Wir sind Partner von amicella

Schwimmen lernen: So geht es

Die meisten Kinder lieben es, im Wasser zu plantschen. Viele Eltern gehen deshalb bereits frühzeitig mit ihren Kleinen zum Babyschwimmen oder Kleinkind-Schwimmen. Mit fünf oder sechs Jahren kann es dann mit dem richtigen Schwimmunterricht losgehen. Was wann an der Reihe ist und welche Schwimmabzeichen es gibt, lesen Sie hier.

Die frisch veröffentlichten Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) schockieren: 475 Menschen sind im vergangenen Jahr ertrunken, jede Woche ertrinkt in Deutschland ein Kind oder ein Jugendlicher. Trotz der intensiven Aufklärungsarbeit des DLRG in den letzten Jahren kann jedes dritte Kind unter 18 Jahren in Deutschland nicht schwimmen. Und es bleibt die traurige Tatsache, dass Ertrinken nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache bei Kindern ist. Da muss etwas getan werden - lassen Sie Ihre Kinder schwimmen lernen!

ImageBabyschwimmen bzw. Wassergewöhnung
Das Wort täuscht: Babyschwimmen ist natürlich kein richtiges Schwimmen! Die kleinen Windelpupser, die stets in Begleitung von Mama, Papa, Oma oder Opa sind, plantschen, spielen, strampeln oder lassen sich durchs nasse und schön warme Wasser ziehen. Immer dabei: Schwimmflügel, Oberarmscheiben oder ein Schwimmring. Diese Hilfsmittel bieten aber keinesfalls genug Sicherheit, um die Kinder unbeaufsichtigt zu lassen! Der Spaß im Wasser steht im Vordergrund, die Kleinen sollen sich an das Wasser gewöhnen, sich wohl fühlen und die Angst verlieren, was für das spätere Schwimmen natürlich sehr wichtig ist. So gut wie in jedem Schwimmbad wird mittlerweile Babyschwimmen für gesunde Säuglinge angeboten - in der Regel ab dem vierten Lebensmonat, manchmal jedoch auch erst ein paar Monate später.

Kleinkind-Schwimmen oder auch Eltern-Kind-Schwimmen
Bis das Alter für einen richtigen Schwimmkurs erreicht ist, wird Kindern ab ca. einem Jahr das so genannte Kleinkind- bzw. Eltern-Kind-Schwimmen angeboten. Teilweise gliedern Schwimmbäder solche Kurse altersmäßig auch unterschiedlich. Erkundigen Sie sich daher direkt bei der Badeanstalt, die Sie besuchen wollen. Die frühe Bewegung im Wasser stärkt die allgemeine körperliche Verfassung und fördert deren motorische Aktivität. Die Kinder erleben erste Erfahrungen im sozialen Verhalten. Dem Bedürfnis des Kindes nach Bewegung wird genügend Raum gegeben. Dazu kommt der intensive Kontakt zwischen Eltern und Kind. Auch in diesen Kursen werden die bereits erwähnten Schwimmhilfen zu finden sein. Natürlich gesellenImage sich dazu noch verschiedenartiges Spielzeug, wie bunte Bälle, Schwimmnudeln u.a.. Sobald die Kinder vier Jahre alt sind, ist es möglich, ihnen bereits spielerisch Grundfertigkeiten, wie Tauchen, Springen, Gleiten und Atmen beizubringen. Das Erlernen von Wechselschlagschwimmarten wie Kraul- und Rückenschwimmen kann dann schon möglich sein.

Der erste wirkliche Schwimmunterricht
Von Schwimmflügeln & Co. müssen sich die kleinen Schwimmer nun verabschieden., einzig der so genannte Schwimmgürtel ist noch eine gute Alternative, um die nötige Armbeweglichkeit zu garantieren, die fürs Schwimmen so wichtig ist. Die Koordination der Arme und Beine, die für das Brustschwimmen erforderlich ist, und das Erlernen der richtigen Atemtechnik sind höchstwahrscheinlich erst in einem Alter von fünf oder sechs Jahren möglich. Allerdings ist dies natürlich vom Kind abhängig. Manche Wasserratten besitzen schon früher das nötige Koordinationsvermögen zum Erlernen der richtigen Schwimmtechnik, andere brauchen eventuell etwas länger. Man sollte sich aber auf jeden Fall nicht darauf verlassen, dass das Kind später in der Schule Schwimmen lernt. Meist können Schulen Schwimmen erst ab der dritten Klasse anbieten, und dann ist in der Regel nur ein Lehrer für die ganze Klasse zuständig. Einem Kind während dieser Zeit noch das Schwimmen beibringen zu müssen, wird da kaum möglich sein.

Worauf sollte man bei einem Schwimmkurs achten? Dazu mehr auf der nächsten Seite!

Content Management System von Hostmania [0.025s]