auf, denn die Rezepte laden zum Ausprobieren ein. Toll! Erschienen im ZS Verlag zum Preis von 14,99 Euro (96 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-89883-650-0).

Donuts mit Backäpfeln und Ahornsirup

„Dies ist bei mir erste Wahl, wenn ich mit Freunden und Familie picknicken gehe. Die Äpfel schmurgeln in der Ascheglut, während man über dem Feuer Hotdogs oder ähnliches grillt. Wer keine gusseiserne Donutpfanne hat, kann den Teig auch in einer herkömmlichen Gusseisenpfanne zu dicken Pfannkuchen backen…“ (Autor Max Hamilton)

Für 4 Personen benötigen Sie: 4–8 Äpfel, 8 TL Ahornsirup. Für die Donuts: 5 Eier, 250 g Kristallzucker, 600 g Mehl (Type 405), 5 TL Backpulver, 1 TL Salz, 225 ml flüssige Schlagsahne, 225 ml Vollmilch, 225 g Butter (zerlassen), 1 TL gemahlener Zimt

Und so ist die Zubereitung:
1. Die Äpfel in Alufolie wickeln und direkt in der Ascheglut (oder im 180 Grad heißen Ofen) 30–40 Minuten backen. Zur Garprobe die Früchte mit einem kleinen Messer einstechen, sie sollten durch und durch weich sein.
2. Für die Donuts die Eier und 225 g Zucker ver¬schlagen, bis die Masse hellgelb und schaumig ist. Das Mehl, das Backpulver und das Salz in den Eierschaum sieben und glatt rühren. Die Sahne, die Milch und die Hälfte der zerlassenen Butter unter¬mengen. Den restlichen Zucker mit dem Zimt vermengen und beiseitestellen.
3. Eine gusseiserne Donutpfanne über mittlerer Hitze vorheizen und die restliche Butter hinein¬geben – sie schäumt augenblicklich auf und wird braun. Mit einem Spritzbeutel oder einem Löffel Teig in die Vertiefungen einfüllen, bis sie zur Hälfte gefüllt sind. Bei mäßiger bis starker Hitze 3–4 Minuten backen, die Donuts wenden und weiterbacken, bis sie rundherum goldbraun sind.
4. Die Donuts aus der Pfanne nehmen und im Zimt¬zucker rollen. Mit Ahornsirup und den Backäpfeln servieren.

Aus „Das Lagerfeuer-Kochbuch“ von Max und Liz Haarala Hamilton. Zurück zum Lagerfeuer! Einfach und natürlich ist die Küche des schwedischen Fernsehkochs und Restaurantchefs Niklas Ekstedt. Was also liegt da näher, als frische Zutaten direkt über dem offenen Feuer zu Kochen. Basic cooking inmitten der Natur! Natürlich muss man erst einmal lernen, wie man ein offenes Feuer macht, über Holz genauso Bescheid wissen wie über Rauch und Glut. Und dann kann es losgehen: mit den besten Outdoor-Rezepten der nordischen Küche. Fazit: Wer glaubt, es dreht sich in diesem Buch „nur“ um simple Eintöpfe und Grillwürste, wird schnell eines Besseren belehrt. Die nordische Küche bietet sehr viel mehr, was es zu entdecken gilt. Abgesehen von den sehr schmackhaften Rezepten eines Profis bietet das Buch noch viele Tipps zum Erlebnis „Kochen am offenen Feuer“, die zudem gut umzusetzen sind. Da hat einer Ahnung und macht ein Buch! Das passt… Erschienen im Christian Verlag zum Preis von 30 Euro (240 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-86690-625-9).

Quellen und Bildrechte:

  • 1./2. © Christian Verlag / Maria Brinkop
  • 3. © AT Verlag / Jo Kirchherr, www.jokirchherr.com
  • 4-5. © Delius Klasing / Fotograf: Emil Levy Z. Schramm
  • 6. © Hölker Verlag / Fotograf: Michael Ruder
  • 7. © Barbara Bonisolli für ZS Verlag
  • 8. © National Geographic / Max u. Liz Haarala Hamilton

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