Gartentipps für den Juli: der Ziergarten

Im Hochsommer ist der Garten ein Paradies aus Blüten und Düften - die schönste Zeit des Gartenjahres. Aber der Garten bietet jetzt nicht nur optische, sondern auch kulinarische Genüsse. Und - wenn das Wetter mitspielt - ist jetzt Hochsaison für Gartenpartys!

Weiterhin sind im ganzen Garten Gießen, Jäten, Hacken und Bewässern gefragt - besonders gründlich vor einem längeren Urlaub. Mähen Sie davor am besten auch nochmals den Rasen.

Rosen

Rosen erhalten im Juli die letzten Düngergaben, so reifen die Triebe bis zum Herbst gut aus. Bei einmal im Jahr blühenden Kletterrosen schneidet man die abgeblühten Triebe stark zurück, dadurch erzielt man Platz für die diesjährigen Triebe, die im nächsten Jahr die Blüten hervorbringen.

Bestimmte Blumensorten jetzt aussäen

Anfang Juli ist der beste Zeitpunkt zur Aussaat von Stiefmütterchen, Tausendschön und Vergissmeinnicht. Auch der Isländische Mohn (gehört zu den zweijährigen Sommerblumen) muss jetzt ausgesät werden.

Schwertlilien

Für Schwertlilien (auch Bart-Iris genannt) ist die zweite Julihälfte der beste Zeitpunkt zum Teilen und Pflanzen. Die Blätter kürzt man außerdem um etwa ein Drittel, die Wurzeln auf eine Handbreit ein.

Sommerblumen düngen

Lange blühende Arten sollten jetzt noch einmal mit Nährstoffen versorgt werden.

Aufbinden und stützen

Große Sommerblumen und hohe Stauden sind dankbar für eine Unterstützung - binden Sie sie daher jetzt auf oder versehen Sie sie mit einer passenden Stütze.

Buchtipp: "Mein ungezähmter Garten: Die 100 besten heimischen Pflanzen zum Verwildern"
Wer es im Garten gern etwas wild hat und sich an Überraschungen im Gartenbeet freut, dem sind genau jene Pflanzen lieb, die andere möglichst vermeiden: die Arten, die nicht zahm an ihrem Plätzchen bleiben, sondern die im Garten wandern und sich gerne ausbreiten - indem sie sich selbst versamen oder mit Wurzeln und Sprossen neues Terrain erobern. Die 100 besten heimischen Pflanzen zum Verwildern werden in diesem Buch vorgestellt. Der erfahrene Gärtner Norbert Griebl beschreibt die Ausbreitungsstrategien der Pflanzen und informiert über deren Bedürfnisse, damit sie gedeihen und Freude bereiten, und er zeigt, wie die besonders Wilden gezähmt werden, damit Vielfalt bestehen bleibt. Mit vielen Zusatzinformationen zur Verwendung in der Naturküche oder zum Nutzen für die Tierwelt. Fazit: Wunderbarer Ratgeber, der (nicht nur) den ökologischen Nutzen vieler heimischer Blumenarten porträtiert und gesellschaftsfähig macht. Super! "Mein ungezähmter Garten: Die 100 besten heimischen Pflanzen zum Verwildern" ist im Haupt Verlag zum Preis von 29,90 Euro (232 Seiten, Klappenbroschur, ISBN 978-3-258-08001-7) erschienen.

Rasen

Bei starker Trockenheit lässt man den Rasen bis zu zwei Zentimeter länger wachsen. Die größere Blattfläche ermöglicht stärkeres Wurzelwachstum und höhere Wasseraufnahme.

Gießen

Bäume und Sträucher haben zwar ein weit verzweigtes Wurzelwerk, aber ohne Wassergaben kommen die meisten Arten dennoch in Trockenzeiten nicht aus. Trockenheitsempfindlich sind viele Flachwurzler wie Rhododendron, Lavendelheide, Hortensie und Magnolie.

Teichpflege

Bei intensiver Sonneneinstrahlung bilden sich leicht Algen im Teich. Keschern Sie diese regelmäßig heraus, und kontrollieren Sie hin und wieder die Teichfilter. Das Wasser wird im Sommer nicht gewechselt, sondern nur ergänzt. Denn manche Wasserpflanzen vertragen einen Wasserwechsel nicht gut.

Quellen und Bildrechte:

  • Fotos 1 und 2: Pixabay

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