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Kinderbücher
Buchtipps für kleine Entdecker und Poeten

altKleine Kinder sind gerne in Bewegung und tolle Ausflüge, bei denen es vieles zu entdecken gibt, finden sie besonders spannend. Aber auch für diejenigen, die die leisen Töne lieben und Spaß an Wörtern und Worten haben, haben wir die passenden Buchtipps.


Das ist der Wald
„Klappen, staunen, verstehen“ ist das Mott dieser Reihe. Mit Hilfe von vielen Klappen kann man sehen, wie eine Kastanie zur kleinen Pflanze wird, aus der später ein großer Baum werden kann. Die Kinder können sehen, wie der Specht Insekten aus der Baumrinde holt, wie sich ein Farn entwickelt, wo die Mäuse wohnen und wer nachts im Wald unterwegs ist.

Das Buch ist aus griffiger Pappe, die Erklärungen auf das Alter abgestimmt. Bestimmt ein Buch, das lange zu den Favoriten zählt.
„Das ist der Wald“ von ZORA ist bei Coppenrath erschienen, für Kinder ab 2 Jahren geeignet und kostet 8,95 Euro.

altEine Seefahrt, die ist lustig
Die Freunde Bär, Hase, Schwein und Meise träumen von einer Fahrt mit dem Segelschiff übers Meer. Der Bär möchte am Steuer stehen, die Meise sucht das Ziel aus und das Schwein will der Ausguck sein. Was für ein herrlicher Plan – wenn er auch erst mal nur in der Badewanne ausgeführt wird!
Auf der letzten Seite können die kleinen Leser dann das kleine Segelboot auf große Fahrt durch die Badewanne fahren lassen!
„Eine Seefahrt, die ist lustig“ von Hans-Christian Schmidt und Marina Rachner ist bei Coppenrath erschienen, für Kinder ab 2 Jahren geeignet und kostet 7,95 Euro.

altKim Knöpfchen
Knöpfe sind Kims große Leidenschaft. Während die anderen Kinder Fangen spielen, sieht er sich nach Knöpfen um. Wenn die anderen Kinder sich Geschichten und Geheimnisse erzählen, sucht der Junge Knöpfe. Er findet sie überall: hoch oben in der Luft und zwischen Blättern auf dem Boden. Es ist erstaunlich, wie viele Knöpfe man findet, wenn man danach Ausschau hält. Jeden einzelnen Knopf, den Kim findet, näht seine Großmutter an seinen Pullover. Bald ist kaum noch eine Stelle frei. Doch dann trifft er jeden Tag im Park jemanden, der unglücklich ist, weil er einen Knopf verloren hat...

Eine poetische Geschichte darüber, wie aus den kleinen Dingen des Lebens Freundschaften entstehen.

„Kim Knöpfchen“ von Rebecca Young und mit Illustrationen von Sue de Jennaro ist im Verlag Lappan erschienen, für Kinder ab 4 Jahren geeignet und kostet 12,95 Euro. ISBN 978-38303-1194-2

altAls die Buchstaben schreiben lernten
Die Buchstaben A, E, I, O und U sind sehr verschieden und kommen auch nicht besonders gut miteinander aus. Sie langweilen sich sehr miteinander und geraten immer öfter in Streit. Als es gerade mal wieder so richtig kracht, taucht auf einmal ein fremder Buchstabe auf und gesellt sich zu ihnen. Es ist das H. Erstaunt stellen die Vokale fest, dass das H ihnen eine ganz neue Bedeutung gibt: Aha, He, Hi, Ho, Hu. Schließlich gibt das H ihnen ein Zeichen, ihm zu folgen. Wenig später erblicken sie eine Unmenge fremder Buchstaben, die miteinander kämpfen. Es herrscht das totale Chaos. Doch als die fünf Vokale und die sechs Konsonanten zusammen kommen, ändert sich alles. Endlich können sie Wörter bilden und schreiben. Endlich klingen sie schön und ergeben einen Sinn.

Eine spielerische Einführung in die Welt der Buchstaben. Das Aha-Erlebnis, wie das mit dem Schreiben funktioniert, kommt garantiert.

„Als die Buchstaben schreiben lernten“ von Julia Sailer und mit Illustrationen von Christine Sormann ist im Verlag Annette Betz erschienen, für Kinder ab 4 Jahren geeignet und kostet 12,95 Euro. ISBN 978-3-219-11522-2

altDie Märchenfrau
Eigentlich wollte Dorthe (Dorothea) Viehmann nur ihren Enkeln die schönen Geschichten weitergeben, die sie als Kind gehört hat. Doch schnell hat sich herumgesprochen, wie gut Frau Dorthe erzählen kann. Und so kommt an jedem Samstagabend eine ganze Schar Kinder aus dem Dorf in die Stube der Schneidermeisterin, um den Geschichten zu lauschen.
Als Kind hatte Dorthe oft im Wirtshaus ihres Vaters gesessen und zugehört, wenn die Reisenden, wandernden Gesellen, ausgemusterten Soldaten , Händler und Fuhrleute um den großen Esstisch saßen und sich Märchen, Sagen und Spukgeschichten erzählten. In immer der gleichen, lebendigen Weise kann „die Viehmännin“ auch als Erwachsene die Geschichten weitergeben. Diese hütet sie wie einen Schatz und ist zunächst auch sehr zurückhaltend, als die Pfarrerstöchter Ramus sie bitten, ihrer Freundin Lotte Grimm und deren Brüdern Jacob und Wilhelm die Märchen zu erzählen. Schließlich willigt sie ein und geht jede Woche nach Kassel ins Haus der Brüder Grimm, die die Geschichten aufschreiben. Ludwig, der dritte Bruder, zeichnet Dorothea Viehmann. Das Porträt wird in der Märchensammlung veröffentlicht und würdigt sie so als eine der wichtigsten Quellen für die Brüder Grimm.

Die Geschichte hinter den Geschichten. Eine lesenswerte Hommage für Klein und Groß an eine begnadete Märchenerzählerin, die 1815 im Alter von gerade mal 60 Jahren krank und arm starb.

„Die Märchenfrau. Wie die Brüder Grimm zu ihren Märchen kamen“ von Arnica Esterl und mit Illustrationen von Maren Briswalter ist im Verlag Esslinger erschienen, für Kinder ab 5 Jahren geeignet und kostet 9,95 Euro. ISBN 978-3-480-23028-0

Foto 1: Dickimatz; Pixelio