Bauchumfang verringern: Weg mit der Speckrolle!

Wenn sich eine kleine - oder größere - Speckrolle so langsam über den Rand der Jeans schiebt, ist es soweit - es muss etwas getan werden. Denn diese Wölbungen sind nicht nur ein kosmetisches Problem - sie beeinträchtigen auch die Gesundheit.

Untersuchungen haben ergeben, dass ab einem gewissen Bauchumfang, selbst bei Menschen mit nur wenig Übergewicht, der Blutdruck ansteigt, es kommt häufiger zu Gerinnungs- und Fettstoffwechselstörungen sowie Entzündungen und Verschleiß der Blutgefäße. Wer nichts unternimmt, dem drohen langfristig Herzinfarkt oder Schlaganfall. Als hochgefährdet gelten Männer mit einem Bauchumfang über 106 Zentimeter und Frauen mit einem Taillenumfang über 94 Zentimeter. Generell sollte das Maßband bei Männern nicht mehr als 94 und bei Frauen 80 Zentimeter betragen.

Es lohnt sich also, gegen den inneren Schweinehund anzugehen und das Bauchfett zu bekämpfen! Und das Gute: Es ist gar nicht so schwierig, den Bauchumfang zu verringern.

ImageMachen Sie sich erst mal klar, wie der ungewollte Zuwachs in der Körpermitte entstanden ist - folgende Faktoren können eine Rolle spielen:

  • Falsche Ernährung
  • Zeitmangel
  • Zu wenig Bewegung
  • Vererbung
  • älter werden
  • Alkohol
  • Diätfallen
  • Rauchen

Der nächste Schritt: Motivieren Sie sich selbst: Legen Sie das Ziel fest, das Sie erreichen möchten - aber realistisch. Vier Zentimeter in einer Woche sind kein realistisches Ziel! Besser: Statt üppig belegtem Brot esse ich mindestens zweimal pro Woche abends nur Obst. Klein geschnitten und nett auf einem Teller arrangiert, ist das ein leckeres Abendbrot. Wenn Sie jahrelang keinen Sport betrieben haben, sollten sie auch hier klein anfangen: vielleicht zweimal pro Woche eine halbe Stunde schnell spazieren gehen - und dann langsam steigern. Sehen Sie das Positive - statt sich selbst als schlaff und fett fertig zu machen. Führen Sie ein Trainingstagebuch, kaufen Sie sich einen schicken Sportdress, belohnen Sie sich bei Erfolg mit einer netten Kleinigkeit...

Optimale Zeitplanung und Unterstützung von Partner und Freunden gehören auch zu einer guten Strategie. Setzen Sie am besten über die Woche fest, wann Sie Sport treiben wollen, und halten Sie eisern daran fest. Gut ist auch, wenn man einen Sportpartner hat - dann kann man nicht einfach im Bett liegen bleiben, weil man weiß, der andere wartet...
Toll ist auch, sich in einem Forum mit Gleichgesinnten auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen - zum Beispiel in der Community von www.familien-welt.de im Forum "Abnehmen 2009".

Informieren Sie sich über gesunde Ernährung - und suchen Sie sich Nahrungsmittel, die das enthalten, was Sie wirklich brauchen. Klar, muss es auch mal Schokolade sein - aber nicht jeden Tag! Möglichst streichen sollten Sie: weißen Haushaltszucker, weißes Mehl und Produkte aus Weißmehl (Weißbrot usw.), geschälter Reis, Fertigmahlzeiten (Ausnahme: TK-Gemüse ohne Zusatzstoffe), Wurst und gehaltvoller Käse.

Das Sportprogramm

ImageGut geeignet sind Nordic Walking, Jogging, Schwimmen, Radfahren, Badminton... Zum Muskelaufbau ideal ist Krafttraining. Jedes Pfund Muskeln, dass Sie aufbauen, verbrennt 50 Kalorien mehr am Tag - im Sitzen! Oder kaufen Sie sich ein Thera-Band, mit dem Sie wunderbar Bauch- und Schultermuskulatur trainieren können.

Wir wünschen viel Erfolg!

Der ideale Ratgeber für diese Pläne ist das Buch: "Ran an den Bauch" von Dr. Michael Despeghel und Professor Dr. Armin Heufelder. Es enthält neben allen wichtigen Tipps auch einen Plan "Fit in sechs Wochen", Rezepte und ein Maßband, das auch gleich die Risikozonen anzeigt. Es ist bei GU erschienen und kostet 14,90 Euro.

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