Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Die Gründung des Museums (1912) geht zurück auf eine Initiative des Dresdner Industriellen und Odol-Fabrikanten Karl August Lingner (1861-1916), der 1911 zu den Veranstaltern der 1. Internationalen Hygiene-Austellung gehörte. Als größte Attraktion der Ausstellung gilt seit 1930 der Gläserne Mensch, in dem sich das Menschenbild der Moderne in der zukunftsgläubigen Verbindung von Wissenschaft, Transparenz und Vernunft besichtigen lässt. Im Museum kann man Wissenswertes rund um den menschlichen Körper einmal ganz anders erleben. Die Themen "Der Gläserne Mensch", "Leben und Sterben", "Essen und Trinken" und "Sexualität" werden ergänzt durch "Erinnern, denken, lernen", "Bewegung" sowie "Haut und Haar - offene Grenzen zwischen Körper und Umwelt". Viele Mitmachstationen lassen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis für Jung und Alt werden.
Sonderausstellung bis 31.10.2005 "SPIEL(T)RÄUME. Von der Aktualität des Spielens". Der Besucher selbst ist in dieser Ausstellung als Spieler gefragt, indem er Altes und Neues ausprobiert und seine eigenen Spielträume in realen und digitalen Räumen verwirklicht.
Sonderausstellung bis 23.7.06 "Evolution. Wege des Lebens". Die Ausstellung bietet faszinierende Einblicke und zeigt die Auswirkungen der Evolution auf den Menschen, die Gesellschaft und das Leben auf unserem Planeten. Anhand moderner und historischer Objekte, interaktiver Modelle, Multimedia- und Klanginstallationen können die Besucher dem Geheimnis des Lebens nachspüren und es selbst erkunden.
Öffnungszeiten/Eintrittspreise: Di bis So 10-18 Uhr, Erwachsene 6,- Euro, Kinder ab 4 Jahren 3,- Euro, Erwachsene mit Kindern 11,- Euro (zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern). Jeden Sonn- und Feiertag bietet das Hygiene-Museum von 11-16 Uhr einen Familientag, Kinderführungen: 15 Uhr in der ständigen Ausstellung, Mitmachangebote: 10-14 Uhr; Di bis So 10-18 Uhr.
Hygiene-Museum
Karl-May-Museum
Karl-May-Straße 5, 01445 Radebeul
Für die Fans von Winnetou und Old Shatterhand führt an diesem Museum kein Weg vorbei, denn hier hat alles begonnen. In der "Villa Shatterhand" wohnte der Schriftsteller Karl May. Im Wild-West-Blockhaus "Villa Bärenfett" im Museumsgarten befindet sich eine in Europa einmalige Indianersammlung. Mehr als 800 ethnographische Objekte, darunter Federhauben, Mokassins, Tomahawks und Friedenspfeifen sowie lebensgroße Indianerfiguren und das Gemälde der Indianerschlacht am Little Bighorn, sind hier zu sehen.
Öffnungszeiten/Eintrittspreise: März bis Oktober Di bis So 9-18 Uhr, November bis Februar Di bis So 10-16 Uhr; Erwachsene 6,- Euro, Kinder bis 16 Jahre 2,- Euro, Familienkarte 13,- Euro (2 Erwachsene und 2 Kinder bis 16 Jahre).
Karl-May-Museum
