Gut für die Haut: Heidelbeeren als natürliches und preiswertes Anti-Aging-Mittel

Warum Geld für teure Kosmetik ausgeben, wenn man ganz natürliche und hilfreiche Anti-Aging-Mittel gesund, frisch und wohlschmeckend im Obstladen bekommt? Vor allem Heidelbeeren (auch Blaubeeren genannt) enthalten jede Menge Antioxidantien, die als Schutzschild gegen freie Radikale wirken und somit gegen Falten.

Jetzt ist wieder Beerenzeit. All die leckeren Früchte, die direkt vor unserer Haustür wachsen, sollten Sie jetzt täglich mehrmals auf dem Speiseplan haben. Denn die köstlichen Kleinen trumpfen nicht nur mit minimalem Kaloriengehalt und super gesunden Inhaltsstoffen auf, sie sind auch ein echtes Schönheits-Elixier.

Ob Erdbeere, Himbeere oder eben die Heidelbeere (oder Blaubeere): Frisch vom Produzenten sind Beeren nicht nur eine leckere Erfrischung in der heißen Sommerzeit, sie zaubern ganz nebenbei einen strahlenden Teint und sind eine wahre Verjüngungskur für die Haut. Das liegt vor allem an dem hohen Gehalt an antioxidativen Stoffen. Diese bilden ein Schutzschild gegen die freien Radikale, die als Verursacher von Falten, Runzeln und Altersflecken gelten. Antioxidantien sind sogar in der Lage, bereits beschädige Zellen zu reparieren. Alle Beeren enthalten Antioxidantien und sind Jugend-Juwelen im Miniformat.

Das größte Jungbrunnen-Talent haben die Heidelbeeren – sie sind die Zellschützer Nr. 1.

Je dunkler die Beeren, desto höher ist der Anti-Aging-Effekt

Der Grund für den besonders hohen Antioxidantien-Gehalt ist der Farbstoff Anthocyan, der allen Beeren eine intensive Färbung verleiht. Als Faustregel gilt: Je dunkler die Beeren, desto mehr des Anti-Aging-Farbstoffs steckt darin und desto schöner machen sie. Kein Wunder also, dass die dunkelblauen Heidelbeeren die Honigmelonen um das 33-fache schlagen. Doch Heidelbeeren überzeugen auch im Vergleich mit hochwertigen Anti-Aging-Kosmetikprodukten. Zwar enthalten Cremes und Seren auch Antioxidantien – aber nur die, die man über die Nahrung aufnimmt, gelangen auch garantiert in die Körperzellen.

Ein weiterer Grund, warum Heidelbeeren zu schlemmen effektiver ist als cremen, ist dieser: Heidelbeeren enthalten neben Antioxidantien viele andere wertvolle Inhaltstoffe, die sich alle positiv auf die Schönheit auswirken. Die prallen, saftigen Beeren machen zum Beispiel auch deswegen schön, weil sie den Zellen viel Feuchtigkeit spenden. Eine gut hydrierte Haut altert wesentlich langsamer, denn die Feuchtigkeit gibt der Haut ihre Geschmeidigkeit, ihre Zartheit und ihr Strahlen wieder.

Diese Anti-Aging-Stoffe stecken in Heidelbeeren

Heidelbeeren oder BlaubeerenHeidelbeeren bzw. Blaubeeren haben von Juni bis September Saison. Sie enthalten eine ganze Apotheke an wertvollen Anti-Aging-Stoffen. Zink zum Beispiel. Das Spurenelement ist für eine schöne Haut besonders wichtig, denn es spielt bei fast allen Stoffwechselgeschehen eine wichtige Rolle.

Die beiden Schönheits-Vitamine E und C machen die Haut praller, elastischer und geschmeidiger. Vitamin E, weil es die Mikrozirkulation stimuliert – das bindet die Feuchtigkeit in der Haut. Vitamin C, weil es die Produktion von Kollagen ankurbelt – das polstert die Haut von innen auf.

Nebenbei hat Vitamin C sogar noch einen weiteren Anti-Aging-Effekt: Es ist unentbehrlich beim Fettabbau. Nur, wenn der Körper genügend von dem Schlank-Vitamin hat, kann er überflüssiges Fett wegschmelzen.

Noch ein Tipp der Verbraucherzentrale NRW: Damit die Beeren - das gilt neben Blaubeeren auch für alle anderen Beeren und Trauben - ihre gesundheitsförderlichen Eigenschaften entfalten können, sollten sie nicht mit dem flavanolabbauenden Enzym Polyphenoloxidase (PPO) zusammenkommen. Dieses Enzym steckt in 18 Obst-, Gemüse- und pflanzlichen Nahrungsprodukten, unter anderen in Bananen und Äpfeln, wie eine kürzlich erschienene kalifornische Studie im Fachjournal Food & Function belegt. Wer also Beeren in einem Smoothie mit Bananen, Äpfeln oder Apfelsaft mixt, sorgt dafür, dass kaum Flavanole erhalten bleiben. Auch Beeren, Trauben oder Grüner Tee und PPO-haltige Lebensmittel sollten Sie nicht kurz hintereinander essen.

Quellen und Bildrechte:

  • Das Grüne Medienhaus
  • Foto 1: GMH, Foto 2: Pixabay

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