Stempel, Schokolade, Spielzeug: Die besten Ideen zum Befüllen des Adventskalenders
Spätestens im November kann man sie wieder in Supermärkten und Drogerien entdecken: Die meist bunten Adventskalender mit 24 Türchen, hinter denen eine Überraschung - meist in süßer Form - versteckt ist. Doch das kann man besser machen!
Wie wäre es also, den Adventskalender selber zu füllen? Wenn Sie nicht 24 Päckchen packen wollen, gibt es auch Sets mit 24 Tüten, Säckchen oder Schachteln, oft sogar schon mit den entsprechenden Zahlen bedruckt, fertig zu kaufen.
Ist das erledigt, müssen Ideen her. Wir haben die besten Ideen zum Befüllen des Adventskalenders für Sie zusammengetragen.
Tipp 1: Die Mischung machts
Abwechslung ist angesagt! Bei vielen Klassikern wird das Öffnen nämlich einfach langweilig. Bestimmt hat ihr Kind seine Lieblings-Süßigkeiten, die natürlich nicht fehlen dürfen. Die Hitliste der Süßigkeiten führen übrigens Gummibärchen an, erst an zweiter Stelle folgt Schokolade. Zudem gibt es einige Süßigkeiten auch mit weniger Zucker.
Etwas Sinnvolles zum Spielen, das nicht in die Kategorie „Plastikmüll“ fällt, ist auch eine gute Idee. Beispielsweise ein Auto, das zusammengesetzt werden muss und dessen Einzelteile in den Tütchen mit den Nummer 2, 5, 8, 12 und 19 verteilt sind. Auch ein kleines Kartenspiel, ein Mini-Puzzle, Seifenblasen oder ein Flummi machen Freude und bieten langen Spielspaß.
Auch Nützliches, woran die Kinder lange Freude haben, wie Knete, Bastelsets oder auch eine schicke Haarspange, darf nicht fehlen.
Eine pfiffige Idee für kleine, nützliche Dinge, die in das kleine Adventskalender-Säckchen passen, sind Stempel. Kinder lieben es, kreativ zu sein. Und während die fünfjährige Mia vielleicht drei Buchstaben-Stempel (M-I-A) hinter verschiedenen Türchen finden kann, freut sich der elfjährige Kai über einen Stempel, der ihm das lästige Schönschreiben erspart und schnell die Schulsachen mit seinem Namen und seinen Kontaktdaten versieht.
Tipp 2: Ein Präsent in Einzelteilen – die Überraschung bleibt
Natürlich lassen sich Kinder gerne überraschen. Umso schöner kann es sein, wenn die Überraschung selbst mit dem Öffnen des Türchens noch nicht endet, sondern das, was sich dahinter verbirgt, weiteres Rätselraten auslöst.
Das ist zum Beispiel möglich, wenn ein Spielzeug-Bausatz für ein Auto, einen Bus oder einen Lkw in Einzelteilen verpackt wird oder die einzelnen Bauteile für einen Pferdestall oder ein Märchenschloss nach und nach aus den Adventskalender-Säckchen gefischt werden.
Wenn Ihnen die Zeit fehlt: Auch diese Art Adventskalender gibt es mittlerweise fertig zu kaufen!
Tipp 3: Ein Adventskalender von allen gemeinsam
Häufig melden sich auch die Großeltern an, um den Enkelkindern die Wartezeit bis Weihnachten zu verkürzen. Im ungünstigsten Fall passiert das mit dem 0-8-15-Adventskalender aus dem Handel. Im besten Fall werden die Großeltern direkt mit aktiv und kreativ.
So könnte an den Samstagen im Dezember beispielsweise ein Präsent von Oma und Opa im Adventskalender stecken. Grundschüler freuen sich sehr über Nachrichten der Großeltern, die vielleicht einen Gutschein für einen Ausflugstag beinhalten. In der Rubrik Ausflugstipps gibt es einige Ideen, wohin der Ausflug (je nach Wetterlage) dann gehen kann.
Tipp 4: Highlights an den Wochenenden platzieren
Häufig sind die Wochenenden in Familien deutlich entspannter. Oft klingeln keine Wecker, ein gemeinsames Frühstück steht an und dann wird geplant, was jeder sich von den freien Familienstunden erhofft. Wenn die Wochenenden so ablaufen (also nicht etwa ein Familienmitglied Schicht arbeitet oder das Fußballspiel am Samstag Pflicht ist), könnte eine Überraschung zum Wochenende aus dem Adventskalender gepickt werden – und zwar in Rätselform. Abhängig davon, ob die Kinder bereits lesen können oder nicht, gibt es ein Rätsel in Bildern oder in Worten. Die Rätselfrage muss gelöst werden, um einen Hinweis zu erhalten, wo die Überraschung (oder alternativ das nächste Rätsel) warten könnte.
Das heißt: Im Grunde wird eine kleine Schnitzeljagd initiiert, die so kurz oder so lang gestaltet werden kann, wie die Eltern das am Wochenende unterbringen. Diese Variante ist eine gute Option, um Präsente im Adventskalender zu platzieren, die dort eigentlich keinen Platz haben.
So könnte die kleine Schnitzeljagd also nach mehr oder weniger Stationen bei einem Kinderheftchen enden, das dann gemeinsam gelesen wird. Alternativ kann auch mal ein Buch oder ein Spiel der Schatz sein, der am Ende der Schnitzeljagd gefunden wird.
Jedes Jahr gibt es neue Adventskalender in den Geschäften - neben den klassischen Schokoladenkalendern zum Beispiel welche mit Kosmetik oder Parfüm, Spielzeug, Bier und vielem anderen. Aber am schönsten sind doch die selbstgemachten Kalender! Wir haben tolle Beispiele für Sie, die sich leicht nachmachen lassen.
Auch wenn es nicht alle wahrhaben wollen: Schon bald ist wieder Weihnachten! Wir haben auch dieses Jahr wieder schöne Ideen für Adventskalender für Sie. Denn eines ist sicher: Die 24 kleinen Überraschungen erfreuen nicht nur den lieben Nachwuchs, sondern auch den Partner oder die gute Freundin…