Elektronotdienste beauftragen - was ist zu beachten?

Früher oder später passiert es eben doch mal: Der Nachwuchs hat sich unbemerkt zur Steckerleiste oder Steckdose geschlichen und Dinge hineingesteckt, die an einer spannungsführenden Leitung nichts zu suchen haben. Der Nachwuchs ist zum Glück unverletzt, doch der Strom in der Wohnung will nicht mehr fließen. Auf gar keinen Fall sollten Sie jetzt selbst Hand anlegen. Ein Fachmann muss her – aber welcher?

Was macht ein Elektronotdienst?

Ein Elektronotdienst ist ein Dienstleister, der elektrotechnische Arbeiten im Haushalt gegen Bezahlung durchführt. Das Spektrum der Arbeiten ist breit gefächert. Grundsätzlich handelt es sich bei einem Elektronotdienst um einen zertifizierten Elektrofachbetrieb, der zu Stromarbeiten berechtigt ist. Wie der Name bereits vermuten lässt, arbeiten viele Elektronotdienste auch außerhalb der gängigen Arbeitszeiten und bieten teilweise sogar einen 24 Stunden-Notdienst an.

Elektronotdienst finden

Muss es schnell gehen, dann hilft nur ein Elektronotdienst weiter. Möglichkeiten, um einen geeigneten Dienstleister zu finden, gibt es viele. Sucht man zum Beispiel einen Elektronotdienst in Köln, dann könnte man in den dortigen Kleinanzeigen suchen. Dieser kann bei teilweisem oder komplettem Stromausfall, elektrischen Störungen aller Art, Kurzschlüssen, Kabelbränden und vielen weiteren Schadensfällen zuverlässig weiterhelfen. Auch in Suchmaschinen könnten Sie fündig werden. Wer eher von der alten Schule ist, der ruft einfach die Auskunft an.

Welchen Elektronotdienst auswählen?

Bei der Wahl des Dienstleisters sollte man mit Bedacht vorgehen. Zwar arbeitet die Mehrzahl der Betriebe seriös, schwarze Schafe gibt es aber leider immer wieder. Aus diesem Grund sollte man den Betrieb immer im Internet auf seriöse Arbeit hin überprüfen. Geeignet dafür sind die einschlägigen Portale und die dort abgegebenen Bewertungen oder Suchmaschinen-Ergebnisse. Hat ein Dienstleister zu viele schlechte Bewertungen erhalten, dann sollte man lieber einen anderen Elektro-Betrieb wählen.

Wichtig bei der Beauftragung

Bevor Sie den Auftrag vergeben, sollten Sie unbedingt die Höhe der Kosten vereinbaren. Am besten ist es, wenn man einen Kostenvoranschlag verlangt. Von den dort aufgeführten Kosten darf der Handwerker später um maximal 10 bis 20 Prozent abweichen. Den Kostenvoranschlag sollte man sich schriftlich geben lassen und auf gar keinen Fall per Vorkasse bezahlen. Außerdem sollten Sie am Ende immer eine ordentliche Rechnung verlangen. Hier müssen alle Arbeitspunkte aufgelistet werden. Wer die Rechnung später von der Steuer absetzen möchte, sollte Lohn und Material getrennt aufführen lassen. Darüber hinaus gilt, dass man niemals eine Rechnung unterschreiben sollte, mit der man nicht einverstanden ist.

Bei Problemen Ruhe bewahren

Sollte es doch einmal zu Problemen kommen oder nicht alles so laufen wie gewünscht, dann sollte man Ruhe bewahren. Man muss dem Gegenüber nicht sofort eine böse Absicht unterstellen. Manchmal passieren schlicht Dinge, die nicht vorhersehbar waren. Aus diesem Grund sollte man immer ehrlich und offen miteinander reden und versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden. Notfalls helfen auch Schieds- und Vermittlungsstellen weiter.

Gewährleistungspflicht

Oft wird vergessen, dass auch Elektronotdienste beziehungsweise Handwerker der Gewährleistungspflicht unterliegen. Sollten Probleme auftreten und die Arbeit nicht nachhaltig sein, dann können Sie eine Nachbesserung verlangen. Gelingt die Nachbesserung zweimalig nicht, kann man das gezahlte Geld zurückverlangen.

Fazit

Wer kein ausgebildeter Elektriker ist, der sollte von der Elektrotechnik im Haushalt lieber die Finger lassen. Ein kleiner Fehler kann große Folgen haben, zumal man die Auswirkungen einiger Fehler nicht sofort sichtbar sind. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen und sich die Sicherheit der Familie ruhig etwas kosten lassen.

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