Die mittlerweile in vielen Ländern aktive Bewegung "Veganuary" feiert im Januar 2023 ihren zehnten Geburtstag – und immer mehr Menschen wollen mitmachen. Auch immer mehr Deutsche sind dabei und wollen sich im Januar rein vegan ernähren.
Veganuary ist eine gemeinnützige Organisation und Kampagne, die weltweit Menschen motivieren möchte, sich im Januar und vielleicht auch länger vegan zu ernähren. Der Name Veganuary setzt sich aus den englischen Worten ”Vegan” und “January” zusammen. Veganuary, 2014 im britischen Yorkshire gegründet, ist heute schon weltweit aktiv – mit Kampagnenzentren in Deutschland, den USA, Brasilien, Chile, Argentinien, Indien und Großbritannien sowie offiziellen Partnerorganisationen in der Schweiz, Italien, Frankreich, Australien, Südafrika und Singapur.
Wie funktioniert die Neujahrs-Challenge?
Interessierte können sich unter www.veganuary.com/mitmachen anmelden. Im Aktionszeitraum begleitet Veganuary alle Teilnehmenden mit einem täglichen Newsletter. Dieser bietet praktische Alltagstipps, Hintergrundinfos, News sowie Rezepte und neue Produkte. Außerdem gibt es bei der Registrierung das Veganuary-Promi-Kochbuch mit Rezepten von Bryan Adams, Oli P., Sadie Frost und anderen kostenlos als Download. Hilfe beim Einstieg in die vegane Ernährung bietet auch die im Laurence King Verlag erschienene Vegan-Box, ein illustriertes Kartenset mit kompakten Infotexten von Veganuary.
Veganuary unterstützt auch Unternehmen mit der Workplace-Challenge, bei der Mitarbeitende vegane Ernährung testen und diskutieren. Mehr dazu unter www.veganuary.com/de/workplace-challenge.
Auf dem Weg zum neuen Teilnahme-Rekord
Seit der Gründung im Jahr 2014 wächst die Veganuary-Bewegung ständig. Auch in diesem Jahr deutet alles auf einen neuen Teilnahme-Rekord hin. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov in Deutschland erklärten insgesamt 26 Prozent der Befragten, sie hätten bereits am Veganuary teilgenommen oder hätten Interesse daran, die vegane Ernährung im Rahmen des Veganuary auszuprobieren.*
Auch viele Firmen sind dabei und bieten im Januar mehr vegane Produkte an: Aldi, Rewe, Metro, Edeka, Penny...
In den vorangegangenen Kampagnenjahren registrierten sich weltweit fast 2,5 Millionen Menschen. Bis zu zehnmal so viele nahmen an Aktionen zum Veganuary teil oder ließen sich von der Kampagne inspirieren (Marktforschungsinstitut Kantar).
Feelgood-Kampagne: Hoffnung, Hummus und Humor
Veganuary international wirbt mit neuen Kampagnenmotiven, die humorvoll Lust und Hoffnung auf bessere und vor allem friedlichere Zeiten machen: „Where there's Hummus, there's Hope“, „Power to the Pea-ple“ und „Cauli-Flower Power“ heißen die Slogans, die auf Plakaten, in Medien und in den sozialen Netzwerken zu sehen sind. In Deutschland gibt es darüber hinaus ein Kampagnenvideo, in dem Prominente aus Show und Kultur den Veganuary 2023 mit sehr persönlichen und emotionalen Beiträgen unterstützen.
Sie wollen es mal probieren? Dann haben wir hier ein Rezept für Sie:
Kumpir mit Tahini und Kichererbsen-Spinat-Salat
Für zwei Portionen zwei große mehligkochende Kartoffeln waschen, abtrocknen und mit einer Gabel rundherum mehrmals einstechen. Anschließend die Kartoffeln jeweils auf Alufolie legen und mit je einem Esslöffel Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Die eingewickelten Kartoffeln für gut eine Stunde im Ofen garen.
In der Zwischenzeit einen Chicorée waschen, trocken schütteln, den Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Zwei Knoblauchzehen und eine Zwiebel schälen und fein würfeln. 200 Gramm Spinat waschen und trocken schütteln. 200 Gramm Kichererbsen aus der Dose abtropfen lassen und gut abspülen. Die Hälfte des Knoblauchs und der Zwiebel mit Chicorée, Spinat und Kichererbsen in eine Schüssel geben.
Eine Bio-Limette heiß waschen, abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Limettenabrieb und -saft zusammen mit 50 Gramm Tahini (Sesammus), einem halben Teelöffel Paprikapulver, einer Prise Kreuzkümmel, einem halben Teelöffel gemahlenem Ingwer, acht Esslöffeln Olivenöl und je einer Prise Salz und Pfeffer mischen.
Die Kartoffeln aus dem Ofen holen und der Länge nach aufschneiden. Das Kartoffelfleisch mit einem Löffel aus der Kartoffelschale herauskratzen und mit den zwei Esslöffeln Olivenöl, dem restlichen Knoblauch und den restlichen Zwiebeln vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles wieder in die Kartoffelschale füllen. Kichererbsen-Spinat-Salat mit dem Tahini-Dressing vermischen und über die Kumpir geben. Mit Sesam garnieren und fertig!
Quellen und Bildrechte:
Veganuary Deutschland, Kartoffel Marketing
* Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2056 Personen zwischen dem 14. und 16.11.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. 4,4 Prozent der deutschen Bevölkerung (3,7 Millionen Menschen) haben demnach bereits bewusst am Veganuary teilgenommen, weitere 21,4 Prozent haben eine bewusste Teilnahme geplant oder Interesse daran.
Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum immer mehr Menschen sich für einen reduzierten Fleischkonsum oder gleich einen komplett veganen Lebensstil entscheiden. Für manche ist das Vermeiden von Tierleid wichtig, für andere stehen Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Fokus. Auch die eigene Gesundheit ist häufig der Grund für den Verzicht auf tierische Lebensmittel wie Ei, Milch, Fleisch und Honig. Aber wie gesund ist die vegane Ernährung wirklich, und worauf sollten Sie bei der Umstellung achten?
…davon sind zumindest unsere Kochbuch-Autoren überzeugt. Und da es mittlerweile so viele Anhänger der veganen Küche gibt, wollen wir uns erneut diesem Thema widmen. Was liegt da näher, die „Vegane Glücksküche“ oder die Vegan-Yoga-Kombi einmal vorzustellen. Wir wünschen Ihnen zumindest ein glückliches und entspanntes Essen!
Vegan kochen kann man nicht mehr nur als Trend bezeichnen. Die tierfreie Ernährungsweise hat sich erfolgreich am kulinarischen Markt etabliert. Befürchtungen vieler, diese Art des Kochens sei kompliziert, können ganz einfach widerlegt werden – auch dank der tollen Kochbücher, die wir hier vorstellen…