Leben ohne Müll für eine bessere Zukunft

Ist ein Leben gänzlich ohne Müll möglich? Vielleicht, doch es wäre für die meisten Menschen wohl eine viel zu große Umstellung. Einzelne werden ggf. kein Problem damit haben, andere möchten zumindest etwas tun. Wer sich auf wie viel einlässt, um ein bewussteres Leben zu führen, bleibt natürlich jedem selbst überlassen…

Sie müssen nicht gleich in einer Hütte ohne Strom und fließend Wasser leben, um ein Bewusstsein für eine bessere Welt mit weniger Müll zu entwickeln und sich somit ein gesünderes Leben zu wünschen. Sie müssen nicht Ihre eigene Kleidung aus selbst gesponnener Schurwolle stricken oder sich nur noch von Gras und Blättern ernähren. Es fängt bei manchen ganz klein ein, der Wunsch mit weniger Müll auszukommen. Weniger Plastik, weniger Verpackung, weniger Wegwerfen – all dies ist schon mal ein guter Anfang. Doch es gibt noch viel, viel mehr Möglichkeiten. Dass man diese von heute auf Morgen nicht sofort umsetzen kann, verlangt keiner. Doch haben Sie erst einmal mit dem bewussteren Leben begonnen, werden Ihnen weitere Dinge einfallen, auf die Sie verzichten können oder die Sie anders machen wollen und auch können.

Der Wunsch „Zurück zur Natur“ befällt viele Menschen. Doch manche sind hilflos und wissen einfach nicht, wo sie beginnen sollen. Fasziniert schauen wir uns Fernsehbeiträge an, wo von jungen Studentinnen berichtet wird, deren Müll im Monat in ein Einmachglas passt. Für eine vierköpfige Familie erscheint dies utopisch. Wieweit kann man sich für seine Überzeugung verrenken? Es bleibt eine individuelle Entscheidung. Da das Interesse vieler Menschen nach einem bewussteren Leben inzwischen geweckt ist, gibt es mittlerweile erstaunlich viel Lektüre zu diesem Thema. Wir haben uns auf dem Büchermarkt einmal umgeschaut und wollen Ihnen einige Buchtipps nicht vorenthalten. Ein paar tolle Anleitungen sind auch dabei…

Green Parenting
Wie man Kinder großzieht, die Welt rettet und dabei nicht verrückt wird

Auch mit Kindern ein umweltbewusstes Leben führen und mit Spaß der Familie und der Natur Gutes tun - wär' das nicht toll? Das Buch "Green Parenting" ist der ideale Ratgeber für alle Eltern, die nach Ideen suchen, um ihre Kinder für "grüne" Ideen und ein engagiertes Leben nicht nur zu interessieren, sondern zu begeistern. Was braucht man für einen Schmetterlingsgarten? Wie werden aus Stubenhockern Outdoorfreaks? Kann man aus Klee, Löwenzahn & Co. leckeres Essen zaubern? Wie wird der Einkauf zum Erlebnis? Und machen Geburtstagsfeiern ohne Müllberge auch Spaß? Die Autorin Kate Blincoe hat ihre Alltagserfahrungen mit der Familie in einem liebevoll gestalteten Buch zusammengetragen und gibt praxistaugliche Antworten auf diese und viele andere Fragen. Für die Mutter zweier Kinder "geht es nicht darum, perfekt zu sein; es geht darum, Dinge auszuprobieren und zu spüren, wie gut es tut, die Welt ein klein bisschen besser zu machen". Fazit: Seinem Wunsch „Die Welt ein klein wenig besser zu machen“ kommt man hier schon etwas näher. Und dies sogar familientauglich. Wie schafft man es, seine Kinder und sich selbst ein nachhaltigeres Leben zu bescheren? Wer völlig ohne Ideen ist, wird hier begeistert tolle finden. Diese sind kurz gehalten, dienen stets als Anregung (und nicht als Muss) und machen sofort Laune, sie auszuprobieren. Ein guter, sanfter Start in eine bessere Zukunft. Super! Erschienen im oekom Verlag zum Preis von 19,95 Euro (224 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-86581-778-5).

Ein, zwei kleine Tipps aus dem Buch gibt es natürlich auch: „Grüne Herausforderungen“ nennt die Autorin kleine Veränderungen, die es für einige erstmals zu meistern gilt. Wie wäre es z.B. mit einem saisonalen Sonntag? Ein Tag in der Woche, an dem nur saisonale, regionale Erzeugnisse gegessen werden. Oder ziehen Sie doch mal Ihre eigenen Sprossen! Noch ehe draußen der erste Salat wächst, können Sie sich und Ihre Familie mit Grünem versorgen. Geben Sie eine Handvoll Saat – Samen, Nüsse, Getreide oder Hülsenfrüchte – etwa zwei Stunden zum Quellen in Wasser. Spülen Sie sie dann ab und lassen Sie sie gut abtropfen. Streuen Sie sie in ein Gefäß und bedecken Sie es locker mit einem feuchten Tuch oder einem Stück Küchenrolle. Stellen Sie das Ganze an einem kühlen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bis sie einige Zentimeter hoch sind, müssen die Sprossen mehrmals täglich gespült werden und abtropfen. Im Kühlschrank halten sie sich etwa eine Woche.

Zero Waste
Weniger Müll ist das neue Grün

Sie ist ein Phänomen: Shia Su aus Bochum. Sie zeigt uns, wie es geht. Ihren Müll eines Jahres sammelte die Bloggerin in ein Einmachglas. Und in ihrem neuen Buch gibt sie erstaunlichste Einsichten, wie sie in ihrem alltäglichen Leben Müllvermeidung praktiziert. Ob im Haushalt, beim täglichen Einkauf, bei der Kleidung oder der Körperpflege und Hygiene – überall gibt es auch die Variante „müllarm bis müllfrei“. Shia hat sie ausprobiert und in ihrem Buch gesammelt. Denn: Weniger Müll ist das neue Grün! Nachahmen schwerstens zu empfehlen! Fazit: Müll gehört zu unserem Leben dazu. Und leider wird der scheinbar immer mehr. Der Lebensstil „Zero Waste“, der eigentlich von unseren Vorfahren einst als ganz „normal“ gelebt wurde, bedeutet u.a., sein eigenes Konsumverhalten zu überdenken und somit gezielter (müllvorbeugender) einzukaufen. Hilfreich sind da ökologische Konzepte, wo man sich z.B. verpackungsfrei Lebensmittel abfüllen kann. Drogerieartikel werden weitestgehend selbst hergestellt, was enorm Geld spart und unser Leitungswasser ist das am besten und umfangreichsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Also was spricht gegen frisches Wasser aus dem Hahn? Shia hat in ihrem Buch für sämtliche Lebensbereiche tolle Tipps. Und manchmal sind die so einfach umzusetzen, dass man sich fast schämt, nicht selbst darauf gekommen zu sein. Ein großartiger Ratgeber! Erschienen im Freya Verlag zum Preis von 14,90 Euro (160 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-99025-273-4).

Und auch hier ein kleiner Einblick ins Buch: In Unverpackt-Läden bekommt man im Grunde alles, was man so braucht, um seinen Alltag fast komplett müllfrei zu gestalten. Wer keinen in der Nähe hat, kann auf türkische Gemüseläden, Asia-Shops, Bioläden, Bauernhöfe, Getreidemühlen, Wochenmärkte, Teeläden usw. zurückgreifen. Vieles bekommt man dort auch verpackungsfrei. Außerdem noch ein paar Zero-Waste-Alternativen zu Konventionellem: Auf Take-Away-Boxen kann man verzichten, man nimmt einfach eigene Dosen mit und lässt sich das Essen darin einpacken. Kaffeefilter/-pads/-kapseln werden einfach ersetzt durch Metallfilter für die Tropfmaschine, French-Press-Kanne oder wiederverwendbare Pads und Kapseln. Statt Backpapier das Blech einfach Einfetten und mit Mehl ausstäuben usw…

Statt Plastik
Schöne Sachen zum Selbermachen – das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle

Es ist gar nicht so schwer und macht richtig Spaß, auf Plastik zu verzichten. Wie es geht? Ganz einfach selber machen, sagt Jutta Grimm in ihrem neuen Buch. Es ist ein Kreativbuch für alle, die ihre Nutzung von Plastik – insbesondere von einmalig genutztem „Wegwerf-Plastik“ – im Alltag verringern möchten und Spaß am Selbermachen haben. Mehr als 60 Ideen für selbst gemachte Alltagsbegleiter hat die Autorin hierfür ausgewählt: für Einkauf, Haushalt, Wäsche und Bad sowie rund ums Baby. Neugierig geworden? Hier ein paar Beispiele: Der einfach genähte Obst-Wiegebeutel aus Baumwolltüll macht die Plastiktüte genauso überflüssig wie das gehäkelte Einkaufsnetz in Bonbonfarben. Praktische Lunch Bag und selbst gemachtes Bienenwachs-Wrap halten Lebensmittel frisch. Mit nur fünf Zutaten ist die Zahnpasta schnell gemacht und obendrein die Verpackung gespart. Und das genähte Windelhöschen ersetzt viele, viele Wegwerfwindeln. Alle Anleitungen sind leicht verständlich und gehen Schritt für Schritt vor, sind nicht zu aufwändig und nicht zu abgedreht, dafür innovativ und witzig. Wunderschön in Szene gesetzt werden sie durch Fotografien von Hanna Rudolf. Auf Plastik zu verzichten, kann eine echte Bereicherung sein! Fazit: Gefesselt durchblättert man den Ratgeber von Jutta Grimm und ist fasziniert von den vielen kleinen und großen Möglichkeiten, die unser Leben müll(plastik)armer und gesünder und auch günstiger machen. Alle werden wir vermutlich nicht ausprobieren, aber bei vielen können wir es uns sehr gut vorstellen. Und so sollte es auch sein… Hervorragend! Erschienen im pala-verlag zum Preis von 19,90 Euro (192 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-89566-348-2).

Ein kleines Rezept für ein flüssiges Waschmittel gefällig? Es ist wirkungsvoll, nicht konzentriert, frei von unnötigen Inhaltsstoffen und ist natürlich auch preiswert. Für eine 1-l-Flasche (ca. 15 Wäschen) benötigen Sie: 3 EL (etwa 10 g) Kernseife, 1 l kochendes Wasser, 3 EL (etwa 25 g ) Waschsoda, nach Wunsch 1 TL ätherisches Öl (z.B. Lavendelöl). Die Kernseife möglichst fein reiben. Die geriebene Seife in einer Schüssel mit 500 ml kochendem Wasser übergießen, das Waschsoda dazugeben, alles gut mit dem Schneebesen verrühren, ohne stark zu schäumen. Noch mal 500 ml kochendes Wasser unterrühren. Etwas abkühlen lassen und dann das ätherische Öl unterrühren. Das flüssige Waschmittel dickt mit der Zeit an. Wenn man die Flasche vor der Verwendung gut schüttelt, wird das gelartige Waschmittel wieder flüssig. Die Dosierung hängt von der örtlichen Wasserhärte ab. Bei sehr weichem Wasser reichen bei normal verschmutzter Wäsche 3 EL pro Ladung. Mit dem Waschmittel können auch (wiederverwendbare) Babywindeln und Windelhöschen gewaschen werden! Natürlich sollte dann kein ätherisches Öl enthalten sein.

Besser leben ohne Plastik
Tipps und Rezepte, die zeigen, wie es anders geht

Das Wasser, mit dem der Kaffee gebrüht wird, enthält kleinste Plastikpartikel. Der Honig, den wir uns allmorgendlich aufs Brötchen schmieren, ist ebenfalls mit Mikroplastik belastet. Plastik ist zum Sinnbild der heutigen Zeit geworden und ist inzwischen überall - mit den entsprechenden Folgen für Gesundheit und Umwelt. Aber geht es wirklich nicht ohne Plastik? Die beiden Autorinnen Anneliese Bunk und Nadine Schubert haben sich genau diese Frage vor zwei Jahren auch gestellt - und leben heute quasi plastikfrei. In ihrem Buch zeigen sie, wie und wo man im Alltag Plastik ersetzen und einsparen kann - ohne gleich das gesamte Leben umzukrempeln. Das Buch bietet zahlreiche Tipps und Tricks, angefangen vom bewussteren Einkaufen bis hin zum Selbermachen von Badprodukten oder Snacks, die man "plastikfrei" einfach in keinem Supermarkt bekommt. Dabei sind die praxiserprobten Ratschläge aus dem Buch einfach umzusetzen und stellen Arbeitserleichterung und sogar Zeitersparnis dar. Einsteigen kann jeder, hier und jetzt, Schritt für Schritt und ganz nach dem eigenen Tempo. "Besser leben ohne Plastik" ist der ultimative Ratgeber für alle, die von der Plastikflut die Nase voll haben und ein gesundes Leben mit natürlichen Materialien führen wollen. Fazit: Erschreckende Zahlen hält das Buch für uns bereit – 89 Mrd l Wasser werden jährlich weltweit in Plastikflaschen abgefüllt, 80 % davon landen im Müll. 450 Jahre dauert es ca., bis eine Plastikflasche zerfällt. Flaschenwasser verursacht eine 90- bis 1000-fach höhere Umweltbelastung als Leitungswasser (Quelle: reset.org). Plastik ist auch in unserem Blut: 90 % aller Menschen sind betroffen (Quelle: Universität Bonn). Und spätestens nach den ersten wenigen Seiten fragt man sich da, warum man nicht schon längst seinen Lebensstil umgekrempelt hat. Wer sich mit diesem Thema vorher noch nicht viel beschäftigt hat, wird mithilfe dieses Ratgebers einen sehr guten Einstieg finden. Ein paar Rezepte für Küche und Bad sind auch dabei. Schön! Erschienen im oekom Verlag zum Preis von 12,95 Euro (112 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-86581-784-6).

BeesWrap oder Abeego flats sind gute Alternativen zur Frischhaltefolie. Dabei handelt es sich um einen mit Bienenwachs getränkten Stoff, der mehrfach verwendbar ist. Toilettenpapier kann als Großpackung einmal jährlich platzsparend im Karton angeliefert werden, z.B. von Kimberly Clark, Satino Black oder Tork. Diese und natürlich viele weitere Tipps hält das Buch parat. Es gibt sogar einen 8-Punkte-Plan für einen leichten Umstieg in ein plastikfreies Leben.

DIY Putzmittel
- Natürlich sauber -

Jeder kann die Welt verändern… durch seinen Lebensstil. Angefangen wird zu Hause, mit der Vermeidung von regulären Putzmitteln, die schon längst Grundwasser und Meere verseuchen und kleinsten bis großen Tieren das Leben schwer machen. Im zweiten Buch der Serie wird gezeigt, wie sich Reinigungsmittel sehr einfach herstellen lassen und wie wirksam sie sind. Wissen in Taten umsetzen! Wir machen unsere Produkte selbst, sagt die junge Generation und holt sich das Know how aus der DIY-Serie. Fazit: Sie möchten viele Rezepte für selbst gemachte Reinigungsmittel haben? Dann sind Sie hier goldrichtig. Einfach, preiswert und nachhaltig – Sie schonen die Umwelt, die Reinigungsmittel erfühlen ihren Zweck und Sie fühlen sich auch noch gut dabei. Top! Und wer auf den Geschmack gekommen ist, dem können wir auch die anderen DIY-Bücher ans Herz legen: z.B. „Kosmetik“, „Heilsalben“, „Hausmittel“, „Haarseifen“ und „Schönheitswasser“. Großartig! Erschienen im Freya Verlag zum Preis von 7,90 Euro (64 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-99025-191-1).

Ein einfaches Geschirrspülmittel gefällig? Geben Sie 1 Tasse flüssige Kernseife, 3 EL Wasser, 2 TL Natron, 10 Tropfen ätherisches Öl (süße Orange), 6 Tropfen ätherisches Grapefruit- oder Zitronenöl in eine alte Geschirrspülmittelflasche und schütteln Sie das Ganze gut durch. Sollte dieses Rezept Schmierflecken auf dem Geschirr hinterlassen, einfach noch ¼ Tasse Essigessenz als Klarspüler hinzugeben. Sie brauchen eine Möbelpolitur für lasierte Holzoberflächen? Dann geben Sie ½ Tasse warmes Wasser und 3 Tropfen ätherisches Zitronenöl in eine Sprühflasche und mixen es. Sprühen Sie es nach dem Schütteln auf die Oberfläche. Mit einem Tuch trocken wischen und am besten mit der feinen Seite eines Mikrofasertuches für mehr Glanz darüberwischen. Fertig!

Haushaltsreiniger, Pflegeprodukte & Co.
Natürlich, ökologisch, selbst gemacht…

Rein statt sauber, nur ein Wortspiel? Nicht ganz, wenn man einen Blick auf die Etiketten diverser Reinigungsmittel und Pflegeprodukte wirft. Oft hat die Sauberkeit aufgrund der Inhaltsstoffe nämlich einen hohen ökologischen Preis. Immer mehr Menschen setzen deshalb auf Natur und erzeugen diese Produkte, um Sicherheit zu haben, in Eigenregie. Anschaulich erklärt Laëtitia Royant in ihrem Buch, worauf es zu achten gilt. Je nach Raum stellt sie geeignete Reiniger für Fenster, Spüle und Küche, Bad und WC vor, die auf Basis von Schmierseife, Essig, Bienenwachs und Kräutersud zu ausgezeichneter und vor allem natürlicher Reinlichkeit im Haushalt beitragen. Sogar die vielfach als überflüssig empfundenen Lufterfrischer und Raumdüfte kann man sich mit gutem Umweltgewissen wieder leisten, wenn sie aus natürlichen Ausgangsprodukten daheim produziert wurden. Die Do-it-yourself-Mittel dieses Buchs sind unkompliziert in der Herstellung; wer sie einmal probiert hat, verzichtet ein für alle Mal gerne auf die chemischen Keulen. Nicht nur im Haushalt, sondern auch bei der Körperpflege, für die das Buch ebenfalls einfache, dafür aber unbedenkliche und gesunde Anleitungen von der Seife über Shampoo und Zahnpasta bis zu Deos bereithält, kommt die Natur zum Einsatz. Fazit: Sehr anschaulich erklärt erhält der Leser völlig natürliche Rezepte für die Körperpflege, Kosmetik und Putzmittel für das Heim – und alles ohne chemische Zusatzstoffe. Was uns neben den vielen zusätzlichen Tipps auch noch gut gefallen hat, sind die keinen Kostenaufstellungen, die verdeutlichen, wie günstig man mit selbst gemachten Produkten fährt. Nun weiß jeder, was in seinem Deo & Co. enthalten ist. Und für die Umwelt tut man auch noch etwas Gutes. Fantastisch! Erschienen im Leopold Stocker Verlag zum Preis von 12,95 Euro (96 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-7020-1507-7).

Die letzten Tipps für Sie: Ein Deo besteht aus Antitranspirantien, Duftstoffen oder beidem. Es bekämpft Bakterien, die für die Geruchsbildung durch den Abbau von Schweiß verantwortlich sind, und überdeckt Gerüche. Das hat Auswirkungen auf die natürliche Flora der Haut. Antitranspirantien beeinflussen die Schweißdrüsenaktivität und stehen unter Verdacht, Entzündungen, Allergien, Ekzeme und Schlimmeres zu verursachen. Daher lieber auf gute Hygiene achten, die Unterwäsche regelmäßig wechseln und Kleidung aus möglichst unbehandelter Baumwolle oder anderen nicht-allergenen Naturfasern bevorzugen, die die Haut atmen lassen. Oft genügt als Deo ein Spritzer gekauftes Blütenwasser (z.B. Orangenblütenwasser). Duftwasser ist aber auch im Nu selbst hergestellt: In einer 100-ml-Sprühflasche 1/3 90%igen Alkohol mit 2/3 Wasser und 10 Tropfen Lavendelöl mischen. Vor Gebrauch schütteln. Nicht unmittelbar nach dem Rasieren oder Enthaaren aufsprühen. Das könnte brennen.

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