Wie Epilepsie mit CBD behandelt wird

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, eine natürliche Substanz aus der weiblichen Hanfpflanze, die aber keine berauschende Wirkung hat. Cannabidiol soll gegen mehrere Krankheiten gut anwendbar sein. Insbesondere Epilepsie ist ein heiß diskutiertes Thema bei der Anwendung von Cannabidiol.

CBD Öl wird von vielen bereits als der größte Gesundheitstrend des letzten Jahrzehnts bezeichnet. Die Google-Suchen nach CBD-Produkten steigen von Jahr zu Jahr und Online-Händler wie https://biocbd.de/ berichten von steigendem Interesse an ihren Produkten.

Nach aktuellen Forschungen soll mit Cannabis-Präparaten tatsächlich ein positives Ergebnis insbesondere bei Kindern mit schweren Formen von Epilepsie erzielt werden können, bei denen die herkömmliche Medizin versagt. Doch stimmt das wirklich?

Worum handelt es sich bei Epilepsie genau?

AugenEpilepsie wird als neurologische Krankheit beschrieben, die vor allem durch schwere Anfälle charakterisiert ist. Diese werden durch eine plötzlich auftretende Funktionsstörung im Gehirn verursacht.

In etwa sollen weltweit 50 Millionen Menschen davon betroffen sein. In Deutschland gibt es etwa 500.000 bis 650.000 Epilepsieerkrankte. Epileptische Anfälle können von Zuckungen, Krämpfen oder sogar Bewusstseinsverlust geprägt sein. Wie genau sich der Anfall äußert, hängt davon ab, welche Teile des Gehirns in welchem Umfang betroffen sind.

Anfälle treten oft vollkommen willkürlich auf, so dass man sich darauf kaum mit bestimmten Maßnahmen vorbereiten kann. Betroffene haben manchmal keine andere Wahl, als einfach damit zu leben. Ein Teil der Betroffenen ist nämlich resistent gegen jegliche herkömmliche Arzneimittel.

Kann CBD Epilepsie-Anfälle reduzieren?

Studien haben sich mit dem Thema CBD und Epilepsie intensiv befasst und einige Ergebnisse erzielt, die die Erwartungen der Forscher durchaus übertroffen haben.

Dank der zahlreichen positiven Studien sei auch ein spezielles CBD-Medikament in Arbeit. Vor allem die sehr niedrige Rate der Nebenwirkungen lässt das Produkt in ein positives Licht rücken.

Die Studien reichen bis hin zum Dravet-Syndrom. Es handelt sich dabei um eine Form der Epilepsie, die sich schon im Kindesalter entwickelt. Diese konnte bereits in einigen Fällen erfolgreich mit CBD behandelt werden.

Es wird davon ausgegangen, dass der synergistische Effekt von CBD zusammen mit anderen Phytocannabinoiden damit zu tun haben könnte. Cannabidiol hat eine antikonvulsive Wirkung, welche auch mit den Anfällen und deren Intensität zusammenhängt.

Dosierung von CBD Öl bei Epilepsie

HanfölDie übliche Dosierung von CBD liegt meist zwischen 10 und 20 Tropfen eines 20% Öls bei Erwachsenen. Bei Kindern ist die Dosierung niedriger angesetzt, da unter anderem auch das Körpergewicht berücksichtigt werden muss.

Normalerweise soll die Dosis auf zweimal am Tag verteilt werden. Bei den meisten Anwendern reicht es aus, das CBD-Öl morgens und abends einzunehmen, manche nehmen es aber sogar dreimal täglich ein. Bei Kindern sollte die Dosis nach ärztlicher Absprache festgelegt werden.

Falls die gewünschte Wirkung nicht eintritt, kann die Dosis auch problemlos gesteigert werden. Besonders bei Kindern sollte man selbstverständlich vorher den Arzt konsultieren.

Manche Anwender können sogar mit einer niedrigen Dosis eine Besserung bemerken, beispielsweise mit einem 10 % CBD Öl und nur 6 Tropfen am Tag. Die Reaktion des Körpers auf verschiedene CBD Produkte und Dosen ist individuell und kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen.

Hanföl CBD beinhaltet nur natürliche Stoffe

CBD ist ein reines Naturprodukt, welches schon früher sehr oft als Heilmittel verwendet worden ist, vor allem, da die CBD Wirkung kaum negative Nebenwirkungen verursacht.

Somit können auch Epileptiker dieses Mittel für sich nutzen und von dessen krampflösenden Eigenschaften profitieren. Weniger Anfälle bedeuten einfach auch eine bessere Lebensqualität.

Dennoch ist es wichtig, auch hier darauf zu achten, beim ersten Mal nicht zu viel CBD zu nehmen. Seriöse CBD-Shops werden in der Lage sein, Sie diesbezüglich individuell zu beraten.

Wie Rezeptoren von CBD beeinflusst werden

Wie wir bereits herausgefunden haben, stecken hinter Epilepsie-Anfällen bestimmte Vorgänge im Gehirn. Körpereigene Cannabinoid-Rezeptoren befinden sich unter anderem im Gehirn und genau dort kann der Wirkstoff CBD mit diesen interagieren.

Bei neuroglialen Störungen kann eine solche Wirkung durchaus hilfreich sein. Eine Vielzahl der Vorgänge im Gehirn wird nämlich von körpereigenen Cannabinoiden beeinflusst, die denen im Hanf ähnlich sind. Zu den Körperprozessen, die teilweise von Cannabinoiden gesteuert werden, zählen beispielsweise Appetit, Bewegung und auch Stimmung.

Hat CBD Öl Nebenwirkungen?

krankes KindFür sehr viele Epilepsie-Erkrankte kann die Erkrankung im Alltag äußerst belastend sein. Zwar gibt es schon spezielle Medikamente auf dem Markt, doch diese gehen auch wieder mit bestimmten Nebenwirkungen einher. Noch schlimmer: bei manchen Patienten wirken sie kaum oder überhaupt nicht.

Bei CBD Öl verhält es sich anders. Zwar treten keine nennenswerten Nebenwirkungen auf, aber es kann zu Begleiterscheinungen kommen. Erhöhte Müdigkeit könnte eine davon sein, da CBD eher entspannend und beruhigend auf den menschlichen Körper wirkt.

Ein niedriger Blutdruck oder ein trockener Mund könnten ebenso solche Erscheinungen sein. Dennoch treten diese nur in seltenen Fällen auf und sind meist auch vollkommen ungefährlich. Diese Vorteile machen CBD zu einem vielversprechenden Mittel für die Behandlung verschiedener Krankheiten, wie auch verschiedener Formen der Epilepsie.

Wo können Hanföl Tropfen gekauft werden?

Auf dem deutschen Markt tummeln sich mehr und mehr Anbieter. CBD wird mittlerweile in vielerlei Formen und nicht nur als Öl angeboten. Immer beliebter werden beispielsweise auch Hanfkapseln und Liquids für die E-Zigarette. Derzeit ist der Kauf über das Internet am einfachsten.

Fazit: Kann CBD also wirklich bei Epilepsie helfen?

Insgesamt kann man durchaus behaupten, dass Epilepsie mit CBD behandelbar sein könnte. Dennoch wird die Krankheit nicht geheilt, sondern es werden in der Regel nur die Symptome gelindert. Wenn man das CBD wieder absetzt, treten die Symptome wieder auf.

Außerdem sollte auf die richtige Dosierung geachtet werden, denn bei ernsten Beschwerden wie den meisten Formen von Epilepsie ist oft eine hohe Dosis notwendig.

CBD kann laut Studien sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen mit gutem Erfolg angewendet werden. Hier muss nur die jeweilige Dosis beachtet werden. Es ist ebenso äußerst wichtig, dass man einen Arzt konsultiert, bevor man seinem Kind CBD-Produkte verabreicht.

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