Immer kalte Füße: Was hilft dagegen?

Vor allem dann, wenn die Temperaturen sinken, haben viele Menschen mit kalten Füßen zu kämpfen. Das liegt daran, dass der Körper versucht, die Wärme bei den Organen im Inneren des Körpers zu halten – dort, wo sie am wichtigsten ist. Deshalb verengen sich die Gefäße in den Füßen, wodurch diese weniger durchblutet werden. Die Folge sind kalte Füße. Wir geben Tipps, was man dagegen tun kann.

Krankheiten ausschließen

In den meisten Fällen sind kalte Füße zwar unangenehm, aber unbedenklich. Es kann aber auch sein, dass sich dahinter eine Krankheit verbirgt. Wer sogar im Sommer unter kalten Füßen leidet, sollte deshalb einen Arzt aufsuchen. Neben Durchblutungsstörungen und einem niedrigen Blutdruck können auch Nerven- und Hormonstörungen Auslöser für ständig kalte Füße sein.

Die richtigen Schuhe

Neben der Kälte ist auch Nässe einer der Hauptgründe, warum Füße auskühlen, denn Wasser ist ein sehr guter Wärmeleiter. Feuchte Füße verlieren deshalb schneller Wärme und kühlen ab. Bei nassem Wetter sollten Sie deshalb nie mit undichten Schuhen nach draußen gehen. Allerdings kann auch Schweiß zu einem Problem werden. Hier können atmungsaktive Schuhe helfen.

Bei der Wahl der richtigen Schuhe auch wichtig, dass sie nicht zu eng sind. Sonst besteht die Gefahr, dass die Blutgefäße in den Füßen eingeengt werden. Das wiederum führt zu einer verringerten Durchblutung, wodurch die Füße eher auskühlen. Dank der großen Auswahl an Schuhen im Internet sollte es aber möglich sein, einen passenden Schuh zu finden. Wer viel draußen unterwegs ist, der sollte beim Schuhkauf generell darauf achten, dass die Schuhe warm genug sind. Gerade dicke Sohlen können verhindern, dass die Kälte von unten in die Füße dringt.

Mehr Bewegung in den Alltag integrieren

Bewegung ist nicht nur generell gut für die Gesundheit, sondern kann auch speziell bei kalten Füßen helfen. Viele Menschen verbringen heutzutage einen großen Teil des Tages am Schreibtisch, ohne sich dabei viel zu bewegen. Das führt nicht nur zu Verspannungen und Rückenschmerzen, sondern auch zu schlecht durchbluteten Füßen. Um die Füße warmzuhalten oder wieder aufzuwärmen, hilft es, etwas mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Dabei reicht es schon, wenn Sie ein paar Übungen machen oder für wenige Minuten spazieren gehen. Die Bewegung fördert die Durchblutung, wodurch mehr Blut auch durch die Füße fließt, mit der Folge, dass sie sich wieder aufwärmen. Darüber hinaus sorgt Bewegung dafür, dass die allgemeine Körpertemperatur ansteigt, was zusätzlich helfen kann.

Wenn Sie viel sitzen, dann kann es zudem helfen, wenn Sie die Beine nicht übereinanderschlagen. Dadurch schnüren Sie die Blutzufuhr zu Ihren Füßen ab, wodurch diese weniger durchblutet werden.

Füße warmhalten und wärmen

FußbadNeben dem passenden Schuhwerk und mehr Bewegung gibt es noch weitere Möglichkeiten, um etwas gegen kalte Füße zu unternehmen. Wenn Sie in Ihrer Wohnung sind, sollten Sie zum Beispiel darauf achten, dass Sie dicke – aber nicht zu enge – Socken tragen, damit Ihre Füße weniger Wärme verlieren.

Wenn Sie viel am Schreibtisch sitzen, dann können Sie auch verschiedene Methoden ausprobieren, um Ihre Füße von außen warmzuhalten. Dafür können Sie die altbewährte Wärmflasche verwenden. Benutzen Sie aber nur Wärmflaschen mit Überzug, damit die Füße nicht mit einer zu hohen Temperatur in Berührung kommen. Auch ein heißes Fußbad mit durchblutungsfördenden Zusätzen wie Rosmarin oder Eukalyptus kann helfen.

Quellen und Bildrechte:

Ähnliche oder weiterführende Artikel