Schnelle Gerichte - gesund und lecker

Fast Food kann gesund sein, wenn die Zutaten stimmen. Wer wenig Zeit hat, greift gern auf Fertigprodukte zurück. Doch auf Dauer schadet das der Gesundheit. Die Alternative sind regionale und saisonale Zutaten, die schnell und einfach zubereitet werden. Lecker sind sie dabei natürlich auch.

Die Tücken von klassischem Fast Food

Jeder kennt es: Die Zeit ist knapp, der Hunger groß. Fast Food ist die Lösung. Sei es die Wurst auf die Hand, eine Portion Pommes, Fertiggerichte aus dem Supermarkt oder auch ein belegtes Brötchen vom Bäcker - Fast Food schmeckt gut, isst sich schnell und kostet meist nicht viel. Die Inhaltsstoffe von Fast Food sind allerdings weniger begeisternd. Sie haben eine hohe Energiedichte, was bedeutet, dass sie viele Kalorien (als Fett und Kohlenhydrate) besitzen, aber nur wenige Nährstoffe. Der hohe Anteil an einfachen Kohlenhydraten wird vom Körper direkt verstoffwechselt und ins Blut geführt. Das ruft häufig das Gefühl von Heißhunger hervor. Der hohe Anteil an größtenteils gesättigten Fettsäuren begünstigt typische Zivilisationskrankheiten wie Herz-, Kreislauferkrankungen und Diabetes. Außerdem trägt er zu Übergewicht bei. Zu viel Salz, Zusatzstoffe wie Phosphor oder Geschmacksverstärker sowie Keimbelastungen sind weitere negative Faktoren des klassischen Fast Foods.

Fast Food enthält viel zu wenig Nährstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe sowie weitere Mikronährstoffe. Studien zeigen, dass Fast Food zu einem Nährstoffmangel führen und dem Körper und der Seele schaden kann. Unter anderem soll es Depressionen begünstigen.

Leider sind auch viele gesund erscheinende Lebensmittel aus dem Supermarkt nicht gesundheitsförderlich. Abgepackte Salate enthalten weniger Nährstoffe als frische und können zusätzlich mit Keimen und Schimmel belastet sein.


Die schnelle, gesunde und leckere Alternative

BruschettaDie gesunde Variante braucht nicht wesentlich mehr Zeit, ist aber wesentlich gesünder. Es gibt viele Rezepte, die schnell zuzubereiten sind und alles enthalten, was Körper und Geist brauchen. Das Wichtigste dabei sind frische Zutaten.

Wer nicht länger als eine viertel Stunde hat, kann einfache Rezepte mit wenigen Zutaten kochen. Dabei sorgt eine Basiszutat für Sättigung. Dafür geeignet sind Kartoffeln, Reis, Pasta und ähnliches. Kartoffeln benötigen viel weniger Garzeit, wenn sie in kleine Stücke geschnitten werden. Das schont außerdem die Vitamine. Dasselbe gilt für Gemüse, das als zweite Zutat Vitamine und Mineralstoffe liefern. Wer mag kann auch kurzgebratenes Fleisch oder Fisch als zweite Zutat verwenden. Als dritte Zutat liefert Rohkost eine extra Portion Vitamine.

Wer etwas mehr Zeit investieren möchte, kann viel Abwechslung in den Speiseplan bringen. Hier hätte zum Beispiel Aldi Süd eine schöne Liste * an interessanten und abwechslungsreichen Rezepten.
Eine weitere Alternative ist es, im Voraus gekochte Mahlzeiten mit ins Büro zu nehmen. Verschiedene Salate (beispielsweise aus Linsen, Nudeln oder Couscous) können Sie umweltfreundlich in einem Schraubglas transportieren. Genauso satt machen belegte Vollkornbrote.

Qualität und saisonale Produkte sind die beste Wahl

Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, hat nicht nur Einfluss auf uns selbst, sondern auch auf unsere Umwelt. Lebensmittel, die um die halbe Welt fliegen, besitzen nicht nur weniger Nährstoffe, weil sie vor ihrer Reife geerntet werden, sie schaden durch die langen Transportwege auch der Umwelt. Zusätzlich ist der Anbau vieler Obst- und Gemüsesorten in vielerlei Gesichtspunkten kritisch zu betrachten. Dazu zählen Arbeitsbedingungen, der Anbau in extrem trockenen Gebieten oder in Gewächshäusern, was Energie und CO2-Emissionen in die Höhe treibt. Genauso schädlich ist die Massentierhaltung, ganz abgesehen vom Wohl der Tiere.


Saisonale und regionale Produkte besitzen die besten Nährwerte und sind auch geschmacklich auf dem Höhepunkt. Sie werden nicht lange gelagert, behalten dadurch all ihre wertvollen Inhaltsstoffe und verursachen durch kurze Wege nur geringe Emissionen.

Ein schnelles Rezept mit saisonalen und regionalen Produkten sind Kartoffeln mit Tomaten und Frischkäse:

  1. Kartoffeln waschen, schälen, in kleine Stücke schneiden und in circa 10 Minuten weichkochen.
  2. Tomaten waschen, je nach Größe vierteln oder halbieren, kurz in Öl anbraten.
  3. Kartoffeln zu den Tomaten geben, kurz mit braten.
  4. Frischkäse in die Pfanne geben und alles verrühren.


5. Mit frischen Kräutern und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen

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