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40 Tage ohne Zucker: So fühlt sich der cleane Lifestyle an

Zucker, Zucker, Zucker – überall ist Zucker drin. Selbst bei Lebensmitteln wie z.B. Wurst, wo man ihn normalerweise gar nicht erwarten würde. Mittlerweile sind wir dank der Industrie regelrechte Zucker-Junkies. Doch diesen ungesunden Ernährungsweg kann man unterbrechen. Behilflich dabei kann z.B. das Buch „Zuckerfrei. Die 40-Tage-Challenge“ sein…

Die legale Droge Nummer 1? Nein, nicht Alkohol oder Tabak – Zucker ist der richtig ungesunde Stoff, nach dem alle gieren. Aber der Entzug ist schaffbar! Mit ihrem Buch „Zuckerfrei. Die 40-Tage-Challenge“ von Gräfe und Unzer lädt die bekannte Clean-Eating-Bloggerin Hannah Frey zum Zucker-Detox ein. Vierzig Tage brauchen Körper, Herz und Hirn für einen Reset. Ist die Sucht besiegt, bietet das Leben auch ohne Industriezucker und künstliche Süßstoffe reichlich sweet moments. Denn wer den Lifestyle auf „clean“ umstellt, fühlt sich fitter, voller positiver Energie – und weiß: Die Challenge hat sich gelohnt!

Damit’s klappt, gibt das Buch reichlich Unterstützung. Hannah Frey macht nicht nur Mut, aus den alten Mustern auszubrechen, sondern liefert auch alle nötigen Infos: Sie hilft beim Decoding von Zutatenlisten und zählt alle 70 Begriffe auf, mit denen die Industrie Zucker und Süßungsmittel tarnt. Vor allem aber gibt sie reichlich praktische Tipps für die Umstellung auf Zuckerfrei. Der Vorräte-Check in der Küche verbannt die süßen Versuchungen, gegen Zucker-Rückfälle helfen Akupressur-Tricks oder schnelle zuckerfreie Snacks und mit einem Sugar Buddy, einem Mit-Challenger, geht alles leichter. Den finden Leser auch in der Online-Community, die sich unter dem Hashtag #projektzuckerfrei um Hannah Frey gebildet hat. Das Prinzip heißt: Share it to make it! Denn ein Zuckerschlecken ist der Entzug nicht, daraus macht die Autorin keinen Hehl.

Was hilft, sind jedenfalls mit Sicherheit die Rezepte, die extra für den Süß-Detox entwickelt wurden. Auch wenn in der Startphase sogar Kohlenhydrate tabu sind, die allzu schnell zu Einfachzuckern aufgespalten werden – diese Gerichte fühlen sich nicht nach Verzicht an. Morgens geht es schon mit Joghurt mit Kokos-Granola oder Gemüsefrittata los. Den Tag über dürfen sich Challenger auf Sobanudelsalat mit Erdnüssen, Kichererbsen-Eintopf oder Asia-Grünkohl mit Lachs freuen, und zwischendurch gibt es Saatencracker oder bunte Fruchtrollen. Alles Leckereien, die auch nach der Challenge noch oft auf dem Tisch stehen dürften. Denn dann fängt das zuckerarme, aber umso süßere Leben erst richtig an!

Fazit: Clean Eating ist nun schon länger im Trend und eine damit verbundene zuckerfreie Ernährung auch nichts Neues. Dass man sich nicht 100%ig zuckerfrei ernähren kann, ist auch der Autorin klar, daher verfolgt sie dies auch nicht als erklärtes Ziel ihres Buches. Vielmehr möchte sie das Bewusstsein ihrer Leser stärken, maßvoll mit Zucker umzugehen, dem Verlangen nach Zucker zu widerstehen und dessen Konsum dauerhaft zu reduzieren. Warum es ausgerechnet 40 Tage sein müssen, wo der Körper sich komplett umstellt, um sich zu reseten und die Zuckersucht zu besiegen, ist dagegen – zumindest uns – eher neu. Die Autorin sieht die 40 Tage dann auch eher als optimale Spanne, um alte Muster zu durchbrechen und als perfekten Einstieg, um die Ernährung langfristig umzustellen. Während in den ersten 30 Tagen (Phase 1) nicht nur auf Zucker, sondern auch auf stärkehaltiges Gemüse wie Kartoffeln, Mais und Kürbis sowie Vollkorn-Getreide und Auszugsmehle (Weizenmehl Type 405) verzichtet wird, dürfen in den folgenden zehn Tagen (Phase 2) vollwertige Getreide und stärkehaltiges Gemüse wieder zurück auf den Speiseplan finden. Ganz klar erkennbar ist, dass gerade die Phase 1 an die Low-Carb-Küche angelehnt ist. Neben einem Infoteil, der relativ gut Informationen zum Thema beisteuert, gibt es ein Rezeptteil mit 72 Rezepten, die abwechslungsreich, interessant und auch schmackhaft sind – egal ob Frühstücksideen, Hauptgerichte, Saucen, Suppen, Salate, Snacks oder Desserts. Auch ansprechende Fotos hält das Buch parat. Für 40 Tage sollten es also genug Rezepte sein, um damit recht gut über die Runden zu kommen. Nun zu den Dingen, die ein wenig störend sind: Die Autorin benutzt äußerst viele Anglizismen. Klar soll das modern und hip wirken, doch leider kann es auch sehr nervig sein. Das Buch hält zwar einen Blanko-Wochenplan und einen Blanko-Einkaufszettel parat, für eine Challenge wäre es jedoch wünschenswert und natürlich bequemer gewesen, wenn die Autorin bereits fertige Wochenpläne vorgeschlagen hätte und damit verbunden auch die fertigen Einkaufslisten. Ansonsten scheint „Zuckerfrei. Die 40-Tage-Challenge“ ein weiteres solides Buch zum zuckerfreien Konsum zu sein. Da die Autorin auch einen beliebten Blog (http://www.projekt-gesund-leben.de) sowie eine Facebook-Gruppe (Projekt: Zuckerfrei) hat sowie auf Instagram unter #projektzuckerfrei zu finden ist, ist eine umfassende Unterstützung gesichert. Was das Projekt bedeutend fördert! Also trauen Sie sich und starten Sie in ein zuckerfreies Leben…

Erschienen bei Gräfe und Unzer zum Preis von 16,99 Euro (144 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-8338-5934-2).

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