Immunsystem: So stärken Sie Ihre Abwehrkräfte

Die Luft ist raus, nichts geht mehr? Eine Erkältung löst die andere ab, Sie fühlen sich schlapp und müde? Offenbar benötigt Ihr Immunsystem ein wenig mehr Aufmerksamkeit von Ihnen! Wie Sie Ihre Abwehrkräfte stärken können, erfahren Sie bei uns.

Winterzeit, Erkältungszeit. Die Viren stürzen sich auf jeden, dessen Immunsystem nicht das Beste ist. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann sollten Sie auch wissen, dass man gerade dieses wieder auf Vordermann bringen kann. Wenn Sie Ihre Abwehrkräfte stärken, werden Sie um so manche Erkältung oder Infektion herumkommen. Welche Faktoren wichtig sind, ist schnell aufgelistet und eigentlich nicht unbedingt neu. Nur, wir vergessen gerne mal, worauf es ankommt, und was unser Körper benötigt. Hier also eine kleine Auffrischung:

Regelmäßige Bewegung

Sie sollten sich mal wieder - vor allem regelmäßig - bewegen. Denn das bringt das Immunsystem so richtig auf Trab. Lieblingsentschuldigung: "Ich habe einfach keine Zeit!" Seien Sie zu sich ehrlich: Können Sie wirklich keine 30 Minuten am Tag irgendwann lockermachen? Mehr muss es gar nicht sein. Statt den Sohnemann mit dem Auto vom Kindergarten abzuholen, schwingt man sich vielleicht mal wieder auf das Fahrrad. Oder entstauben Sie Ihren Crosstrainer. Und selbst wenn das Wetter schlecht ist: Wetterfest anziehen (!) und einen zügigen Spaziergang machen. Auch Ihr Kind wird begeistert sein, wenn es Sie auf dem Laufrad oder schon größerem Rad begleiten darf. Außerdem sind Sie dabei gleich an der frischen Luft, denn diese ist ebenfalls sehr wichtig! Der frische Sauerstoff füllt und stärkt Lunge und Körperzellen und vertreibt vor allem die Müdigkeit. Sie werden sich wieder erfrischt fühlen und sich entspannen, was wiederum ein gutes Mittel gegen Stress ist.

Stress fernhalten, so gut es geht


Stress macht krank, das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Wer bereits angeschlagen ist, sollte deshalb versuchen, diesen möglichst von sich fernzuhalten. Keine Frage, das ist schwierig! Nehmen Sie sich die Zeit, und strukturieren Sie Ihren Tagesablauf neu. Machen Sie zunächst eine kleine Analyse: Wann bekomme ich häufig Stress? Wo reicht die Zeit kaum? Und dann suchen Sie nach Lösungen: Wen kann ich zusätzlich um Hilfe bitten? Mit wem kann ich abwechselnd Fahrdienste (für die Kinder zum Sport usw.) abmachen? Was kann ich abends für den nächsten Tag vorbereiten, damit dieser nicht schon im Dauerlauf beginnt? Gibt es Entspannungsangebote von meiner Krankenkasse oder in der Umgebung, die ich zum Ausgleich nutzen kann?

Machen Sie den Check: Nehmen Sie genug Vitamine und Mineralstoffe zu sich?

Essen Sie ausgewogen? Nehmen Sie ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zu sich? Diese braucht Ihr Körper, denn sie erfüllen eine Vielzahl von Funktionen: Sie sind maßgeblich an der Regulation des Stoffwechsels beteiligt. Fehlt ein einzelnes Vitamin, kann es passieren, dass ganze Stoffwechselwege nicht mehr funktionieren. Einige Mineralstoffe sind für den Wasserhaushalt wichtig, andere fungieren als Baustoffe. Viel Obst und Gemüse, einmal die Woche Fisch, nicht zuviel Fleisch, Nüsse, Milch- und Getreideprodukte tun Ihrem Körper gut!

Essen Sie nicht zu spät oder zu schnell, auch das stresst den Körper. Und denken Sie daran, Obst und Gemüse gründlich zu waschen. Wer es schafft, über die Nahrung genügend Vitamine zu sich zu nehmen, muss nicht auf Vitaminpräparate zurückgreifen. Wem bekannt ist, dass er oder sie unter einem groben Mangel leidet, benötigt vielleicht dennoch zusätzlich Vitaminpräparate. Dazu sollten Sie sich aber unbedingt von einem Arzt durchchecken lassen. Außerdem sollten Sie darauf achten, ausreichend zu trinken, und damit ist Wasser gemeint. Auch über verdünnte Saftschorlen freut sich der Körper.

Ab in die Sauna!

Der Wechsel zwischen Kalt und Warm puscht regelrecht das Immunsystem. Ein Aufenthalt dauert in der Regel acht bis 15 Minuten. Die Muskulatur entspannt, der Kreislauf, der Stoffwechsel, das Immunsystem und die Atmung werden angeregt, neue Hautzellen werden gebildet. Weitere Infos zum Saunieren finden Sie hier! Wer die Zeit nicht hat oder andere Gründe weiß, die ihn oder sie von der Sauna fernhalten, dem ist mit regelmäßigen heiß-kalten Fußbädern in den heimischen Gefilden auch gut geraten. Auch Kneippen in der eigenen Badewanne (Wassertreten im eiskalten Wasser) oder Wechselduschen am Morgen sind ebenfalls äußerst hilfreich.


Ausreichender und wohltuender Schlaf

Ihr Körper erholt sich einerseits im Schlaf, andererseits ist er sehr aktiv, denn die ruhige Phase wird von ihm genutzt, um anstehende Restaurationen vorzunehmen. Dazu benötigt er auch genügend Zeit und gute Bedingungen (höchstens 16 bis 18 Grad, gut belüfteter Schlafraum).

Zigaretten und Alkohol machen mal eine Pause

Auch wenn es der eine oder andere nicht so gerne wahrhaben möchte, der regelmäßige und hohe Genuss von Nikotin und Alkohol kann eine Unterversorgung mit speziellen Vitaminen und Mineralstoffen bewirken. Gönnen Sie sich eine kleine Pause von Ihrem Laster, oder fahren Sie zumindest die Menge herunter, damit dem Körper die nötige Versorgung zuteil wird, die er benötigt, um das Immunsystem wieder auf Vordermann zu bringen. Vielleicht ist es sogar der erste Schritt in die völlige Abstinenz? Wer weiß... Ein Versuch schadet nicht. Und wenn es Ihnen doch allzu schwer fällt, auf Ihren Glimmstängel zu verzichten, achten Sie zumindest auf die anderen Faktoren, die wir hier bereits nannten und vor allem auf genügend Vitamine. Und ganz wichtig: Hören Sie auf, ein schlechtes Gewissen zu haben, denn auch das stresst...

Quellen und Bildrechte:

  • Fotos: Pixabay

Ähnliche oder weiterführende Artikel