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Familienspiele
Winterzeit - Spielezeit
ImageBrauchen Sie noch ein schönes Geschenk? Oder wollen Sie die freien Tage nutzen, um mal wieder mit der ganzen Familie zu spielen? Hier haben wir 11 empfehlenswerte Spiele, alle von den Mitgliedern der Redaktion gründlich geprüft!

ImageBadespaß-Spielcenter
Mit drei großen Saugnäpfen wird das Spielcenter am seitlichen Badewannenrand befestigt. Und hängt es erst einmal, wird es schwer, Kinder ab einem Jahr wieder aus der Wanne zu bekommen, denn für die Kleinen gibt es viel zu entdecken. Ein Dreh am roten Knopf, schon schwimmt das Entchen lustig im Kreis! Dabei dreht sich der Seestern munter mit. Entchen möchte lieber duschen? Kein Problem, die Seeanemone ist Dusche und Wasserhahn in einem. Ein weiterer Dreh am Knopf, und das Bärchen-Boot schaukelt sanft im Wellengang. Ist der Wassertank leer, wird zum Nachfüllen der Blauwal zur Schöpfkelle.
Das Badecenter fördert auf spielerische Weise die Motorik von Kleinkindern. Sie schöpfen, drehen und spielen und lernen so etwas über die wichtigsten Eigenschaften des Wassers.
Das Badespaß-Spielcenter aus der Ravensburger Baby- und Kleinkindserie ministeps® kostet um die 20 Euro.


ImageMein erstes Mitmach-Spiel
Ein Brettspiel für kleine Spielanfänger ab 30 Monaten. Zwei bis drei Spieler können Mäuschen Pia helfen, alle fünf Teile für ihr Zelt zusammenzutragen. Das ist nur eine von vielen Aufgaben, die es zu bewältigen gibt. Es wird gewürfelt oder Kärtchen werden gezogen, Tiere nachgeahmt, getanzt, sich bewegt, Grimassen geschnitten und vieles mehr.
Das Spiel vermittelt unterschiedliche Lerninhalte wie Sprache, Rhythmik, und Geschicklichkeit. Die Spielregeln sind einfach und die einzelnen Spielrunden dauern nicht lange, damit die Kleinen auch durchhalten.
Die soziale Kompetenz des Kindes wird auf diese Weise spielerisch gefordert und es lernt die Einhaltung von Regeln.
„Mein erstes Mitmach-Spiel“ aus der Ravensburger Baby- und Kleinkindserie ministeps® ist für Kinder ab 2 ½ Jahren geeignet und kostet um die 19,90 Euro.


ImageLukas oder wie man eine Schleife bindet
Nagelneue Turnschuhe sind doch eigentlich ein Grund zur Freude. Aber weil Lukas noch keine Schleife binden kann, sitzt er knurrend vor dem Turnsaal: „Schnürsenkel müssten verboten werden“. Das ist die Vorgeschichte zum Vorlesen, dem das spannende Würfelspiel um Schuhe schnüren und Schleifen binden folgt. Jeder Spieler erhält einen Schuh und einen Schnürsenkel in derselben Farbe. Der Schuh hat Schnürlöcher, die farbig umrandet sind.  Zunächst werden die Schnürsenkel durch die ersten beiden Löcher an der Schuhspitze gezogen. Nun kommt der Farbwürfel ins Spiel. Der erste Spieler versucht sein Glück: Zeigt der Würfel seine eigene Spielfarbe, darf er den Schnürsenkel durch eines der beiden nächsten freien Löcher in seinem Schuh fädeln, egal mit welcher Farbe das nächste freie Loch markiert ist. Würfelt er eine Farbe, die einem der beiden nächsten freien Löcher in seinem Schuh entspricht, darf er den Schnürsenkel durch das nächste freie Loch in der entsprechenden Farbe ziehen. Wenn der Spieler eine Farbe würfelt, die nicht seiner Spielfarbe und auch nicht der Farbe eines der beiden nächsten freien Löcher entspricht, verschenkt er die Farbe. Ein Mitspieler seiner Wahl, der diese Farbe gebrauchen kann, darf den Schnürsenkel durch ein Loch auf seinem Schuh fädeln. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe und würfelt. Sobald ein Kind den Schnürsenkel durch alle Löcher im Schuh gezogen hat, gewinnt es. Zum Schluss erwartet alle Kinder noch eine große Herausforderung: die Schleife. Wer sie schon schafft, hat gut Lachen – alle anderen können mit Hilfe der bebilderten Anleitung Schritt für Schritt üben, eine richtig schöne Schleife zu binden.
Mit „Lukas oder wie man eine Schleife bindet“ von Dirk Hanneforth trainieren zwei bis sechs Spieler ab 4 Jahren spielend Feinmotorik und Konzentration. Dank der einfühlsamen Geschichte von Julia Boehme sowie der liebevoll gestalteten Abbildungen von Kerstin Völker in der Spielanleitung wird das Schleife binden zum echten Kinderspiel. Das Spiel ist in Kooperation mit dem Baumhaus Verlag bei Amigo Spiele zum Preis von ca. 16 Euro erschienen.


ImageWillis wilde Wühlerei
Es ist Herbst. Die Eicheln sind von den Bäumen gefallen und liegen nun im ganzen Wald verstreut. Das ist immer die Zeit, in der sich Willi, das Wildschwein mit seinen Freunden auf eine saumäßig wilde Jagd um die begehrten Eicheln begibt. Wer schafft es dieses Jahr, mit dem richtigen „Dreh“ die meisten Eicheln auf seine Wiese zu bringen?  Über den Spielplan verteilt finden sich Eicheln mit den Werten von eins bis drei. Jeder Spieler nennt ein Wildschwein sein eigen, das mit Hilfe von Karten, von denen jeder Spieler immer vier auf der Hand zur Auswahl hat, gesteuert wird. Es gibt Zahlenkarten sowie Jokerkarten, die es erlauben, eine Strecke von bis zu sechs Feldern zurückzulegen. Von dem Feld, das ein Spieler in seinem Zug erreicht, dürfen die Eicheln aufgenommen und zunächst einmal auf die eigene Sack-Karte gelegt werden. Das besondere an Willis wilder Wühlerei ist, dass sich die Wege auf dem Spielplan mittels Drehscheiben sehr schnell deutlich verändern können. Mit Hilfe von Aktionskarten dürfen diese Drehscheiben gedreht werden, es darf aber auch die Richtung gewechselt oder ein Mitspieler um die Hälfte seiner bereits eingesammelten, aber noch nicht auf die eigene Wiese geschafften Eicheln erleichtert werden. Sicher ist die Beute nämlich nur auf der eigenen Wiese, die man also immer mal wieder aufsuchen sollte. Schafft es ein Spieler, das Schwein eines Mitspielers zu überholen, nimmt er diesem ebenfalls die Hälfte der Eicheln weg und darf sie zu seinen eigenen legen. Die Eichelsuche ist beendet, wenn ein Spieler eine bestimmte Zahl Eicheln auf seine Wiese geschafft hat.
„Willis wilde Wühlerei“ von Marco Teubner ist ein stimmungsvolles Spiel, das immer neue Anforderungen an die pfadfinderischen Qualitäten der Borstentiere stellt. Nicht immer ist es ratsam, unbedingt auf die große Beute zu schielen: Kurze Wege und der sichere Vorrat auf der eigenen Wiese können auch eine erfolgreiche Strategie sein. Manches Wildschwein ist sich nicht zu schade, auf seiner Beutejagd nur nach vollen Säcken seiner Kollegen zu schielen. Das Familienspiel für drei bis sechs Spieler ab 7 Jahren ist bei Goldsieber zum Preis von ca. 40 Euro erschienen.


ImageFrische Luft für die Gruft
Seit zwei Jahren herrscht „Dicke Luft in der Gruft“. Da wird es Zeit, dass endlich mal gelüftet wird. Mit der neuen Erweiterung geht die spannende Schlafplatzsuche weiter. In heller Aufregung rennen Jung- und Altvampire kreuz und quer über ihren „Kuschelfriedhof”. Aber jetzt gibt sich Graf Rucola die Ehre. Er durchwandert die Friedhofsviertel und reserviert dabei Schlummerplätze, in denen sich besonders merkfähige Artgenossen zu Grabe betten dürfen. Außerdem hat er 12 Fledermäuse im Gepäck, die so manchem Blutsauger zu einer überraschenden Ruhetagesstätte verhelfen. Jeder Spieler kann zwei dieser Fledermäuse über den Friedhof schicken und Wetten mit den Mitspielern abschließen, ob ein Grab noch frei ist. Doch es hat Konsequenzen, wenn es nicht wirklich leer ist.
„Frische Luft für die Gruft“ von Norbert Proena peppt „Dicke Luft in der Gruft“ mit der soliden Ausstattung nochmals auf, obwohl sich am Spielablauf selbst so gut wie nichts ändert.
Die Erweiterung ist im Zoch Verlag erschienen, für drei bis sechs Spieler ab 8 Jahren gedacht und kostet 12,90 Euro. Nur spielbar mit: 
 
ImageDicke Luft in der Gruft
Ein gewitztes Merkspiel für gedächtnisstarke Gruselfreunde. Im Spielplan eingelassen sind 60 Schlafstätten für Vampire. Jeder dieser Ruheorte ist mit einem Gruftdeckel verschlossen, der auf der Unterseite farblich markiert ist. Die Spieler versuchen, ihre nachtaktiven Gesellen vor dem nahenden Tageslicht zu schützen, indem sie farblich passende Grabplatten aufdecken.
Weil der Andrang groß ist, werden die freien Gruftplätze rasch knapp. Es ist deshalb wichtig, sich unbesetzte Schlafplätze gut einzuprägen. Vampire, die sich an belegten Schlummerplätzen vergreifen, müssen sich mit lästigen Holzpflöcken und bissigen Überläufern der Mitspieler herumplagen. Diesen bereitet es zudem noch diebische Freude, übermüdete Vampire mit Hilfe von Knoblauchknollen vom Schlaf abzuhalten. Wer zu spät kommt, den bestraft die Sonne - nur wer all seine Vampire in die Gruft bettet, gewinnt diesen gruseligen Merkwettstreit.
„Dicke Luft in der Gruft“ von Norbert Proena ist Träger des Deutschen Spielepreises 2004 als „Bestes Kinderspiel“, für zwei bis sechs Spieler ab 6 Jahren geeignet und beim Zoch Verlag zum Preis von 29,95 Euro erschienen.


ImageCranium Familien Edition
Nach dem sensationellen Erfolg von „Cranium“ ist das Partyspiel aus den USA nun in einer Version für die ganze Familie in Deutschland erschienen – ein kurzweiliges Spielvergnügen, bei dem bestimmt kein Auge trocken bleibt. In zwei gemischten Teams bewegen die Mitspieler ihre Spielfiguren rund um das Spielbrett und spielen sich durch 16 Aktivitäten: singen, raten, bauen, zeichnen mit verbundenen Augen, Frösche durch einen selbst gekneteten Reifen hüpfen lassen, verrückte Kunststücke vorführen, schauspielern, skizzieren, raten und vieles andere mehr. Dass dabei nicht nur die Lachmuskeln, sondern auch sämtliche Gehirnregionen gefordert werden, erklärt sich fast von selbst. Jede Spielrunde dauert ungefähr 40 Minuten – perfekt, um ganz neue Seiten an seinen Familienmitgliedern kennen zu lernen, sich köstlich mit den Geschwistern zu amüsieren oder einfach, um eine tolle Zeit mit der Familie zu verbringen.
Die „Cranium Familien Edition“ bietet  vier und mehr Spielern ab 8 Jahren die ideale Möglichkeit, sich spaßigen Herausforderungen zu stellen. Ein Spiel für Herz und Hirn, Kopf und Bauch, erschienen bei Jumbo Spiele zum Preis von ca. 30 Euro.