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Gartenträume in Nordrhein-Westfalen

Lieben Sie Gärten? Und haben Sie sich gar Ihre eigenen Gartenträume bereits erfüllt? Spätestens dann wissen Sie, wie viele Mühe und Arbeit dahinter steckt, um ein blühendes Paradies zu erschaffen. In Deutschland gibt es viele solcher schönen Plätze. Das nächste Bundesland unserer Gartenträume-Reihe ist Nordrhein-Westfalen...

Nordrhein-Westfalen ist ein Land mit einer großen Anzahl historischer Gärten sowie Landesgartenschauen. Ob das die Gärten in Ostwestfalen oder dem Münsterland sind, die Parks der Schwerindustrie zwischen Dortmund und Duisburg oder die Gärten zwischen Kleve und Brühl, in NRW findet man so manche blühende Schätze. Weitere Infos zu den hier vorgestellten Gärten, aber auch zu weiteren aus NRW und anderen Bundesländern und dem Ausland finden Sie auf der äußerst informativen Internetseite des European Garden Heritage Network - EGHN - unter http://www.eghn.org. Auch einen Besuch wert ist außerdem die Seite von Tourismus NRW unter http://www.nrw-tourismus.de/magazin/aktiv-natur/landerlebnis/schloesser-parks-und-gaerten.html.

Kloster Kamp in Kamp Lintfort
Der Terrassengarten des Zisterzienserkloster Kamp liegt am Südhang des Kamper Bergs bei Kamp-Lintfort. Zwischen 1740 und 1750 wurde er nach Plänen des Mönchs und Baumeisters Bücken nach barocken Gartenvorstellungen im italienischen Stil angelegt. Der Legende nach diente er Friedrich I. als Vorlage für Sanssouci. Der Hang wurde durch vier Terrassen mit Obstspalieren, Taxuspyramiden und Weinreben gegliedert. Eine bogenförmige Treppe führte in den eigentlichen Garten, der durch Beete streng formal strukturiert war. Ein Teil der Beete wurde zum Anbau von Gemüse und Kräuter genutzt. Eine gartenkünstlerische Aufwertung erfolgte durch prachtvolle Blumenparterre, Kübelpflanzen, bunte Boskette, Fischteich und Springbrunnen. Die Orangerie diente der Aufzucht von exotischen Gewächsen. Nach der Säkularisierung 1802 verschwand auch dieser Garten. Die Fläche wurde als Viehweide genutzt. Erst in den Jahren von 1986 bis 1990 ließ die Stadt Kamp-Lintfort den Terrassengarten nach historischem Vorbild wieder herrichten. Grundlage war eine überlieferte barocke topographische Karte aus dem 18. Jahrhundert. Die Neuschöpfung orientiert sich am historischen Vorbild, bedient sich jedoch architektonischer Gestaltungsmittel der Gegenwart. Der Garten ist vom 1. April bis zum 30. September ab 8 Uhr und zwischen dem 1. Oktober und dem 31. März ab 9 Uhr jeweils bis zum Einbruch der Dunkelheit frei zugänglich. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter http://www.kloster-kamp.de.

Kurpark Bad Salzuflen
Nur ein paar Gehminuten vom Stadtkern entfernt liegt die grüne Oase mit bunt bepflanzten Blumenbeeten, großen Rasenflächen, einem See und Spazierwege. Der Kur- und Landschaftspark ist mit rund 126 ha ist einer der größten seiner Art. Die Anlagen lassen sich in drei Bereiche unterteilen, die sich in ihrer Anlage und Gestaltung deutlich unterscheiden. 1872 schuf der lippische Hofgärtner Kahl den Rosengarten an den historischen Badehäusern. Ab 1907 begann man im Zusammenhang mit dem Bau des Kurhauses und der Erbohrung des Leopoldsprudel mit der Anlage des "Neuen Kurparks" zwischen der Parkstraße und der Salze. Auffällig sind die zahlreichen Ruhebänke. Eine Vielzahl unterschiedlicher, teils seltener Baum- und Straucharten belegen den Wert des Kurparks, wie z.B. der alte Ginkobaum im Rosengarten. Der sich anschließende Landschaftspark mit seinem naturnahen Charakter nimmt die größte Fläche des Kurparkbereiches in Anspruch. Er wurde zusammen mit dem großen Parksee 1908 angelegt und seitdem ständig erweitert. Der Park ist ganzjährig zugänglich. Preise: Tageskarte für den Kurpark 2,90 Euro, Nachmittags- und Abendkarte 1,80 Euro, Ermäßigung auf Anfrage. Kostenloser Zutritt im Landschaftsgarten. Weitere Infos unter http://www.bad-salzuflen.de.

Landschaftspark Duisburg-Nord
Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein etwa 230 Hektar großer Landschaftspark rund um ein stillgelegtes Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich und zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeit Nordrhein-Westfalens. Das Zentrum des Landschaftsparkes Duisburg Nord ist das stillgelegte und als Industriemuseum genutzte Hochofenwerk. Der Park setzt sich aus verschiedenen Brachen ehemals industriell genutzter Flächen zusammen. Die Vielfalt des Geländes ist aufgrund der extrem veränderten Topographie, der unterschiedlichsten Bodensubstrate und der darauf spontan entstandenen Vegetation ausgesprochen hoch. Ein Element des Parks ist der "Wasserpark" mit dem System der Alten Emscher. Die Wassersammlung erfolgt über offene Rinnen und alte Rohrsysteme, die spektakulär in Szene gesetzt wurden. Bahndämme in verschiedenen Höhenlagen gliedern den Park in überschaubare Teile. Alle Bereiche des Parkes sind über das alte Werksbahnsystem miteinander verbunden. Sie bilden den "Bahnpark". Das "Vegetationskonzept" nutzt das vorgefundene Potenzial einer vielfältigen Spontanvegetation. Aufgrund der unterschiedlichen Standortbedingungen und Brachezeiten konnte sich so eine ungewöhnliche Pflanzenvielfalt etablieren. An ausgesuchten Orten im Park lassen sich die "Gärten im Park" finden. An der ehemaligen Sinteranlage entstanden so die Sinterbunkergärten in den durch Betonwänden geschützten Gartenkammern. Am Ingenhammshof wurde im Bereich des alten Hofgebäudes ein Bauerngarten angelegt. Der Park ist ganzjährig und jederzeit geöffnet. Das Besucherzentrum Tour-de-Ruhr von mo.-do. 10-17 Uhr & fr.-so. 10-21 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Infos unter http://www.landschaftspark.de .

Wasserschloss Nordkirchen
Das barocke Wasserschloss wird gerne "Westfälisches Versailles" genannt. Die repräsentative Schlossanlage ist von einem Wassergraben umgeben und liegt in einem nach französischem Vorbild angelegten Park, der zu den schönsten Gartenanlagen ganz Deutschlands zählt. Nach den Plänen des westfälischen Barockbaumeisters Johann Conrad Schlaun wurde nicht nur das Schloss, sondern auch der prachtvolle Park errichtet. Große Persönlichkeiten der europäischen Gartenkunst haben im Verlauf der Geschichte an der Entwicklung der Parkanlage mitgewirkt. Maximilian Friedrich Weyhe realisierte, dem Zeitgeist des 19. Jahrhunderts entsprechend, eine Umgestaltung einzelner Bereiche nach dem Vorbild des englischen Landschaftsgartens. Der französische Gartenarchitekt Achille Duchęne hingegen wurde mit der teilweisen Rebarockisierung Anfang des 20. Jahrhunderts betraut. Den einstigen Glanz kann man heute noch eindrucksvoll auf der nördlich vom Schloss gelegenen Venusinsel mit ihren Rasen- und Broderieparterres, Formgehölzen und Bildwerken erspüren. Die weiteren, ehedem herrschaftlichen Gärten wie der prachtvolle Westgarten blieben lediglich in ihren barocken Grundstrukturen mit Alleen, Achsen, Parkarchitekturen und Skulpturen erhalten. Sie sind Zeugnisse aus der prachtvollen Blütezeit der Anlage. Die Außen- und Parkanlagen sind jederzeit und ganzjährig geöffnet. Der Park ist kostenlos zugänglich. Führungen durch die historischen Räume des Schlosses und die Schlosskapelle sind möglich. Weitere Infos unter http://www.nordkirchen.de .

Quellen: EGHN & Tourismus NRW

Fotos: 1./3./5. Oliver Franke/Tourismus NRW e.V., 2. Helmut Berns, 4. Ruhr Tourismus/Jochen Schlutius


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