Fiats Mirror-Modelle: Die kleinen Italiener ganz modern

Spieglein, Spieglein an der Wand, welcher ist der schönste Fiat der 500er Familie im Land? Diesmal geht es um die Sondermodell-Reihe „Mirror“, die als Kleinstwagen/Cabrio Fiat 500 Mirror, als Crossover 500X Mirror und als Familienwagen 500L Mirror zu haben ist. Was dahinter steckt? Unser Auto-Experte Heinrich Rohne hat es herausgefunden.

Neben feinen optischen Retuschen zeichnen sich die Mirror-Modelle vor allem durch eine zeitgemäße Einbindung von Smartphones in das Entertainmentsystem „Uconnect HD LIVE“ aus. Die Option „Mopar Connect“ ist neu bei Fiat und bleibt den Mirror-Ausführungen vorbehalten.

Was verbirgt sich hinter dem „Mirror“, englisch für „Spiegel“? Nun, zunächst ein Sieben-Zoll-Touchscreen mit Bluetooth, SMS-Vorlesefunktion und Sprachsteuerung. Namensgebend ist die Möglichkeit, diverse Inhalte seines Smartphones mittels Apple CarPlay oder Android Auto auf das Display im Fahrzeug zu spiegeln. So ist es beispielsweise möglich, Musik zu streamen oder zu navigieren. Fiat hat damit sicher nicht das Rad neu erfunden, schließlich bieten viele andere Marken ähnliche Lösungen an. Aber die Mirror-Technik frischt die allesamt nicht mehr brandneuen 500er-Modelle sinnvoll auf.

Noch einen Schritt weiter geht die „Uconnect-Live“-App. Hiermit ist man auch unterwegs ständig online und kann beispielsweise Facebook oder Twitter bespaßen. Dazu kommt der „Mopar Connect“-Service. Er stellt bei einem Unfall automatisch den Kontakt zu einem Kundenbetreuer her oder lokalisiert das Fahrzeug. Auf dem Smartphone kann sich der Fiat-Besitzer auch informieren, ob die Türen geschlossen sind oder Details zum Kraftstoffvorrat, Batterieladezustand und Reifendruck abfragen. Interessant für besorgte Eltern: Das System schickt einen Alarm aufs Handy, sobald eine vorher eingestellte Geschwindigkeit überschritten oder ein festgelegter Radius verlassen wird. Ein Jahr lang ist der Service gratis, dann kalkuliert Fiat mit rund 80 Euro im Jahr.

Optisch gibt sich der Fiat 500 Mirror an mehreren Logos mit „Mirror“-Aufschrift und Chromspangen zu erkennen. Einzigartig schimmert er in der optionalen Lackierung „Italia Blau“. Die Ausstattung der Mirror-Modelle ist mit 16-Zoll-Leichtmetalufelgen, Nebelscheinwerfern, einem verstellbaren Fahrersitz, schwarzen Stoffsitzen und dem 7-Zoll-TFT-Display umfangreich. Die Mirror-Edition lässt sich mit allen verfügbaren Motoren kombinieren.

Der Fiat 500X, die Crossover oder SUV-Variante der X-Familie, kommt besonders schick in der neuen optionalen Matt-Lackierung „Jeans Blau“. Auch sie scheint vom Chrom eingenommen und zeigt ihren Charakter an dem „Mirror“-Logo auf der B-Säule. Der Fiat 500L Mirror glänzt in der Farbe „Venezia Blau“. In „Maestro Grau“ wird der 500L gleichsam zum Lifestyler.

Fazit: Die Mirror-Sondermodelle von Fiat 500, Fiat 500X und Fiat 500L sind echte Hingucker. Mit „Uconnect“ und „Mopar Connect“ sind sie in ihren Segmenten damit ganz vorn dabei. Preislich startet der Fiat 500 Mirror als Limousine bei 16.290 Euro und als Cabriolet Fiat 500C Mirror bei 18.890 Euro. Der Fiat 500L Mirror beginnt bei 16.990 Euro. Der Fiat 500X Mirror will mit mindestens 19.490 Euro bezahlt sein.

Quellen und Bildrechte:

  • Fotos: Fiat