Wilhelm Busch (1832 - 1908) gilt als einer der Urväter des Comics. Seine Sprüche haben auch heute noch nichts von ihrem Witz verloren. Deshalb haben wir 50 seiner besten Verse, Aphorismen und Sprüche zusammengetragen. Etliche davon kennen Sie bestimmt - ohne vielleicht zu wissen, dass sie von Busch stammen.
Geboren wurde der deutsche Zeichner und Dichter am 15. August 1832 in Wiedensahl bei Stadthagen. Der Humorist und ewige Jungeselle starb im Januar 1908 in Mechtshausen (Foto von Axel HH), jetzt ein Stadtteil von Seesen am Harz. Er gilt wegen seiner satirischen Bildergeschichten als einer der Urväter des Comics. Auch seine Verse haben es in sich. Hier sind 50 seiner bekanntesten:
Ja, selig ist der fromme Christ, wenn er nur gut bei Kasse ist. ("Der Geburtstag")
Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist gut genug für dich und mich. ("Aphorismen und Reime")
Die Welt ist wie Brei. Zieht man den Löffel heraus, und wär's der größte, gleich klappt die Geschichte wieder zusammen, als ob gar nichts passiert wäre ("Eduards Traum")
Ein Haar in der Suppe missfällt uns sehr, selbst wenn es vom Haupt der Geliebten wär. ("Aphorismen und Reime")
Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben. ("Abenteuer eines Junggesellen")
Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie. ("Aphorismen und Reime")
Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt. ("Aphorismen und Reime")
Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt ("Die fromme Helene")
O, hüte dich vor allem Bösen! Es macht Pläsier, wenn man es ist, es macht Verdruss, wenn man's gewesen. ("Die fromme Helene")
Gott zieht an einer Hand, der Teufel an beiden Beinen. ("Aphorismen und Reime")
Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster, der von vergangenen Zeiten träumt, an die Gelegenheit zum Laster, die er versäumt. ("Zu guter Letzt")
Der Beste muss mitunter lügen. Zuweilen tut er's mit Vergnügen. ("Aphorismen und Reime")
Lass ihn im Galoppe tollen, reite ruhig deinen Trab! Ein zu ungestümes Wollen wirft von selbst den Reiter ab. ("Schein und Sein")
Der Ungeduldige fährt sein Heu nass ein. ("Aphorismen und Reime")
Wirklich, er war unentbehrlich! Überall, wo was geschah zu dem Wohle der Gemeinde, er war tätig, er war da.
Schützenfest, Kasinobälle, Pferderennen, Preisgericht, Liedertafel, Spritzenprobe, ohne ihn, da ging es nicht.
Ohne ihn war nichts zu machen, keine Stunde hatt' er frei. Gestern, als sie ihn begruben, war er richtig auch dabei. ("Kritik des Herzens")
Früher, da ich unerfahren und bescheidner war als heute, hatten meine höchste Achtung andre Leute.
Später traf ich auf der Weide außer mir noch mehre Kälber, und nun schätz ich sozusagen erst mich selber. ("Kritik des Herzens")
Kaum hat mal einer ein Bissl was, gleich gibt es welche, die ärgert das. ("Fipps der Affe")
Am 31. Juli 1944 startete Antoine de Saint-Exupéry im Alter von 44 Jahren von Korsika zu einem Aufklärungsflug über Südfrankreich, von dem er nie zurückkehrte. Kurz zuvor war sein Buch "Der kleine Prinz" in Amerika erschienen. Die märchenhafte Geschichte voller Weisheit berührt bis heute unzählige Menschen. Zum 70. Todestag des Autors erscheint jetzt "Die Goldene Ausgabe des kleinen Prinzen", eine Hommage an den Autor.
Auch Bücher sind Moden unterworfen und so mancher Autor ist deshalb zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Doch oft passiert es auch, dass Schriftsteller wieder entdeckt und nach Jahren oder sogar Jahrzehnten wieder eine große Leserschaft finden. Drei Beispiele stellen wir Ihnen hier vor.
Eine positive Meldung zum Weltfrauentag: In allen Genres der Literatur, vom Thriller über den klassischen Gesellschaftsroman bis hin zum bayerischen Regionalkrimi, geben Frauen den Ton an. Das gilt nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch international.