Kein Sommer ohne Mücken - das gibt es leider nicht! Aber mit den richtigen Methoden kann man die Stiche der lästigen Blutsauger gut abwehren. Erfahren Sie, wie das klappt, und was Sie tun können, wenn es doch zu einem Stich gekommen ist.
Die richtigen Mückenschutzmittel
Sogenannte Repellents können Mücken sicher fernhalten – aber sie müssen richtig angewendet werden. Mittel, die den Wirkstoff DEET enthalten, sind besonders wirkungsvoll. Ihr Nachteil: Sie können die Augen reizen und allergische Hautreaktionen hervorrufen.
Besser verträglich sind wohl Repellents mit Icaridin. Tests ergaben, dass Sprays oder Lotionen mit Zitroneneukalyptusöl Zecken abwehren können, zur Mückenabwehr sind sie aber keine große Hilfe. Ähnlich gut wie Mittel mit DEET wirken dagegen Fettsäuren aus Kokosöl wie Caprinsäure.
Wichtig: Nicht alle Wirkstoffe sind für Schwangere und Kinder geeignet. Achten Sie deshalb beim Kauf auf entsprechende Hinweise. Sie können die Mückenschutzmittel mit Sonnencreme kombinieren, allerdings sollten Sie die Sonnencreme zuerst auftragen und erst 20 Minuten später das Repellent.
Noch ein Tipp: Substanzen im Schweiß locken Insekten an, daher kann es helfen, vor dem Schlafengehen noch einmal zu duschen.
Schutz durch Kleidung
Besonders gut vor Mückenstichen schützt helle, dicht gewebte, aber locker sitzende Kleidung. Denn durch enganliegende Kleidung können Mücken hindurchstechen! Bei Wanderungen oder Ausflügen an Gewässern sind festes Schuhwerk und lange Hosen und Ärmel am besten - gilt besonders für Kinder!
Insektenschutzgitter und Netze
Feinmaschige Netze über Betten oder Kinderwagen anzubringen, ist schnell gemacht und sehr effektiv. Das Zubehör können Sie auch problemlos mit in den Urlaub nehmen. Insektenschutzgitter an Fenstern und Türen halten nicht nur Mücken, sondern auch andere Insekten wie Motten, Wespen und Ameisen fern. Ventilatoren irritieren Mücken durch den Luftstrom und bieten so auch einen gewissen Schutz.
Anti-Mücken-Technik nicht unbedingt empfehlenswert
Mückenstecker, UV-Fallen oder Ultraschallgeräte sollen helfen, sind aber oft wenig wirksam oder sogar gesundheitlich bedenklich. Viele Insektizid-Verdampfer beispielsweise geben Chemikalien an die Raumluft ab, die im Verdacht stehen, gesundheitsschädlich zu sein, und für Katzen sogar lebensgefährlich sein können. Von Lichtfallen sind im Freien verboten, da auch viele Nützlinge von ihnen angezogen werden.
Was hilft gegen Juckreiz?
Hat doch eine Mücke gestochen, helfen juckreizlindernde Salben und Gele. Stiftähnliche Geräte mit einer kleinen Keramikplatte, die erhitzt werden kann, bekämpfen sofort und zuverlässig Juckreiz und Schwellungen. Auch Hausmittel wie eine aufgeschnittene Zwiebel (auch gut bei Bienenstichen) oder kleingeriebener Spitzwegerich können lindern. Wichtig: Nicht kratzen! Denn dann können Keime eindringen und die Einstichstelle kann sich entzünden.
Mückenbiotope verhindern
Um Mückenlarven keinen Lebensraum zu bieten, sollten Sie kein stehendes Wasser im Garten oder auf dem Balkon haben. Das heißt: Regentonnen abdecken oder das Wasser durch eine Pumpe in Bewegung halten. Blumentöpfe, Schalen, Vogeltränken und andere Gefäße regelmäßig leeren und reinigen.
Auch wenn es viele gute Tipps gibt, wie man sich der Wespenplage erwehren kann, kommt es immer mal wieder vor, dass eine Wespe sich bedroht fühlt und zusticht. Wir haben Tipps, was dann zu tun ist und wie Sie den Schmerz lindern können.
Egal ob Wespe, Biene oder Hummel – ein Insektenstich tut in der Regel nicht nur weh, sondern kann bei Allergikern auch zu einer lebensbedrohlichen Situation führen. Für den Ernstfall ist es daher wichtig, die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen zu kennen.
In der zweiten Hälfte des Sommers können sie uns so manche Kaffeetafel oder auch ein Picknick im Freien vermiesen: die Wespen. Die deutsche Wildtierstiftung hat tolle Tipps, wie man stressfrei mit dem Besuch der fleißigen Insekten umgeht.
Die meisten Wespen leben als Einzelgänger, nur wenige Arten leben in Nestern zusammen. Wer so ein Wespennest am eigenen Balkon, im Gartenschuppen oder in der Nähe der Terrasse entdeckt, ist beunruhigt - besonders wenn Kinder in der Nähe sind. Corinna Hölzel, Gartenexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), erklärt, wie Sie mit einem Wespennest umgehen können.