Den Garten gestalten - Freude für die ganze Familie

Freude für die ganze Familie durch die gemeinsame Gartengestaltung – tatsächlich ist dies eines der Hobbys, das Familien miteinander teilen können. Bei Kindern kommt Freude auf, wenn ihre Ideen und Wünsche berücksichtigt werden. Für die Eltern wiederum ist es eine erhebliche Erleichterung, nicht allein vor der Aufgabe zu stehen. Den Garten zu planen ist erstmal kein Hexenwerk, sondern kann innerhalb weniger Stunden erledigt werden.

Planung des neuen Gartens: Welche Wünsche hat die Familie?

Wenn der Garten als Familienprojekt in Angriff genommen wird, sollten zuvor alle Wünsche aus der Familie notiert werden. Worauf kommt es an? Was darf im Garten keinesfalls fehlen? Soll der Garten mehrheitlich zum Spielplatz umfunktioniert werden oder zur Ruheoase, um den Urlaub auch im Garten verbringen zu können? Was muss vorab gekauft werden, um die Gartengestaltung zu ermöglichen? Nicht zu vergessen: Welches Budget steht zur Verfügung?

Bei vielen Familien steht lediglich im Vordergrund, dass der Garten optisch gut aussieht. Anderen sind Dinge wichtig wie die Anlage eines Kräuterbeets, die Pflanzung von Hecken als Sichtschutz oder die Errichtung eines Gartenteichs. Selbstverständlich muss zuvor geprüft werden, welche Elemente umgesetzt werden können und was wiederum vielleicht in der Zukunft denkbar ist. Anhand des Grundstücks kann die Planung aber solide funktionieren.

Üblicherweise haben Kinder besondere Wünsche - das wären etwa eine Rutsche, ein Sandkasten oder die Möglichkeit, einen Schattenplatz zum Spielen zu haben. Der Wunsch nach einem Gartenteich oder Pool entsteht in der Regel erst, wenn die Kinder älter sind.

Die Basis des Gartens: Die Rasenfläche

Hase auf einem RasenDamit die Kinder problemlos im Garten spielen können, ist eine gepflegte Rasenfläche wichtig. Die Anlage des Rasen (beste Zeit: April - Mai) erfolgt in mehreren Schritten: Zuerst den Boden von Steinen und Unkraut befreien, gründlich umgraben, eine glatte Fläche schaffen, Dünger oder Humus einarbeiten, planieren und dann den Rasensamen auf dem leicht aufgerauten Boden aussehen. Dann das Wässern nicht vergessen - in den ersten sechs bis acht Wochen sollte die Fläche nicht austrocknen.

Andere hingegen machen es sich leichter, indem sie einen Rasenteppich ausrollen. Hierfür gibt es auf dem Markt die unterschiedlichsten Modelle, welche auch einen Schutz gegen Mikroplastik bieten. Allerdings haben bereits einige Bundesländer das Verlegen von Rasenteppichen verboten. Ein künstlicher Rasen schadet nämlich der Insektenvielfalt und damit auch der Umwelt, jedoch sind sie umweltfreundlicher als Schottergärten.

Ebenso können auf der Fläche selbst keine Pflanzen aufgestellt werden, denn unterhalb des Rollrasens ist ein Vlies angebracht, damit kein Unkraut entstehen kann.

Attraktive Grundstücksgrenzen als Schutz

Die Grundstücksbegrenzungen sind essenziell, wenn Kinder im Garten spielen. Sie kommen somit nicht auf die Idee, den Garten zu verlassen und zum anderen entsteht damit auch ein Sichtschutz. Als attraktive Lösung hierfür gelten auch Pflanzen wie etwa die Ziergräser. Diese sind äußerst robust und können schnell in die Höhe wachsen.

Wer es noch robuster haben möchte, kann auf ausländische Heckenpflanzen zurückgreifen. Die japanische Stechpalme ist eine der vielversprechendsten Lösungen. Die Stechpalme ist sowohl als kleine Hecke, aber auch als zwei Meter hohe Hecke geeignet und schnittfest.

Alternativ können Sie ntürlich auch einen Zaun ziehen. Diese Lösung sind hingegen nicht ganz so beliebt, da sie das natürliche Flair des Gartens nehmen kann. Dem können Sie entgegengewirken, indem Sie hohe Pflanzen vor dem Zaun aufstellen, gegebenenfalls auf Podesten.

Allerdings sind Hecken auch innerhalb des Gartens bei entsprechender Größe gefragt. Sie können als Trenner im Garten fungieren und somit den Garten strukturieren - sie dienen außerdem als Windschutz. Somit ist dies eine ideale Lösung, wenn es im Garten auch einen Essbereich gibt oder ein Pool aufgestellt wurde.

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