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Schwimmen lernen: So geht es

Die meisten Kinder lieben es, im Wasser zu plantschen. Viele Eltern gehen deshalb bereits frühzeitig mit ihren Kleinen zum Babyschwimmen oder Kleinkind-Schwimmen. Mit fünf oder sechs Jahren kann es dann mit dem richtigen Schwimmunterricht losgehen. Was wann an der Reihe ist und welche Schwimmabzeichen es gibt, lesen Sie hier.



ImageWo man Schwimmen lernt
Natürlich können Eltern ihren Kindern das Schwimmen selbst beibringen, wenn sie Zeit, Geduld und das nötige Wissen besitzen. Empfehlenswerter ist jedoch Schwimmunterricht bei speziell geschulten Ausbildern. Die Disziplin des Kindes ist da oft höher, das Schwimmen in der Gruppe macht mehr Spaß und einige Kinder lernen lieber, wenn die Eltern nicht dabei sind. Doch auch wenn die Techniken beherrscht werden, braucht das Kind noch Übung, um sicher zu schwimmen - also steht regelmäßigen Besuchen im Schwimmbad gemeinsam mit den Eltern nichts im Wege. Schwimmkurse sind oft unterschiedlich organisiert und unterschiedlich teuer. Auch die Dauer des Kurses und Unterrichtsmethoden schwanken. Angebote gibt es von Schwimmvereinen, Schwimmmeistern der Frei- und Hallenbäder und die DLRG sowie Privatschulen.

Kriterien, die bei der Auswahl eines Schwimmkurses helfen:
* Ein Schwimmkurs sollte nicht endlos andauern, zehn bis zwölf Übungsstunden reichen zunächst einmal. Verlängern kann man immer noch...
* Die Gruppen sollten nicht zu groß sein: So ist eine Gruppe mit acht Fünf- bis Sechsjährigen das Maximum.
* Ein klares Lernziel, z.B. das "Seepferdchen", sollte erkennbar sein.
* Vorkenntnisse wie Grundtechniken (Tauchen, Springen, Atmen) und Wechselschlagschwimmarten (Kraul- oder Rückenschwimmen) begünstigen das Erlernen des Brustschwimmens.
* Die Schwimmlehrer sollten gut geschult sein, eine gewisse Autorität ausstrahlen, aber die Kinder auch loben und ermutigen können.
* Neben dem Schwimmen lernen ist auch das Beherrschen der Baderegeln wichtig und kann später Leben retten (z.B. "Nicht in flaches Wasser springen!").
* Eine Probestunde sollte drin sein. Es kann ja gut sein, dass Ihr Kind den Bademeister überhaupt nicht leiden kann und so kein Vertrauensverhältnis zwischen Lehrer und Schüler aufgebaut werden kann.

ImageSchwimmabzeichen motivieren
Abzeichen und Urkunden motivieren die kleinen Schwimmer, fördern das Durchhalten und stärken das Selbstbewusstsein. Wer bestimmte Schwimmleistungen erreicht, darf sich also auch auszeichnen lassen. Das Zeugnis für Frühschwimmer ist das "Seepferdchen". Dazu müssen die Kleinen vom Beckenrand springen, 25 Meter schwimmen und aus brusttiefem Wasser zwei Tauchringe heraufholen. Wer das "Seepferdchen" erreicht hat, kann sich zwar über Wasser halten, von sicherem Schwimmen kann jedoch noch nicht die Rede sein. Und so ist es zunächst noch wichtig, das Kind weiterhin zu beaufsichtigen. Beim Jugendschwimmabzeichen Bronze müssen die Kinder 200 Meter in 15 Minuten schwimmen, einen Tauchring aus zwei Metern Tiefe heraufholen, vom 1-Meter-Brett springen und die Baderegeln kennen. Natürlich gibt es auch die Jugendschwimmabzeichen Silber und Gold. Dafür müssen die Kinder jedoch bereits geübte Schwimmer sein. Das sind die gängigsten Abzeichen, doch gibt es mancherorts noch weitere: z.B. die Delfin-Abzeichen, die noch vor dem "Seepferdchen" zu erreichen sind (Infos hier) oder das Vielseitigkeitsabzeichen "Seehund TRIXI", welches für Kinder gedacht ist, die gerade ihr "Seepferdchen" geschafft haben (Infos hier).

Weitere Infos & Ausbildungsstätten des DLRG finden Sie hier .

Foto 1/4/5: Claudia Hautumm, Pixelio; Foto 2: Dee Kull, Morguefile; Foto 3: Franz Mairinger, Pixelio

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