Babyschwimmen: Ab welchem Alter ist es zu empfehlen?

Die meisten Babys fühlen sich im Wasser ausgesprochen wohl. Bereitet ihnen das Plantschen in der heimischen Badewanne schon großen Spaß, möchten viele Eltern ihrem Nachwuchs diese Begeisterung im Rahmen eines gemeinsamen Babyschwimmkurses noch verstärken.

Vom Babyschwimmen profitieren die Kleinen dabei in unterschiedlichen Bereichen: Es stärkt die Bindung zu den Eltern, trainiert die Muskulatur besonders sanft und spielerisch und schult die Motorik. Die Bewegungsabläufe gestalten sich für das Baby wegen des Wasserauftriebs besonders einfach.

Stärkung der Bindung zwischen Eltern und Kind

Qualifizierte Babyschwimmkurse fokussieren sich vor allem auf Bewegungen, die den Spaß im Wasser mit einem babygerechten Fitnesstraining kombinieren. Die Eltern können sich so sicher sein, dass der Nachwuchs nach dem Kurs sehr gut schläft. Dennoch lässt sich das Babyschwimmen nicht unter die Kategorie der Frühförderung fassen.

Die Freude am Wasser und eine frühzeitige Gewöhnung an dieses Element stehen im Mittelpunkt. Daneben bieten die Kurse Kindern und Eltern die Möglichkeit, eine intensive gemeinsame Zeit zu erleben.

Wichtig ist natürlich, dass sich alle Beteiligten im Wasser rundum wohlfühlen. Mütter sollten deshalb beispielsweise einen bequemen und gut sitzenden Badeanzug tragen. Für die Babys kommt es dagegen vor allem darauf an, dass sie keine Angst im Wasser verspüren.

Das richtige Alter fürs Babyschwimmen

Vater hebt sein Baby beim Baden im Pool in die HöhePauschal lässt sich die Frage, ab welchem Alter Sie mit Babyschwimmen starten können, kaum beantworten. Einige Säuglinge sind früher für das spaßige Wassererlebnis bereit, andere später.

In der Regel richten sich die entsprechenden Schwimmkurse an Babys ab einem Alter von drei Monaten. Die Voraussetzung wichtigste Voraussetzung ist, dass Eltern und Baby vollkommen gesund sind. Das Kind muss zudem bereits in der Lage sein, seinen Kopf eigenständig zu heben. Die Empfehlung vieler Ärzte lautet allerdings, erst ab einem Alter von rund sechs Monaten mit dem Babyschwimmen zu beginnen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Bindung zwischen Kind und Eltern bereits intensiver ausgeprägt.

Dennoch: Beim Babyschwimmen geht es in erster Linie darum, dass sich der Nachwuchs im Wasser wirklich wohlfühlt. Um dies zu bewerten, sollten Eltern ihr Kind im heimischen Umfeld im Umgang mit Wasser beobachten. Babys, für die bereits das Baden eine echte Tortur darstellt, werden für das Babyschwimmen kaum bereit sein. Ein fröhliches Rumplantschen spricht jedoch dafür, dass es viel Spaß im Wasser hat.

Den passenden Schwimmkurs für Ihr Baby finden

Eltern sollten auf einige Kriterien achten, wenn sie sich auf die Suche nach einem passenden Schwimmkurs für Babys begeben.

Im Schwimmbad sollte ein ausreichend großes Becken für den Kurs genutzt werden, sodass allen Teilnehmern genug Platz zur Verfügung steht. Zudem empfinden es die meisten Menschen als angenehmer, in einer kleineren Gruppe zusammenzukommen. Wichtig ist natürlich auch, dass Wickelmöglichkeiten geboten werden.

Stress sollte im Rahmen des Schwimmkurses soweit wie möglich ausgeschlossen sein. Aus diesem Grund sollte der Schwimmkurs sowohl vor als auch nach den eigentlichen Aktivitäten im Wasser ausreichend Zeit bieten, um die Babys mit der Situation vertraut zu machen und sie für das Schwimmen vorzubereiten. Danach sollte genug Zeit für Abtrocknen, Anziehen und eventuell eine kleine Mahlzeit sein.

Kurse für Säuglinge dauern idealerweise zwischen 15 und 20 Minuten. Sind die Kinder bereits etwas älter, ist auch eine Kursdauer von bis zu 30 Minuten in Ordnung.

Eine Rolle spielt im Übrigen auch die Wassertemperatur: Diese sollte beim Babyschwimmen zwischen 31 und 33 Grad liegen.

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