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Foodtruck Kitchen: Küche auf Rädern

Essen on tour – das ist DER Trend der vergangenen Jahre! Die Foodtrucks haben eine kulinarische Bresche durch Deutschland und die Welt geschlagen. In z.T. äußerst witzigen kleinen Lastern wird erstaunlich schmackhaftes Essen auf die Hand serviert. Und die Currywurst? Na, die gibt es trotzdem noch...

Würzige Hirsebällchen mit Rahmgemüse
Für 2 Personen benötigen Sie für die Hirsebällchen: ½ Tasse Hirse (ca. 120 g), Salz, 1 kleine Zwiebel, ½ Handvoll Basilikumblättchen mit zarten Stielen, 2 TL rosenscharfes Paprikapulver, Pfeffer, 2 EL Kokosöl (ersatzweise anderes Pflanzenöl). Für das Rahmgemüse: 3 Knoblauchzehen, 2 Möhren, 2 Frühlingszwiebeln, 2 Handvoll grüne Bohnen (100–150 g), 1 EL Kokosöl (ersatzweise anderes Pflanzenöl), 100 ml Weißwein, 150 g Sahne, 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer

Und so ist die Zubereitung:
1. Für die Hirsebällchen die Hirse in PFANNE 1 (oder in einem Topf) in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung sehr weich kochen lassen, in ein Sieb abgießen und in einer Schüssel abkühlen lassen. Pfanne säubern.
2. Inzwischen die Zwiebel schälen und würfeln. Basilikumblättchen in einem Sieb abbrausen, trocken tupfen und fein hacken. Zwiebelwürfel und Basilikum mit dem Paprikapulver unter die gegarte Hirse mischen. Die Masse mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
3. Für das Rahmgemüse den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Möhren schälen, halbieren und schräg in dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und fein schneiden. Die Bohnen waschen, putzen und halbieren.
4. Aus der abgekühlten Hirsemasse mit den Händen kleine Kugeln formen und diese jeweils fest zusammendrücken.
5. Das Kokosöl für die Bällchen in PFANNE 2 erhitzen. Die Hirsebällchen darin bei mittlerer
Hitze insgesamt 6–8 Min. braten, bis sie rundherum goldbraun sind.
6. Gleichzeitig das Kokosöl für das Gemüse in PFANNE 1 (oder einem Topf) erhitzen. Knoblauch, Möhren, Frühlingszwiebeln und Bohnen darin 3–4 Min. andünsten. Den Weißwein angießen und kurz einkochen. Die Sahne dazugeben und das Gemüse in 4–6 Min. bissfest köcheln lassen. Das Rahmgemüse mit dem gemahlenem Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Hirsebällchen servieren.
Zubereitungszeit: 50 Minuten

Aus „Zwei Pfannen on the road“. Einfach aussteigen, in den Campingbus und los. Ein Traum vieler, den sich Iwan Hediger und Yves Seeholzer in Australien erfüllt haben. In ihrem Buch lassen sie den Leser an diesem großartigen Abenteuer teilhaben. Bilder und Rezepte zaubern eine Sehnsucht nach Einfachheit: Alles hinter sich lassen und nur das Nötigste dabei haben – zum Beispiel zwei Pfannen, in denen spannende, abwechslungsreiche, vegetarische und vegane Rezepte entstehen. Trotz einem Minimum an Küche und ohne Chichi kommt bei den beiden jungen Köche keine Langeweile auf: Asiatischer Mango-Sellerie-Salat – gekocht in Perth, Kürbissuppe mit Buchweizen und Rosmarin – gekocht irgendwo im Südwesten, Gebratene Melone mit Tofu, Gemüse und Reis – gekocht am Cable Beach in Broome, Tomaten-Basilikum-Pancakes mit Dattel-Spinat – gekocht in Broome oder gebratene Reisnudeln mit Gemüse und Limette – gekocht in Darwin: Die kreativen und einfachen Rezepte machen nicht nur Lust die eigene Alltagsküche aufzupeppen, sondern gleich den ganzen Alltag. Lässige Camping-Hacks gibt es selbstverständlich auch im Buch. Was im Camper funktioniert, klappt erst Recht auf dem heimischen Herd. Allerdings machen die Bildstrecken nicht nur Appetit auf junge, grüne, Veggie-Küche, sondern wecken auch den Reisehunger. Fazit: Toller Mix aus köstlichen, einfach nachkochbaren Rezepten, Reisebildern und Zubereitungstipps. Top! Erschienen bei Gräfe und Unzer zum Preis von 19,99 Euro (160 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-8338-5883-3).

BANH MI (Vietnams Streetfood-Klassiker)
Für 4 Personen benötigen Sie für die Gemüse-Pickles: 250 g Kohlrabi, 250 g Karotten, 1 EL Salz, 200 ml Weißweinessig, 4 EL Zucker. Für die Sauce: 1 Knoblauchzehe, 1 Stück Ingwer (etwa daumengroß), 8 EL Mayonnaise, 1 EL Sojasauce. Für die Brote: 2 Baguette-Brote, ½ Salatgurke, 150 g dünn aufgeschnittenes Fleisch (z.B. Roastbeef), 1 Bund Koriander (Blätter abgezupft), Sriracha-Sauce (scharfe Chilisauce)

Und so ist die Zubereitung:
1. Die Kohlrabi und die Karotten in feine Streifen schneiden, in ein Sieb geben, mit dem Salz bestreuen und etwa 15 Minuten stehen lassen. Anschließend mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.
2. Den Weinessig, 100 ml Wasser und den Zucker in eine Schüssel geben und verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Kohlrabi und die Karotten dazugeben und alles gut vermischen.
3. Für die Sauce die Knoblauchzehe durchpressen, den Ingwer fein reiben. Die Mayonnaise, den Knoblauch, den Ingwer und die Sojasauce in einer Schüssel zu einer Sauce verrühren.
4. Die Brote längs halbieren und beide Schnittflächen jeweils mit der Sauce bestreichen.
5. Für die Füllung die Gurke in feine Streifen schneiden. Die untere Hälfte der Brote mit dem Fleisch, den Gemüse-Pickles und den Gurkenstreifen belegen und zuletzt einige Korianderblättchen und etwas Sriracha-Sauce darauf verteilen. Jeweils mit der oberen Brothälfte zudecken.
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Aus „Food Truck Kitchen“ von Sasa Noël & Heike Grein. Food Trucks begeistern die Menschen auf der ganzen Welt. Die rollenden Küchen bringen internationale, mit Stolz und Leidenschaft gekochte Gerichte dahin, wo das Essen am besten schmeckt: unter freiem Himmel direkt zu den Menschen. Ob Pakoras, vegane Cevapcici, Churros oder Pulled Pork Burger - Food Trucks verkaufen eine Vielfalt an Köstlichkeiten für alle, die gutes, unkompliziertes Essen aus der Hand lieben. So verschieden wie die mit viel Aufwand umgebauten, liebevoll dekorierten Trucks sind auch die Biografien ihrer Macher. Oft Quereinsteiger, die einen gut bezahlten Job an den Nagel gehängt und Sicherheit gegen Abenteuer eingetauscht haben. Mit ihrem Mut und ihrer Leidenschaft sind sie Pioniere einer neuen, dynamischen und völkerverbindenden Esskultur. Eine Hommage an die schönen Trucks, ihre mutigen Betreiber und eine weltoffene Lebensart. Fazit: Spannend, wie sich die beiden Autorinnen auf die kulinarischen Spuren der kleinen Koch-Trucks begeben. Eine Esskultur, deren Trend kein Ende zu haben scheint. Wunderbar! Erschienen im AT Verlag zum Preis von 28 Euro (192 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-03800-944-3).

Streetfood
Kaum ein kulinarischer Trend ist in den letzten Jahren so sichtbar ins Auge gestochen wie die Streetfood-Märkte und Foodtrucks. Essen auf die Hand holen ist "in", die Zielgruppe trend- aber auch qualitätsbewusst: die Streetfood-Bewegung hat die Currywurst längst hinter sich gelassen. Serviert werden gerne auch Köstlichkeiten aus anderen Ländern, die Fernweh oder auch Erinnerungen an Reisen wecken. Doch das Nachkochen ist nicht immer leicht, denn die Zutaten sind manchmal schwer erhältlich oder die Zubereitung scheint zu aufwendig. Dank „Streetfood“ sind kulinarische Reisen in die Garküchen Asiens oder zu den Straßenständen Südamerikas auch in der eigenen Küche kein Problem: Jennifer Joyce hat für ihr Kochbuch den Fokus auf einfache Nachkochbarkeit zu Hause gelegt und die Original-Rezepte dafür hier und da ein wenig abgewandelt, ohne dass sie dabei an Authentizität verlieren. Ob würzige Chicken Wings, Coleslaw und Burger, feurige Tacos und kühle Ceviche, Bruschetta und Pizza, Falafel und Kebab, Pad Thai, Banh Mi, Sushi und knusprige Frühlingsrollen, Samosas oder Mango-Lassi am Stiel – das Beste der größten Streetfood-Kulturen hat Jennifer Joyce in diesem Buch versammelt. Die Genuss-Reise geht von Nord- nach Südamerika, über den Mittelmeerraum nach China und Japan, bevor schließlich Südost-Asien und Indien auf dem Programm stehen. Jedes Rezept ist dabei nicht nur ausführlich beschrieben, sondern kommt mit Tipps zur perfekten Vorbereitung, damit man die Leckereien später auch entspannt mit seinen Gästen genießen kann. Fazit: Sehr ansprechendes Kochbuch! Tolle Fotos, leckere Rezeptideen. Da stimmt alles! Erschienen im Dorling Kindersley Verlag zum Preis von 24,95 Euro (272 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-8310-3030-9).

QUELLEN:

  • 1./3. © AT Verlag/Fotografen Sasa Noël & Heike Grein
  • 2. © Gräfe und Unzer Verlag/Fotograf Iwan Hediger
  • 4. Auszug aus dem Buch „Streetfood“ (Dorling Kindersley Verlag)
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