Zum Weltkindertag: Was essen Kinder am liebsten?

Nudeln ja bitte, Rosenkohl nein danke – da sind sich die meisten Kinder in Deutschland einig. Leider ergab die Umfrage auf brandnooz.de auch, dass eine tägliche warme Mahlzeit nicht für alle Kinder eine Selbstverständlichkeit ist.

Das Verbraucherportal www.brandnooz.de befragte deutsche Kinder, was sie am liebsten essen, welche Tätigkeiten sie in der Küche übernehmen und ob bei ihnen in der Familie die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden.

Hier die Ergebnisse:
In deutschen Haushalten wird noch gekocht: Bei 86 Prozent der befragten Haushalte mit mindestens einem Kind wird täglich oder mehrmals täglich eine warme Mahlzeit zubereitet.

Aber nehmen die Familien Mahlzeiten noch gemeinsam ein, wie es von Ernährungsexperten empfohlen wird?
49 Prozent sagen, dass sie täglich zuhause gemeinsam essen, 39 Prozent sogar mehrmals täglich.
Zu beobachten ist, dass mit zunehmendem Alter der Kinder die gemeinsamen Mahlzeiten In der Familie abnehmen.

Bei den Essensvorlieben selbst gibt es keine großen Überraschungen: Nudeln, Pommes und Pizza führen die Hitliste an, Grünkohl, Rosenkohl und Leber sind die meist gehassten Lebensmittel.

Bei Süßigkeiten sind die Vorlieben breit gefächert: Fruchtgummi, Eiscreme und Schokolade landeten ganz oben bei den Favoriten, aber auch Waffeln und Kekse sind sehr beliebt. Nicht überraschend ist das Ergebnis, dass nur fünf Prozent der Eltern die Aussage „Mein Kind isst lieber Obst als Süßigkeiten“ befürworten konnten.

Kinder helfen auch im Haushalt, die häufigste Tätigkeit ist das Tischdecken bzw. Abdecken.
Auch das Ein- und Ausräumen des Geschirrspülers gehört oft zu ihren Aufgaben. Altersmäßig beginnt der Einsatz der Kleinen mit etwa zwei Jahren, ab acht Jahren helfen sie bei
den Kochvorbereitungen wie z.B. Gemüse waschen und schneiden und ab dem zehnten Lebensjahr sind sie alt genug, um mit am Herd zu stehen und zu kochen.

Tägliche warme Mahlzeiten sind in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Schätzungsweise jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen und kann diese vermeintliche Selbstverständlichkeit nicht für sich in Anspruch nehmen.

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