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Internationaler Museumstag am 21. Mai

In der Bundesrepublik gibt es eine große Vielfalt an Museen, die eine unglaubliche Bandbreite an Themen, Aktionen und Ausstellungen anbieten können. Das zeigt auch der Internationale Museumstag am 21. Mai: Letztes Jahr beteiligten sich bundesweit 1.728 Museen! Eine tolle Chance, ganz ohne Kosten auf Erkundungen zu gehen.

Denn an diesem Tag ist der Eintritt in fast allen Museen frei. Das Motto heißt in diesem Jahr „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ und stellt Themen in den Fokus, denen man mitunter lieber aus dem Weg geht, und Fragen, die sich nicht so leicht beantworten lassen. Es bringt möglicherweise Verdecktes an den Tag und spart auch die Schattenseiten der Geschichte und Gegenwart nicht aus. Die Schirmherrschaft hat die Präsident in des Bundesrates, Malu Dreyer, übernommen. Als Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz wird sie mit einer zentralen Auftaktveranstaltung den Museumstag am 21. Mai im Landesmuseum Mainz eröffnen.

Mit Sonderführungen, Workshops, Aktionen, Vorträgen, einem Blick hinter die Kulissen und Museumsfesten vermitteln die Museen einen Einblick in ihre Arbeit und bieten den Besuchern ein vielfältiges Programm. Sie finden alle teilnehmenden Museen und ihre Aktionen www.museumstag.de. Auch auf Facebook und Twitter erscheinen ganzjährig alle Neuigkeiten zum Internationalen Museumstag.

Ein Beispiel aus Schleswig-Holstein: Auf Spurensuche im Elbschifffahrtsmuseum Lauenburg

Zum Internationalen Museumstag am 21. Mai hebt das Haus an der Elbstraße einen Schatz aus seinem Archiv und eröffnet eine kleine Sonderausstellung zur „Friese’schen Sammlung“, dem Grundstock des einstigen Heimatmuseums. Ein Besuch der malerischen Schifferstadt lohnt an diesem Tag doppelt, denn die „Fischmeile“ der Gastronomen lockt zu einem kulinarischen Bummel.

Heute bringt das Elbschifffahrtmuseum in Lauenburg seine Gäste mit einer multimedialen und spannenden Ausstellung über die Elbschifffahrt zum Staunen. 1927 eröffnete das Haus ursprünglich als Heimatmuseum und bediente sich der Sammlungen des Johannes Friese. Der gebürtige Ratzeburger befasste sich leidenschaftlich mit der Altertumsforschung. Besonders interessierten ihn die lauenburgischen Altertümer. Doch auch seine Sammlung mit Gegenständen der Neuzeit ist äußerst umfangreich. Gemeinsam mit der Stadtarchivarin Frau Dr. Anke Mührenberg hat das Elbschifffahrtsmuseum die neue Sonderausstellung zu Johannes Friese entwickelt. Die stadtgeschichtliche Sammlung Lauenburgs wird in der 2014 neu eröffneten Ausstellung zur Elbschifffahrt nicht dargestellt. Dennoch wird sie bewahrt. Sie ist Zeitzeuge unserer Vergangenheit. Das Elbschifffahrtsmuseum in der Elbstraße 59 ist am Wochenende von 10 bis 17 Uhr sowie in der Woche von 10 bis 18 Uhr geöffnet. (www.elbschifffahrtsmuseum.de)

Wer nach einem interessanten Museumsbesuch zum Internationalen Museumstag am 21. Mai Hunger verspürt, der findet schon nach wenigen Schritten durch die Elbstraße die urige „Fischmeile“. Zwischen dem Rufer-Platz und dem Lösch- und Ladeplatz werden in der Zeit von 11 bis 17 Uhr Spezialitäten von Aal bis Zander angeboten. Sieben Gastronomen servieren Köstlichkeiten von Labskaus mit Spiegelei und Matjes über Fischbrötchen, Feuerlachs und Rotbarsch im Bierteig bis hin zum brasilianischen Fischeintopf. Weitere Informationen bei der Tourist-Information Lauenburg unter touristik@lauenburg.de.

QUELLEN:

  • Foto 1: Alte Nationalgalerie von Rahouse, www.pixelio.de
  • Foto 2: Logo des Internationalen Museumstages
  • Foto 3: Nadja Biebow
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