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Eintöpfe wärmen Magen und Seele

Draußen herrschen gefühlte minus 15 Grad, und der Körper sehnt sich nach etwas Heißem und Deftigem? Ein schöner Eintopf ist da doch genau das Richtige. Der ist wunderbar sättigend, wärmt den durchgefrorenen Körper wieder auf und lässt sich zudem gut vorbereiten...

In einem Eintopf sind viele gehaltvolle Lebensmittel friedlich vereint und machen eine leckere Hauptmahlzeit aus. Hauptzutat ist meistens Fleisch oder Wurst, ergänzt von Gemüse der Saison, sättigenden Kohlenhydraten wie Kartoffeln, Reis, Teigwaren oder Hülsenfrüchten, aber es gibt natürlich auch Eintöpfe für Veganer. Zudem sind Eintöpfe praktisch, wenn viele Leute verköstigt werden sollen und wenn man nicht viel Zeit zum Kochen hat. Denn Eintöpfe lassen sich sehr gut vorbereiten und schmecken nach kurzem Aufwärmen oft noch besser als frisch gekocht.

Kalbshaxen mit Wintergemüse
Für 4 Personen benötigen Sie: 250 g Perlzwiebeln, 4 große Rüebli (= alte, robuste Schweizer Karottensorte; wenn nicht zur Hand, geht auch eine regionale Karottensorte ), 1 Bund Stangensellerie, 4 Scheiben Kalbshaxe, Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, wenig Mehl zum Bestäuben, 2 EL Bratbutter, 1 ½ dl Weißwein, 2 dl Fleischbouillon, Schale von ½ Zitrone, 4 Zweige Thymian oder ½ TL getrockneter Thymian, 1 Bund Petersilie, 1 dl Rahm, 1 EL weiche Butter, 1 TL Mehl

Und so ist die Zubereitung:
1. Die Zwiebelchen in kochendes Wasser geben und 1 Minute blanchieren. Abschütten und mit kaltem Wasser abschrecken. Den Wurzelansatz der Zwiebelchen abschneiden und diese aus den Häuten drücken.
2. Die Rüebli schälen, der Länge nach vierteln und in knapp fingerlange Stücke schneiden.
3. Die äußeren, harten, dunkelgrünen Selleriezweige wenn nötig entfernen. Die restlichen Selleriezweige mitsamt frischem Blattgrün ebenfalls in fingerlange Stücke schneiden.
4. Die Kalbshaxenscheiben salzen, pfeffern und sparsam mit Mehl bestäuben. In einem Bräter oder in einer weiten Pfanne die Hälfte der Bratbutter (1 EL) erhitzen und die Kalbshaxen darin anbraten. Herausnehmen.
5. Die restliche Bratbutter (1 EL) in die Pfanne geben. Zwiebelchen, Rüebli und Sellerie unter Wenden 3-4 Minuten andünsten. Den Weißwein dazugießen und den Bratansatz auflösen. Die Kalbshaxenscheiben wieder beifügen. So einschichten, dass sie auf dem Pfannenboden liegen und mit Gemüse bedeckt sind. Dann die Bouillon beifügen. Die Zitronenschale dünn dazureiben (nur das Gelbe) und den Thymian beifügen. Die Kalbshaxen zugedeckt auf kleinem Feuer 1 ½ - 1 ¾ Stunden weich schmoren.
6. Kurz vor dem Servieren die Petersilie fein hacken. Mit dem Rahm zur Kalbshaxe geben. Die weiche Butter und das Mehl mit einer Gabel mischen und in die leicht kochende Sauce geben; diese erhält dadurch eine ganz leichte Bindung. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch etwa 5 Minuten kochen lassen.

Für den Kleinhaushalt: 2 Personen - Zutaten halbieren, jedoch zum Schmoren je 1 dl Weißwein und Bouillon verwenden. 1 Person – Zutaten vierteln, jedoch zum Schmoren ½ dl Weißwein und 1 dl Bouillon verwenden.

Aus „Gratins & Eintöpfe“. Ob mild oder pikant, als Ragout mit Fleisch oder nur mit Gemüse, schön geschichtet oder mit Käse überbacken: Eintöpfe und Gratins sind beim Sparen von Küchengeschirr Meister. Und zudem lassen sich immer wieder neue reichhaltige und köstliche Kombinationen entdecken. Erfolgsautorin Annemarie Wildeisen hat für diese neue Kochbuchreihe die schönsten Rezepte aus ihrer Zeitschrift KOCHEN zusammengestellt. Fazit: Ein keines, aber feines Kochbuch mit sehr vielen richtig tollen Rezepten. Wir Deutsche dürfen uns zudem über einige genutzte Verniedlichungen der Schweizerin freuen. Erschienen im AT Verlag zum Preis von 9,95 Euro (96 Seiten, Klappenbroschur, ISBN 978-3-03800-004-4).

Spinattortellini-Eintopf
Für die Spinattortellini benötigen Sie: 180 g Dinkel oder Weizen, 120 g Kamut oder Hartweizen, 2 EL Kichererbsen, 150 ml Wasser, 4 EL natives Olivenöl, Steinsalz, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 200 g Blattspinat (frisch oder TK), 1 EL natives Kokosöl, 30 g Pinienkerne, Steinsalz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen), Muskatnuss (frisch gerieben). Für den Eintopf: 500 g Karotten, 500 g Lauch, 500 g Tomaten, 1 ½ l Gemüsebrühe, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen), 2 TL getrockneter Oregano, 2 TL getrockneter Rosmarin, Steinsalz, frisches Basilikum

Und so ist die Zubereitung:
1. Getreide mit den Kichererbsen mischen und zusammen in der Getreidemühle mahlen. Mehl mit Wasser, Olivenöl und Salz etwa zehn Minuten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In einer Schüssel mit einem Baumwolltuch abdecken und eine halbe Stunde ruhen lassen.
2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Frischen Spinat putzen, waschen und trocken schleudern.
3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Pinienkerne kurz unter Rühren anrösten.
4. Spinat dazugeben und unter gelegentlichem Rühren fünf bis acht Minuten garen. Bei Bedarf wenig Wasser angießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
5. Den Teig für die Tortellini in vier Portionen aufteilen, diese nach und nach mit einem bemehlten Wellholz auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen (ca. 1 mm). Mit einem runden Trinkglas (ca. 7 cm Ø) Kreise ausstechen. Je ½ TL Spinatfüllung in die Mitte geben. Zusammenklappen und mit der Gabel den Rand festdrücken. Die beiden Enden fest aneinanderdrücken, sodass eine schöne Tortelliniform entsteht.
6. Karotten putzen, mit der Gemüsebürste waschen und in Würfel schneiden.
7. Lauch putzen, längs halbieren, waschen und in zentimetergroße Stücke schneiden.
8. Tomaten waschen und in grobe Stücke schneiden, dabei die Strünke entfernen. Im Meixer zu einer Sauce pürieren. Mit Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen.
9. Karotten, Lauch, Pfeffer, Oregano und Rosmarin dazugeben und 15 Minuten abgedeckt bei niedriger Temperatur köcheln lassen.
10. Die Torellini dazugeben und den Eintopf fünf bis sieben Minuten kochen. Mit Steinsalz abschmecken und mit frischem Basilikum garnieren.
Tipp: Teigreste, die beim Ausstechen der Kreise entstehen, verkneten, ausrollen und zu Faden- bzw. Bandnudeln schneiden. In Wasser oder einer Gemüsebrühe ca. fünf Minuten kochen.

Aus „Suppen, Aufläufe & Eintöpfe: vegan & vollwertig“ von Annette Heimroth. Vegane Küche kann ganz einfach sein und mit den vollwertigen Rezepten ist auch gewährleistet, dass der Körper alle wichtigen Stoffe erhält, die er braucht. Der neue Band der erfolgreichen Buchreihe „Vegan & vollwertig genießen“ bietet dafür unkomplizierte und gesunde Wohlfühlgerichte, die Leib und Seele wärmen. Serviert wird eine frische, vegane Naturküche mit abwechslungsreichen Ideen für kalte und warme Suppen, kreative Eintöpfe mit saisonalen Zutaten und köstliche pikante und süße Aufläufe. Dazu die Grundrezepte für selbst gemachten veganen Schmand auf Nussbasis, für Cashewsahne und vegane Käsecreme, die sich auch zum Überbacken eignen. Fazit: Klasse Rezepte und garantiert nicht nur für Veganer, sondern viele Menschen, die z.B. auch auf Milchprodukte verzichten wollen oder müssen. Erschienen im Hädecke Verlag zum Preis von 9,95 Euro (80 Seiten, gebunden, ISBN 978-7750-0697-2).

Laksa
Für 4 Personen benötigen Sie: 1 EL Maiskeimöl, 2-3 Knoblauchzehen (in dünnen Scheiben), 1-2 frische rote Thai-Chilis (entkernt und in Ringen), 2 Zitronengrasstängel (ohne die äußeren Blätter, gehackt), 2,5-cm-Stück Ingwerwurzel (gerieben), 1,2 l Fisch- oder Gemüsebrühe, 400 g große rohe Garnelen (ausgelöst), 120 g Shitake-Pilze (in Scheiben), 1 große Karotte (geraspelt), 60 g chinesische Eiernudeln (nach Belieben), 1-2 TL thailändische Fischsauce, 1 EL frisch gehackter Koriander

So geht‘s:
1. Das Öl in einem großen Topf mittelstark erhitzen. Knoblauch, Chili, Zitronengras und Ingwer darin unter häufigem Rühren 5 Minuten dünsten. Die Brühe zugeben, aufkochen, dann die Hälfte reduzieren und alles 5 Minuten köcheln lassen.
2. Garnelen, Pilze und Karotten zugeben. Nach Belieben die Eiernudeln in kleine Stücke brechen, in den Topf geben und die Suppe weitere 5 Minuten köcheln lassen, bis die Garnelen rot und die Nudeln gar sind.
3. Fischsauce und Koriander unterrühren und die Suppe vor dem Servieren noch 1 Minute gut erhitzen.

Aus „Leicht gemacht - Eintöpfe und Suppen“. Eintöpfe wärmen im Winter nicht nur den Magen, sondern auch die Seele, sagt ein altes Sprichwort. Dieses nette, kleine Büchlein beherbergt über 100 Eintopf-, aber auch Suppen-Rezepte, die ganz einfach zuzubereiten sind. Neben kulinarischen Evergreens und spannenden neuen Kochideen wird hier eine neue Vielzahl von Variationen geboten, durch die vertraute Rezepte eine besondere Note erhalten. Für jeden Anlass ist eine wärmende Köstlichkeit dabei. Fazit: Handliches Format, jede Menge Rezepte und deren einfache Zubereitung sorgen für eine klare Kaufempfehlung! Erschienen im Parragon Verlag zum Preis von 3,99 Euro (208 Seiten, gebunden, Format: 12,1 x 2,5 x 15,2 cm, ISBN 978-1-4748-1689-2).

QUELLEN:

  • 1. Motiv-Ausschnitt "Spinattortellini-Eintopf", Johanna Gollob, Stuttgart (siehe Rezept)
  • 2. © Andreas Fahrni, Bern
  • 3. © Johanna Gollob, Stuttgart
  • 4. © Charlie Paul
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