Spargel & Erdbeeren: Jedes Jahr einfach unwiderstehlich!

Bis zum 24. Juni läuft wieder die köstliche Spargel-Saison, daher stürzen sich viele fast jedes Wochenende auf das königliche Gemüse. Auf deutsche Erdbeeren müssen die Konsumenten noch ein wenig warten, denn das kalte Aprilwetter hatte den Ernteauftakt verzögert. Rezepte gibt es wie immer von uns...

Außergewöhnlich, erfrischend und farbenfroh:
Erdbeer-Spargel-Salat
Für 2 bis 3 Personen benötigen Sie: 500 g weißer Spargel, 300 g Erdbeeren, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 1 EL Pinienkerne, 4-5 EL Sahne, 1 TL Himbeeressig, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, ½ Msp gemahlenes Piment

Und so wird der Salat zubereitet:
Den Spargel waschen, gründlich schälen, eventuell holzige Enden großzügig abschneiden. Spargel in dünne Scheiben schneiden, die Spitzen ganz lassen. Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Frühlingszwiebeln waschen, trockenschütteln, in feine Ringe schneiden. Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne (ohne Öl) hellbraun rösten. Aus Sahne, Essig und den Gewürzen mit dem Schneebesen eine schaumige Salatsauce schlagen. Spargelscheiben und Erdbeeren mit der Sauce mischen, einige schöne Erdbeeren zur Dekoration zurückbehalten. Den Salat auf Teller geben, mit den Spargelspitzen und den restlichen Erdbeeren dekorieren.
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Aus "Spargelzeit!". Die Spargelzeit ist für Genießer die kulinarische Hochsaison im Jahreslauf. Ob weiß, grün oder violett, das Stangengemüse zählt zu den edelsten Gewächsen, die der Gemüsegarten hervorbringt. Dass dieses Gemüse viel mehr zu bieten hat, als die altbekannten Spargelrezepte mit Salzkartoffeln und gekochtem Schinken, zeigt jetzt Astrid Poensgen-Heinrich in ihrem neuen Buch. Wer die kurze Spargelzeit aus vollen Zügen genießen möchte, ist mit diesen vegetarischen Rezepten gut beraten. Edle Vorspeisen, feine Suppen und köstliche Partyrezepte sind ebenso vertreten wie kleine Büromahlzeiten oder schnelle Pastagerichte und Gratins. Aus der Profiküche der Autorin gibts zudem noch reichlich Basiswissen zu Einkauf, Lagerung und Zubereitung des königlichen Gemüses. Anlass zum Schmunzeln geben in diesem kleinen Rezeptbuch die Illustrationen der bekannten Cartoonistin Renate Alf. Erschienen im pala-verlag zum Preis von 8,80 Euro. (144 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-89566-185-3).

Zander mit Spargel-Möhren-Ragout
Für 4 Personen benötigen Sie: 500 g weißer Spargel, 500 g grüner Spargel, 100 g Zuckerschoten, 200 g Möhren, 1 EL Butter, 300 ml Gemüsebrühe, 50 ml Weißwein, 4 Zanderfilets, Zitronensaft, 1 EL Mehl, 2 EL Öl, 100 g Krabbenfleisch, 1 EL Limettensaft, rosa Pfeffer, 50 g Sahne, Salz, Pfeffer, 1 EL gehackte Petersilie

Und so wird die Gericht zubereitet:
Weißen Spargel ganz, grünen Spargel nur im unteren Drittel schälen. Spargel in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Zuckerschoten putzen, Möhren schälen. Butter in einem Topf erhitzen, Möhren zugeben und ca. 5 Minuten sanft braten. Spargel zufügen und ebenfalls einige Minuten anbraten. Brühe und Weißwein angießen, aufkochen lassen und das Ganze zugedeckt 10 Minuten köcheln.
Zuckerschoten zufügen und kurz mit erhitzen. Zanderfilets mit Zitronensaft beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Mehl bestäuben. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Zander von beiden Seiten ca. 2 Minuten anbraten. Krabben mit Limettensaft beträufeln, mit rosa Pfeffer würzen und kurz zum Zander in die Pfanne geben. Einige Minuten bei schwacher Hitze weitergaren. Das Spargel-Möhren-Ragout mit Sahne verfeinern, mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken. Ggf. andicken.
Pro Portion ca. 392 kcal

Aus "Spargel". Wieder steigt die Vorfreude auf ein kulinarisches Highlight des Jahres: Spargel! Ob weiß oder grün, frisch gestochen ist kein anderes Gemüse so zart und so vielfältig zu verarbeiten wie das "königliche". In diesem Buch werden die zarten Stangen nicht nur ins schönste Licht gerückt, sondern unglaublich variantenreich gezeigt, wie ihr feines Aroma am besten zur Geltung kommt. Von fein bis herzhaft, von leicht bis gehaltvoll, gegrillt, gebraten oder gebacken: Gourmetrezepte wie Spargelcrespelles mit schwarzem Trüffel, Spargelkonfitüre mit Sherry, Spargel-Kokos-Curry oder Grünspargel mit Kaisergranat und Zabaione vereinen das Beste aus den Küchen der Welt und begeistern auch passionierte Spargelfreunde. So raffiniert die Rezepte anmuten, so einfach sind sie dank übersichtlicher, eingängiger Anleitung zuzubereiten. Viele Informationen zu Spargelanbau, Spargelsorten, Einkauf, Zubereitung, Aufbewahrung, Saucenrezepte und Nährwertangaben verstehen sich von selbst. Erschienen im Fackelträger Verlag zum Preis von 19,95 Euro. (160 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-7716-4496-3).

Gnocchi "Mamma Graziella"
Für 4 Personen benötigen Sie für den Gnocchi-Teig: 300 g mehligkochende Kartoffeln, 2 Eigelbe, 1 EL Ricotta, ½ TL Salz, frisch geriebene Muskatnuss, frisch gemahlener Pfeffer, 50 g weiche Butter, 50 g Dinkel- oder Weizenweißmehl/Typ 630/405, 100 g Dunst oder Knöpflimehl (auch bekannt z.B. als Grieß fein). Außerdem: 2 EL Olivenöl extra vergine, 8 grüne Spargel, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 3 EL Rahm/Sahne, 120 g kleine schwarze Oliven, 16 Cherrytomaten (geviertelt), 1 d/100 ml Tomatencoulis. Für die Tomatencoulis benötigt man zudem: ½ dl/50 ml Olivenöl extra vergine, 100 g Zwiebeln (geschnitten), 25 g Basilikum, 1 TL Fleur de sel, 1 Prise Zitronenpfeffer, 1 EL Tomatenpüree, 500 g Fleischtomaten, 50 g Butter

So wird zunächst das Tomatencoulis hergestellt:
Den Stielansatz der Tomaten ausstechen, Tomaten zerkleinern. Basilikumblättchen von den Stielen zupfen, fein schneiden. Zwiebeln und Basilikum im Olivenöl bei schwacher Hitze rund 5 Minuten dünsten, würzen, Tomatenpüree und Tomaten unterrühren, köcheln lassen, bis die Tomaten sehr weich sind, pürieren und durch ein Spitzsieb streichen.

Und so wird das Gericht schließlich zubereitet:
1. Kartoffeln in der Schale im Dampf weich garen, noch heiß schälen und durch das Passevite/die Flotte Lotte drehen. Eigelbe und Ricotta glattrühren, mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Eigelbmasse, Butter, Mehl und die Hälfte des Dunst/Knöpflimehls zu den Kartoffeln geben, zu einem Teig zusammenfügen. Vor der Weiterverarbeitung die Konsistenz des Teigs prüfen, indem man 2 bis 3 Klößchen probekocht. Klößchen in das kochende Salzwasser geben. Wenn die Klößchen zusammenhalten, ist der Teig in Ordnung. Wenn sie zerfallen, restlichen Dunst/Knöpflimehl einarbeiten. Wichtig: Man darf den Kartoffelteig nicht zu lange stehen lassen, weil er schnell Wasser zieht und klebrig wird. In diesem Fall erneut etwas Dunst/Knöpflimehl einarbeiten.
2. Gnocchiteig portionieren, daumendicke Rollen drehen. Rollen in etwa 1 cm lange Stücke schneiden. Gnocchi formen und diese mit dem Daumen über eine Gabel streifen.
3. In einem großen Kochtopf reichlich Salzwasser aufkochen, Gnocchi portionsweise in das kochende Wasser geben. An die Oberfläche steigen lassen, mit dem Schaumlöffel herausnehmen, auf ein Kuchenblech verteilen. Mit Olivenöl beträufeln, Gnocchi durch Bewegen des Bleches mit dem Öl mischen, zugedeckt beiseite stellen.
4. Die Schnittstelle beim Spargel kappen, unteres Drittel schälen, Stangen in 5 cm lange Stücke schneiden, dickere Stangen längs halbieren, im Dampf 4 Minuten blanchieren.
5. In einer beschichteten Bratpfanne wenig Olivenöl erwärmen, Gnocchi und Spargel zufügen, bei mittlerer Hitze schwenken, erwärmen, mit Salz und Pfeffer würzen, Rahm unterrühren. Zum Schluss Oliven und Cherrytomaten zufügen.
6. Gnocchi auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit der heißen Tomatensauce umgeben.

Aus "Spätzli und Gnocchi". Spätzli und Gnocchi sind beliebt, schneller zubereitet als gedacht und eine immer gern gesehene Mahlzeit. Kräuter verleihen ihnen eine grüne Farbe, Tomaten und Rote Bete färben sie rot, Kürbis und Safran dezent gelb-orange. Sie sind aber auch Kombinationskünstler, die mit Kastanien, Gemüse und Käse köstliche Verbindungen eingehen. Die Tipps und Tricks in der Einführung machen auch Anfänger zu Spätzli- und Gnocchispezialisten. Selbstgemacht schmeckts halt am besten! Erschienen im FONA Verlag zum Preis von 9,90 Euro (89 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-03780-473-5).

Gugl Amarettorahm-Erdbeere

Für 18 Gugl benötigen Sie: 20 g Butter und Mehl für die Formen, ½ Vanilleschote, 50 g Butter, 50 g Puderzucker, 4 EL Amarettolikör, 50 g Ei (1 mittelgroßes), 20 g Sahne, 60 g Mehl, 70 g frische Erdbeeren, Mehl zum Bestäuben

Und so werden Gugl zubereitet:
1. Die Zutaten vor der Zubereitung auf Zimmertemperatur bringen. Gugelhupfformen einfetten und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Butter erhitzen und langsam den gesiebten Puderzucker, das Vanillemark und 2 EL Amaretto hineinrühren. Das Ei unterheben und alles zusammen glatt rühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Mehl sieben und unter die Masse rühren.
3. Die frischen Erdbeeren waschen, putzen, in kleine Stücke schneiden und mit 2 EL Amaretto in einer extra Schüssel vermengen. Etwas Mehl über die Erdbeeren stäuben. Anschließend unter die Masse heben.
4. Teig in die Gugelhupfformen füllen und im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel ca. 14 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen.
Tipp: Erdbeeren genießt man am besten im Mai, wenn sie schön kräftig rot sind und fruchtig schmecken. Nehmen Sie sich ruhig die Zeit, die Erdbeeren selbst zu pflücken.
Zubereitungszeit: 25 Minuten plus Backzeit

Aus dem Mini-Kochbuch "Feine Kuchenpralinen: Süße Backideen für kleine Gugelhupfe" von Chalwa Heigl. Originell und neu: kleine Kuchenpralinen statt großer Torten. Mit diesem einzigartigen Set, bestehend aus Buch und kleinen Silikon-Backformen, lassen sich kleine Gugelhupfe ganz einfach zu Hause backen. Das Buch bietet Rezepte für klassische Kuchen, fruchtige Variationen und Aromatisches rund ums Jahr. Dazu gibt es verlockende Ideen für süße Saucen oder köstliche Beilagen, die aus den Kuchenpralinen wunderbare Desserts machen. Erschienen im Südwest Verlag zum Preis von 14,99 Euro. (64 Seiten, ISBN 978-3-517-08745-0).


Erdbeer-Chutney
Besonderer Kick durch Jalapenos und frisch-duftige Zitronenmyrte
Für 4 Gläser à 230 ml benötigen Sie: 1 kg reife, aromatische Erdbeeren, 2 Tahiti-Vanillestangen, 300 g Zucker, ½ TL Salz, 2 TL gemahlener Kardamom, 400 g Schalotten, 4 frische Jalapenos (50-60 g), 3 EL eingelegter grüner Pfeffer, 3 EL Rapsöl, 300 ml Himbeeressig, 2-3 TL Zitronenmyrte

Und so wird das Chutney zubereitet:
1. Die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren oder vierteln. Die Vanillestangen längs halbieren, das Mark heauskratzen, die Stangen in 3-4 cm lange Stücke schneiden.
2. Zucker mit Salz, Kardamom, Vanillemark und -stangenstücken zu den Erdbeeren geben, gut mischen und zugedeckt bis zur Verwendung ziehen lassen.
3. Die Schalotten schälen und hacken. Die Jalapenos halbieren, entkernen, waschen und fein hacken. Den Pfeffer sehr gründlich abbrausen und abtropfen lassen.
4. Die Schalotten im Öl glasig anschwitzen. Erdbeermischung und Himbeeressig zugeben. Aufkochen und 30-40 Minuten kochen, bis die Masse marmeladenähnlich eingedickt ist. Jalapenos, Pfefferkörner und Zitronenmyrte einrühren, noch ca. fünf Minuten köcheln, dann in sterilisierte Gläser abfüllen.
Dazu passt das Chutney: Ziegenfrischkäse oder Büffelmozzarella; sanft gegartes Schweinefilet oder Hähnchenbrust, auch Hähnchenbrust-Aufschnitt

Aus "Chutneys & Relishes" von Bettina Matthaei. Die Rezepte für die raffinierten Begleiter reichen von Blaubeer- über Limetten-Kokos- bis zu Trockenfrüchte-Chutneys, von Jalapeno- über Möhren-Ingwer- bis zu Zucchini-Relishes. Passend zu Gemüse, Fisch, Fleisch oder Geflügel, zu Gegrilltem oder Gekochtem sowie zu kräftigem Kuhmilch- oder Ziegenkäse. Dazu Edles und Feines wie Senfrosinen, Safran-Birnen und Zitruszesten in Orange-Vanille-Sirup, die jedes Menü veredeln und jedes Häppchen zur Sensation werden lassen. Zu jedem Rezept gibt es eine Liste von Vorschlägen, zu was das Chutney oder Relish am besten passt. Sommer-Tipp: ein Chutney oder Relish wird garantiert das Highlight der nächsten Grillparty! Außerdem gibt es zusätzliche, frische Varianten, wenn Chutneys oder Relishes nicht eingemacht werden sollen, sondern durch eine erweiterte oder geänderte Zutatenkombination zu einer raffinierten Salsa, einem delikaten Salat oder einem spannenden Gemüsegericht werden. Erschienen im Walter Hädecke Verlag zum Preis von 12,95 Euro. (72 Seiten, ISBN 978-3-7750-0623-1).

Spargel-Erdbeer-Dessert mit Vanilleeis
Für 4 Personen benötigen Sie: 250 g grüner Spargel, Salz und Zucker, 2 EL Zitronensaft, 1 TL Butter, 3 EL Himbeeressig, 1 EL Kürbiskernöl, Pfeffer, 250 g Erdbeeren, 4 Kugeln Vanilleeiscreme, geröstete Kürbiskerne zum Bestreuen

Und so wird das Desser zubereitet:
1. Das untere Drittel der Spargelstangen schälen und holzige Enden entfernen. Die Stangen in 3 cm lange Stücke schneiden. In kochendem Salzwasser mit einer Prise Zucker, Zitronensaft und Butter 10 Minuten garen, bis er bissfest ist.
2. Für das Dressing Essig und Öl miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über den warmen Spargel gießen und 15 Minuten marinieren.
3. Die Erdbeeren putzen und halbieren. Unter die Spargelstücke mischen und mit je einer Kugel Vanilleeis sowie mit gerösteten Kürbiskernen bestreut servieren.

Aus "Die besten Rezepte: Spargel" von Sabine Vonderstein (Hrsg.). Egal, ob weißer oder grüner Spargel, ob zu Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten, ob gekocht, gebacken oder gegrillt, mit Sauce oder ohne - Spargel ist immer ein Genuss. Auch in Salaten und sogar in Dessertvariationen macht er eine gute Figur. Dass er lediglich wenige Wochen im Jahr zur Verfügung steht macht Spargel nur noch umso interessanter. Probieren Sie so wunderbare und ungewöhnliche Rezepte wie "Romanasalat mit karamellisiertem Spargel und Croûtons", "Weißer Spargel in Blätterteignestern" oder "Rhabarberkompott mit Spargel-Honig-Mousse" und entdecken Sie ganz neue Seiten dieser verführerischen Stangen. Außerdem bietet das Buch Ausführliches zum Thema Warenkunde und zeigt anhand von Schritt-für-Schritt-Fotos wie Spargel vorbereitet, zubereitet, frisch gehalten und karamellisiert wird. Erschienen im Parragon Verlag zum äußerst günstigen Preis von 4,99 Euro. (96 Seiten, Hardcover, ISBN 978-1-4454-6269-1).

Quellen und Bildrechte:

  • 1. Pixabay