Glücksspielsucht - Symptome, Ursachen und Folgen des Glücksspiels

Spielsucht ist eine psychische Krankheit, die die Betroffenen meist nicht ohne professionelle Hilfe in den Griff bekommen. Erfahren Sie mehr über die häufigsten Anzeichen und Symptome, auf die Sie achten sollten. Denn Glücksspielsucht kann Ihr ganzes Leben zerstören.

Symptome und Therapie der Glücksspielsucht

Die Anzahl von spielsüchtigen Menschen hat sich in den letzten Jahren enorm erhöht. Das liegt nicht nur daran, dass immer mehr Personen genügend Geld haben, um Glücksspiele auszuprobieren. Durch Online Casinos und mobile Spielangebote in der digitalisierten Welt kann jederzeit und überall auf Glücksspiele zugegriffen werden. Dass dies problematisch ist, haben auch die Anbieter der Online Casinos und Online Sportwetten erkannt. Onlinecasinos wie zum Beispiel das Lucky Bull Casino * unterstützen gefährdete Spieler und sind um ihre Kunden besorgt. Oftmals gibt es eigene Websiteabschnitte über kontrolliertes Spielen und Anzeichen für eine potenzielle Spielsucht. Eine Regulierung der wöchentlichen oder monatlichen Einzahlung kann von gefährdeten Spielern selbst vorgenommen werden. Wer seine Spielsucht nicht unter Kontrolle hat, kann sich in vielen Onlinecasinos selbst ausschließen und danach keine weitere Einzahlung tätigen.

Arten der Glücksspielsucht

Spielsucht ist heimtückisch, denn es gibt keine körperlichen Anzeichen dafür. Deswegen gibt es auch keine klassische Definition von Spielsucht. Anders als bei einer Drogen- oder Alkoholsucht kann sie über lange Zeit vor Familie und Freunden versteckt werden. Die abhängige Person bittet meist erst dann um Unterstützung, wenn sie schon einen großen Schuldenberg angehäuft hat. Deswegen ist es besonders wichtig, dass Spieler selbst für die Anzeichen einer Spielsucht sensibilisiert werden.

Eine Glücksspielsucht kann in vielen verschiedenen Formen auftreten. Die bekanntesten und gängigsten Formen der Glücksspielsucht beziehen sich auf folgende Bereiche:

  • Casino- und Kartenspiele
  • Lotteriespiele
  • Teilnahme an Verlosungen
  • (Sport)-Wetten

Hände mit Handschellen an einer TastaturSpieler ist nicht gleich Spieler. Professionelle Spieler greifen eher zu Strategie- und Geschicklichkeitsspielen und verdienen dadurch ihr regelmäßiges Einkommen. Poker ist hierzu eine beliebte Spielart, auch Sportwetten werden von manchen Spielern profimäßig betrieben. Diese Spieler verlassen sich nicht auf Glück, sondern auf ihr Können. Sogenannte Social-Spieler nutzen Glücksspiel zur gelegentlichen Freizeitgestaltung und haben jederzeit die volle Kontrolle über ihr Spielverhalten. Problemspieler sind glücksspielgefährdet und bezeichnen sich selbst gerne als Social-Spieler oder sogar als professioneller Spieler. Glücksspiel beherrscht einen großen Teil ihrer Gedanken und Freizeitgestaltung. Die Kontrolle über das eigene Spielverhalten und das eingesetzte Geld verschwimmt immer mehr.

Die Hauptgründe für Spielsucht

Die genauen Ursachen, warum aus einem verantwortungsbewussten Spieler ein Spieler mit Glücksspielproblem wird, sind nicht genau bekannt. Vermutlich setzt sich eine Spielsucht aus einer Kombination von biologischen, genetischen und umweltbedingten Faktoren zusammen. Es gibt jedoch gewisse Vorbelastungen. Werden diese erkannt, kann eine potenzielle Spielsucht verhindert werden.

Mentale Probleme: Eine Spielsucht geht oft mit anderen mentalen Problemen einher. Menschen mit Spielsucht sind in einigen Fällen auch von einer anderen Form der Abhängigkeit betroffen. So kann eine Glücksspielsucht mit Alkohol- oder Drogenproblemen einhergehen. Auch Persönlichkeitsstörungen treten oft in Paarung mit Spielsucht auf. Dies können zum Beispiel Depressionen, Angstzustände oder Zwangsstörungen sein. Wer bereits von einer mentalen Erkrankung betroffen ist, sollte, wenn überhaupt, nur sehr vorsichtig mit Glücksspiel umgehen.

Alter: Glücksspielsucht tritt häufiger bei jüngeren Personen auf. So erhöht Glücksspiel im Teenageralter das Risiko, eine Spielsucht zu entwickeln. Bei älteren Erwachsenen kann Glücksspiel aber auch noch zu einem Problem werden.

Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale: Personen, die zu einer Glücksspielabhängigkeit tendieren, sind häufig sehr impulsiv oder langweilen sich schnell.

Symptome der Glücksspielsucht

Eine Spielsucht hat keine negativen körperlichen Auswirkungen auf die betroffene Person. Daher sind keine klassischen körperlichen Symptome infolge einer längeren Spielsucht zu erkennen. Bei Symptomen der Spielsucht handelt es sich vor allem um emotionale und mentale Auffälligkeiten. Folgende Spielsucht-Symptome können Warnzeichen für eine Abhängigkeit sein:

  • Das Bedürfnis, das Glücksspiel zu verheimlichen
  • Ein gutes Gefühl oder Nervenkitzel bei hohen Einsätzen
  • Das Glücksspiel als eine Möglichkeit sehen, den Herausforderungen des Alltags zu entkommen
  • Es wird auch dann gespielt, wenn kein Geld zur Verfügung steht
  • Anhäufung von Schulden für das Glücksspiel
  • Familie und Freunde, die sich Sorgen über das Glücksspiel machen

Diese Symptome lassen sich von außenstehenden Personen nur schwer einordnen. Eine Spielsucht zu erkennen, fällt daher Familie und Freunden oftmals schwer. Umso wichtiger ist es, dass Spieler über die Gefahren und Auffälligkeiten einer Spielsucht aufgeklärt werden.

Wichtigste Behandlungsmethoden

Glücksspielsucht ist keine klassische Krankheit, die einfach so behandelt werden kann. Wie bei den meisten Suchterkrankungen muss die betroffene Person vor einsehen, dass ein krankhaftes Spielverhalten vorliegt und ein Problem besteht. Erst dann kann eine Behandlung Erfolg versprechen.

In vielen Fällen ist eine Spielsucht-Therapie ein bewährtes Mittel, um gegen ein problematisches Spielverhalten anzukämpfen. Ist dies nicht erfolgreich, können gewisse Medikamente wie Antidepressiva verschrieben werden, die das Verlangen nach Glücksspiel lindern. Viele Betroffene wenden sich im ersten Schritt an eine Selbsthilfegruppe. Dort fühlen sich viele Spieler verstanden, da man unter anderen Betroffenen ist und nicht das Gefühl hat, alleine zu sein. Möchte man eine Spielsucht ohne Therapie bekämpfen, benötigt es einen extrem starken Willen. Die Erfolgsquoten sind relativ überschaubar.

Rückfallprävention

Suchtkranke Personen können nie ganz geheilt werden. Die Behandlung der Krankheit beruht deshalb vor allem in der Rückfallprävention. Nicht anders ist das bei einer Spielsucht. Um nicht wieder rückfällig zu werden, empfiehlt es sich für Glücksspielsüchtige, dem Reiz widerstehen zu lernen. Dies gelingt am besten, wenn die Versuchung zum Spielen gar nicht besteht. Deshalb sollten Betroffene jegliche Art von Spielhallen zu meiden. Dazu zählen nicht nur klassische, sondern auch Online-Casinos.

Gibt es im Freundeskreis viele Spieler, sollte der Betroffene sein gewohntes Umfeld meiden, um nicht erneut zum Spielen verleitet zu werden. Es besteht jederzeit die Gefahr, dass eine spielsüchtige Person rückfällig wird. Prävention ist somit der wichtigste Bestandteil, um nicht in ein problematisches Spielverhalten zurückzufallen. Eine Therapie zur Bewältigung der Spielsucht sollte deshalb über einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen werden.

Fazit

Eine Spielsucht kann jeden Spieler treffen, auch wenn gewisse Personengruppen eher gefährdet sind. Es ist wichtig, dass man sich als Spieler über die Gefahren einer Spielsucht im Klaren ist und bei problematischen Verhaltensweisen die Hilfemöglichkeiten von Spieleanbietern, professionellen Beratungsstellen und Freunden oder der Familie in Anspruch nimmt.

Quellen und Bildrechte:

  • Foto 1: fielperson, Foto 2: lechenie-narkomanii, beide www.pixabay
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