Hochwertige Einweg-Kindermasken für die Schule

Zurzeit gibt es keine Maskenpflicht für Kinder, doch im Herbst könnte sich das wieder ändern. Ältere Kinder sind in vielen Bundesländern aufgefordert, FFP2-Masken zu tragen. Jüngere können auch zu den sogenannten OP-Masken für Kinder greifen. Doch worin bestehen die Unterschiede zu den OP-Masken für Erwachsene?

Woraus bestehen die Einweg-OP-Kindermasken?

OP-Masken bestehen aus mehreren Filtervliesen. Eine medizinische Maske hat außen einen typischen horizontalen Faltenwurf, ist zumeist innen weiß und außen blau, verfügt über einen verstellbaren Nasenbügel und weiche Gummibänder, die um die Ohren geführt werden. So können sich keine wunden Stellen und Entzündungen bilden.

Unternehmen, die Masken, speziell für Kinder, herstellen, haben bedacht, wie wichtig Kindern oft farbliche Abwechslung ist Sie bieten daher ihre Produkte oft nicht nur in Blau, sondern auch in Weiß, Rosa oder Grün an.

Die richtige Passform bei Kinder-Einwegmasken

Kindermasken müssen zur Kopfgröße des Kindes passen. Zudem sollten hochwertige Masken auch gut verarbeitet sein.

Der große Unterschied zu den FFP2-Masken mit rund 95 Prozent Filterwirkung ist der Sitz der Maske. FFP2-Masken schmiegen sich eng ans Gesicht. OP-Masken sitzen aufgrund ihrer rechteckigen Form insgesamt nicht so eng.

Das hat für kleinere Kinder den Vorteil, dass sie trotz Maske problemlos atmen können und kein Beklemmungsgefühl haben, das durch andere Masken oft ausgelöst wird. Daher gibt es auf dem Markt Kindermasken, die speziell für Kinder entwickelt * wurden.

Kauft man Kindermasken, sitzen diese im Nasenbereich sehr eng und auch die seitlichen Öffnungen sind deutlich kleiner als bei vergleichbaren Schutzmasken für Erwachsene. Zu große Masken für Kinder verrutschen leicht und bieten sehr geringen Schutz. Kindermasken mit guter Passform schützen das Kind selbst und auch die Menschen in seiner direkten Umgebung.

Filtereigenschaften der medizinischen Masken für Kinder

Die Filtereigenschaft von OP-Masken ist geringer als bei FFP2-Masken. Allerdings werden die deutlich leichteren Masken von Kindern bevorzugt getragen. Die Masken sind auf die Größe der Kinderköpfe abgestimmt produziert worden, sitzen enger und lassen nicht viel ungefilterte Luft an den Seiten eintreten. Da die Speicheltröpfchen und die, eventuell belastete, Atemluft nach vorne abgegeben werden, bietet die OP-Maske einen sehr guten Fremdschutz, gerade in Klassenzimmern und in Bereichen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Ursprünglich wurden die Schutzmasken für den medizinischen Bereich konzipiert und dienen daher eher dem Fremdschutz als dem Eigenschutz. Der herkömmliche Zweck war und ist, die Wunden des Patienten während eines Eingriffs nicht durch Tröpfchenübertragung zu infizieren.

Allerdings bieten gut sitzende OP-Masken auch eine gute Filterwirkung. Qualitativ gut produzierte OP-Masken verfügen über drei Lagen hochwertiger Filtervliese, die latex- und glasfaserfrei sind. Der seitliche Lufteinlass ist deutlich kleiner, wenn Kinder für sie speziell entwickelte Masken tragen.

Wo müssen die Kinder einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

Die meisten Bundesländer schreiben auch bei Kindern Schutzmasken vor, wenn sich diese in den Schulen aufhalten, den öffentlichen Personennahverkehr nutzen, manchmal auch, wenn Personen aus anderen Haushalten im eigenen Auto mitfahren.

Wie lange können die Kinder die OP-Maske tragen?

Wie bei Erwachsen gilt auch bei Kinder-Schutzmasken: Ist die Maske durchfeuchtet, können die Filtervliese ihren Dienst nicht mehr verrichten. Die Schutzfunktion geht verloren. Daher sollten Kinder die Maske spätestens alle zwei Stunden wechseln.
Die Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin empfiehlt zudem, dass Kinder alle 45 Minuten eine Pause machen sollten, in der sie die Maske abnehmen können. Perfekt wären sogar Pausen alle 30 Minuten.

Wichtig: Es handelt sich bei den medizinischen Masken um Einwegmasken. Das bedeutet, Kinder sollten sie nicht mehrfach nutzen, sondern jeden Tag eine neue Maske verwenden. Gerade in der Schule sollten durchfeuchtete Masken sogar mehrfach gewechselt werden.

Fazit

Die Corona-Pandemie verlangt den Kindern viel ab. Zahlreiche Kinder finden sich mehrfach in Quarantäne wieder, sie versäumen Schulstoff, sehen ihre Freunde selten, die Unbeschwertheit, die eigentlich ihre Kindheit prägen sollte, geht verloren. Medizinische Masken oder OP-Masken, egal wie man sie nennt, schützen auch die kleineren Kinder und senken das Risiko einer Ansteckung. So muss zumindest nicht jede Aktivität wegen Corona ausfallen.

Quellen und Bildrechte:

  • Foto von RODNAE Productions von Pexels
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