Sommerurlaub mit Kindern: Die besten Tipps für heiße Temperaturen

Endlich Urlaub! Wenn der Alltag stressig ist, träumt man von Meeresrauschen, Freizeit und Sand zwischen den Zehen. Doch ohne die richtige Vorbereitung kann der langersehnte Urlaub auch schnell zum Desaster werden: Besonders Kindern macht nämlich Hitze meist sehr zu schaffen. Sie sind anfälliger dafür, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen oder gar einen Sonnenstich zu bekommen. Hier Tipps zum Vorbeugen!

Leichte Kleidung

Die intensive Sonneneinstrahlung im Sommer – besonders wenn man in den Süden fährt – kann schnell zu unangenehmen und gesundheitsgefährdenden Sonnenbränden führen. Besonders bei Kindern ist es wichtig, diese zu vermeiden, da deren Haut empfindlicher ist als die von Erwachsenen. Luftige Kleidung fühlt sich angenehm auf der Haut an und schützt vor den UV-Strahlen. Da Kinder, vor allem Babys, schneller überhitzen können, sollte die Kleidung jedoch keinesfalls schwer und wärmend sein. Ideal für Neugeborene sind ein weiter Langarmbody, eine lange, dünne Hose und dünne Strümpfe. Wählen Sie dabei hauptsächlich atmungsaktive Materialien, die die Feuchtigkeit nach außen transportieren. Zusätzlich ist eine hochwertige Sonnenbrille mit hundertprozentigem UV-Schutz empfehlenswert. Auch die empfindliche Netzhaut des Auges kann durch UV-Strahlen nämlich irreparabel geschädigt werden.

Regelmäßig trinken

Wasserglas und EiswürfelDurch das vermehrte Schwitzen im Sommer benötigt der Körper auch mehr Flüssigkeit: Das gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene. Doch wie viel sollten Kinder trinken? Tatsächlich gibt es einige Richtwerte, an denen man sich orientieren kann. Dabei sollten Sie beachten, dass sich der Bedarf bei viel Bewegung und heißen Temperaturen verdoppeln und sogar verdreifachen kann.

Das Durstempfinden ist ein Indikator dafür, dass bereits ein Flüssigkeitsmangel besteht. Besser ist es jedoch, so viel zu trinken, dass erst gar kein Durstgefühl entstehen kann. Um dies zu ermöglichen, können Sie Wasserflaschen und Gläser dorthin stellen, wo Ihre Kinder sich aufhalten. So werden sie immer wieder ans Trinken erinnert und bedienen sich vermutlich selbst.

Manchen Kindern fällt es schwer, stilles Wasser zu trinken, da es wenig Eigengeschmack besitzt. In diesem Fall können Sie versuchen, das Wasser mit ein paar frischen Beeren, Gurkenstücken, Kräutern oder Zitronensaft zu versetzen, um zusätzliche Geschmacksnuancen hinzuzufügen. Das sieht nicht nur schön aus, es enthält auch eine Extraportion Vitamine. Zusätzlich tragen wasserhaltige Obst- und Gemüsesorten dazu bei, den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Besonders geeignet sind Kirschen, Pfirsiche, Wassermelonen oder Gurken, die zu leckeren Säften verarbeitet oder zwischendurch gesnackt werden.

Pausen einplanen

Kinder spüren oft weniger gut als Erwachsene, wenn sie überhitzen. Umso mehr sind sie gefährdet, einen Hitzeschock zu erleiden. Daher ist es wichtig für Sie als Eltern, darauf zu achten, dass Ihre Kinder sich regelmäßig erfrischen und abkühlen. Das ausgelassene Toben im Freien kann hauptsächlich auf die Abend- und Morgenstunden gelegt werden, wenn die Luft noch kühl ist.

Auch Ausflüge, die Sie möglicherweise unternehmen, sollten Sie so planen, dass Sie sich zwischen 11 und 15 Uhr ausruhen können. Babys sollten überhaupt nicht in die pralle Sonne, da sie ihre eigene Körpertemperatur noch nicht regulieren können. Achten Sie daher darauf, sich mit Ihrem Baby stets im Schatten aufzuhalten – insbesondere zur Mittagszeit – und auch dort nicht auf ausreichenden Sonnenschutz zu verzichten.

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