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Gartenträume in Sachsen

Lieben Sie Gärten? Und haben Sie sich gar Ihre eigenen Gartenträume bereits erfüllt? Spätestens dann wissen Sie, wie viele Mühe und Arbeit dahinter steckt, um ein blühendes Paradies zu erschaffen. In Deutschland gibt es viele solcher schönen Plätze. Das nächste Bundesland unserer Gartenträume-Reihe ist Sachsen...

Großer Garten in Dresden
Mit 147 Hektar Fläche ist der beeindruckendste Park in der grünen Sachsenmetropole der Große Garten. 1678 begann Kurfürst Johann Georg III. mit dem Bau der beliebtesten Dresdner Parkanlage nach französischem Vorbild mit ihren schnurgeraden Alleen. Das Palais am Schnittpunkt der Hauptachsen ist ein Juwel frühbarocker Baukunst und wird auch heute noch als Festgebäude im Grünen genutzt. Sobald die Temperaturen steigen erfreuen sich die Freilichtbühnen und das Puppentheater des Großen Gartens großer Beliebtheit. Weitere Attraktionen sind der Botanische Garten und der Zoo. Für den Weg hinein in die weite Erlebnislandschaft nutzen große und kleine Besucher gern die Dresdner Parkeisenbahn, die traditionell von Dresdner Schülern betrieben wird. Fahrzeiten der Parkeisenbahn: 15. April bis 30. Oktober 2011: Di.-So. 10-18 Uhr, die Züge verkehren im Abstand von 15 bis 30 Minuten, im Juli und August auch montags von 13-18 Uhr. Mehr Informationen unter http://www.grosser-garten-dresden.de oder http://www.dresdner-parkeisenbahn.de.

Schloß & Park Pillnitz
Die grandiose, direkt an der Elbe gelegene Schloss- und Parkanlage gilt als Schulbeispiel des chinoisen Stils, der die Architektur des fernen Ostens mit der des Barock verschmelzen lässt. Dem Lustschloss mit den markanten Pagodendächern nähert man sich am besten auf einem Elbdampfer, denn auch die ehemaligen Bewohner zogen den Wasser- häufig dem Landweg vor und ließen sich gern mit phantasievoll gestalteten Gondeln auf der Elbe spazieren fahren. Die einstündige Fahrt führt an einigen der schönsten Flussabschnitte vorbei, einschließlich eindrucksvoller Elbschlösser. Der Englische, der Holländische und der Chinesische Garten der weitläufigen Anlage laden den Besucher sofort zum Spazieren ein, die Orangerie und das in neuer Pracht erstandene Palmenhaus locken botanisch Interessierte ebenso zum Begutachten ihrer exotischen Kostbarkeiten wie die berühmte 250-jährige Kamelie, eine der schönsten Europas und einzige überlebende von vier japanischen Pflanzen, die der schwedische Botaniker Carl Peter Thunberg 1778 eingeführt hatte. Im Schloss selbst eröffnet im Frühjahr das Kunstgewerbemuseum seine Pforten, im Schlossmuseum erzählt die Dauerausstellung Details der bewegten Geschichte dieser ehemals königlich sächsischen Sommerresidenz. Informationen unter http://www.schlosspillnitz.de. Informationen zum Kunstgewerbemuseum im Schloss Pillnitz erhalten Sie auf der Website der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden http://www.skd.museum.

Fürst-Pückler-Park Bad Muskau
Nachdem Fürst Ludwig Heinrich Hermann von Pückler-Muskau in England das Werk von Humphry Repton gesehen hatte, machte er sich 1815 daran, in Muskau seine eigene idyllische Landschaft zu erschaffen. Der gärtnernde Autodidakt fügte Pflanzen und Landschaft so perspektivenreich zu einem "natürlichen Gesamtkunstwerk" zusammen, dass es bis in die Vereinigten Staaten hinein vorbildhaft und stilbildend wurde. Der Park an der Lausitzer Neiße stellt den größtmöglichen Kontrast zur barocken Geometrie höfischer Gartenkunst dar. Das weitläufige UNESCO-Welterbe ist zugleich ein Zeugnis europäischer Integration, liegt es doch zu zwei Dritteln auf polnischem und nur zu einem Drittel auf deutschem Staatsgebiet. Das Neue Schloss im Herzen des Muskauer Parks, am Ende des Zweiten Weltkrieges völlig niedergebrannt, ist inzwischen fast vollständig wiederaufgebaut und beherbergt auf zwei Etagen des Südflügels die spektakuläre Ausstellung "Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!". Von der Aussichtsplattform auf dem Schlossturm bietet sich in 35 Meter Höhe ein fantastischer Rundblick auf die Pücklersche Parkanlage. Mehr Informationen unter http://www.muskauer-park.de.

Barockgarten Grosssedlitz
Großsedlitz ist eines der bemerkenswertesten Gartenensembles Deutschlands und ist unbedingt einen Besuch wert. Nachdem sich Reichsgraf von Wackerbarth hier im Jahr 1719 seinen Ruhesitz erbaut hatte, veräußerte er das Gelände wenige Jahre später an August den Starken. Das führte zu einer völligen Umgestaltung des Areals, die Planung fußte dabei auf Skizzen aus des Kurfürsten eigener Hand. Ein sächsisches Versailles sollte hier entstehen, Großsedlitz blieb jedoch aufgrund akutem Geldmangel unvollendet. Trotzdem: Schon die letztlich ausgeführten 12 Hektar sind so prachtvoll, dass man sich kaum ausmalen kann, wie der Park in seiner geplanten Ausdehnung von 96 Hektar ausgesehen hätte. Das weitläufige terrassierte Gelände zeigt sich heute als Gartenkunstwerk mit zwei Orangerien, Wasserspielen und rund 60 Skulpturen. Beim Rundgang offenbaren sich immer wieder neue Sichtachsen, die die Raffinesse des planerischen Könnens noch heute offenbar machen. Besonders in den Sommermonaten, wenn exotische Pflanzen und Orangenbäume den Park mit Duft und Farben erfüllen, kann sich der Besucher selbst ein Bild von der Vorstellungskraft des hochwohlgeborenen Schöpfers von Großsedlitz machen. Mehr Informationen unter http://www.barockgarten-grosssedlitz.de.

Schloss und Park Lichtenwalde
Lichtenwalde verfügt gegenüber allen anderen sächsischen Schlössern über einen geheuren Reichtum an Wasserspielen. Sie sind über den Barockgarten verteilt und durch einen ausgeklügelten Kreislauf verbunden. Gerade im Frühling kann der Besucher hier eine Sinfonie aus Blätterrauschen, Brunnengeplätscher und Blütenduft erleben - nicht umsonst wurde Lichtenwalde zu einem der schönsten Parkensembles der Republik gekürt. Wer den Weg zum Schloss über die Allee geht, wird fast sprachlos ob der feinsinnigen Gestaltung dieses grünen Ortes der Ruhe sein. Der terrassierte Park, der den Übergang vom Barock zum Rokoko vorzüglich illustriert, erschließt sich dem Auge nie in seiner Gesamtheit. Immer wieder wird der Blick auf verspielte Details wie antike Amphoren, Statuen oder Blütenrondelle gelenkt - oder aber hinaus aus dem künstlichen Garten in die ursprüngliche Natur des nahen Zschopautals, das heute ein Landschaftsschutzgebiet ist. Seit 2010 kann man auch das Schloss besichtigen, nachdem es umfangreich rekonstruiert. Das Museum mit seinen Sammlungen ist eine wahre Schatzkammer geworden. Mehr Informationen unter http://www.die-sehenswerten-drei.de.


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Quelle & Fotos: Schlösserland Sachsen

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