Kinderzimmer kreativ gestalten - so gelingt es

Das Zimmer eines Kindes ist sein Rückzugsort und bietet ihm bis zu seinem Auszug aus dem Elternhaus Privatsphäre. Es ist wichtig, dass sich das Kind in jedem Alter darin wohlfühlt und sich gut aufgehoben fühlt. Praktische oder auch ästhetische Aspekte sollten in gleichen Maßen durchdacht sein.

Ein Kinderzimmer zu dekorieren und einzurichten, scheint auf den ersten Blick recht einfach zu sein. Meist ist es dies aber nicht, denn die Wünsche, das Alter und die Bedürfnisse des Kindes ändern sich. Daher ist es wichtig, die beste Anordnung zu finden, damit das Zimmer immer kindgerecht ist und sich das Kind so wohl wie möglich fühlt.

Der Geschmack ändert sich

Besonders wichtig beim Einrichten sowie Dekorieren von Kinderzimmern ist es, an den sich ändernden Geschmack des Kindes zu denken. Was bisher als „cool“ angesehen wurde, kann innerhalb weniger Monate wieder „uncool“ werden. Insbesondere, wenn Kinder ab der Geburt bis hin zum Ausziehen im selben Zimmer wohnen sollen, sollten Sie die Einrichtung und das Design flexibel gestalten.

Beispielsweise ein Wandtattoo für das Kinderzimmer bietet Ihnen die gewünschte Wandlungsfähigkeit des Raumes, sorgt aber zeitgleich für stetige Flexibilität. Wandtattoos können als kleine Hingucker oder große Wandbilder gewählt werden. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Angaben der Hersteller. Das Tattoo sollte auf dem von Ihnen gewünschten Untergrund geklebt und problemlos wieder entfernt werden können.

Ebenso eignet sich ein solches Verschönerungsobjekt für Mietwohnungen. Denn hier ist das Anstreichen der Wände meist mit einem großen Aufwand beim Auszug verbunden.

Geld sparen durch mitwachsende Möbel

Wer in regelmäßigen Abständen neue Möbel für das Kinderzimmer erwerben möchte, braucht ein großes Budget. Preiswerter wird es, wenn Sie sich bei der Einrichtung des Kinderzimmers für mitwachsende Möbel entscheiden. Ein schönes Beispiel dafür sind Betten, die sich an die Größe des Kindes anpassen lassen.

Wählen Sie beispielsweise ein Gitterbettchen, das sich in ein Kinderbett umwandeln lässt und das später dann als Sitzbank in einem Jugendzimmer dienen kann. Auf diese Weise passt sich das mitwachsende Bett dem Wachstum der Kinder an, ohne dass Sie zusätzliches Geld ausgeben müssen.

Am besten beginnen Sie mit einem mitwachsenden Bett mit Standardmaßen von 70 cm x 140 cm. Dieses bietet nach dem Umbau eine größere Liegefläche von ca. 90 cm x 200 cm. Andere Modelle der mitwachsenden Betten lassen sich zwar nicht vergrößern, bieten aber praktische Aufbewahrungsmodule. Einige Modelle beinhalten zum Beispiel Stauraum und einen Wickeltisch. Andere lassen sich sogar in kleine Schreibtische verwandeln, welche in der Schulzeit praktisch sind.

Den Spielbereich anpassen

Nachdem der Schlafbereich auf das Wachstum des Kindes abgestimmt ist, sollten Sie den Spielbereich planen. Wenn Ihr Kind noch ein Baby ist, kann es sich auf seinem Spielteppich vergnügen. Wenn es älter wird, muss auch das Kinderzimmer wandlungsfähig bleiben. Denn nun ist mehr als nur ein Teppich erwünscht. Eine Entspannungsecke zum Lesen und Träumen, ein Tipi oder eine Hängematte für die Größeren sowie ein kleines Bücherregal dürfen nicht fehlen.

Auch beim Stauraum gilt: Mehrere Aufbewahrungsmöglichkeiten geben dem Kind die Möglichkeit, seine Besitztümer selbst zu verwalten. Ein Schreibtisch ist ab der ersten Klasse unerlässlich. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie Ihrem Kind schon in jungen Jahren einen kleinen Schreibtisch zur Verfügung stellen.

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