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Gartenträume in Hessen

Lieben Sie Gärten? Und haben Sie sich gar Ihre eigenen Gartenträume bereits erfüllt? Spätestens dann wissen Sie, wie viele Mühe und Arbeit dahinter steckt, um ein blühendes Paradies zu erschaffen. In Deutschland gibt es viele solcher schönen Plätze. Das nächste Bundesland unserer Gartenträume-Reihe ist Hessen...

Ob historische Parkanlagen, traumhaft angelegte Privatgärten, Klostergärten, Bauerngärten, Wassergärten oder erholsame Dachgärten - Hessen hat all das und mehr zu bieten. Wenn Sie noch mehr über die paradiesischen Schönheiten und grünen Perlen Hessens erfahren wollen, dann klicken Sie doch mal rein...

ImageSichtungsgarten Hermannshof
Hermannshof ist der vielleicht aufregendste Garten Europas in Sachen Pflanzen und Design. Er zeigt auf wundervolle Weise den zeitgenössischen, naturalistischen Stil, der heute als typisch deutsch gilt, und das gelingt mittels Stauden in einem relativ bescheidenen, intimen Maßstab, jedenfalls im Vergleich zu anderen Pflanzungen im großen Stil. Das 2,2 ha große Anwesen mit klassizistischem Herrenhaus, blickt auf eine über 200 Jahre alte Gartentradition zurück. Seit 1888 ist er im Besitz der Industriellenfamilie Freudenberg. 1981 bis 1983 wurde der Park zu einem öffentlichen Schau- und Sichtungsgarten. Majestätische Bäume bilden das Grundgerüst des Gartengeländes. Es entstanden verschiedene Gartenhabitate, deren jeweilige Pflanzkombinationen nach Verträglichkeit, Ästhetik und Pflegeanspruch ausgewählt wurden. Den Frühling dominieren Unmengen von Tulpen, im Frühsommer blühen Waldblumen im Randbereich des Gartens, gefolgt von spektakulären Beeten mit Schafgarbe und Salbei. Den Rest des Sommers über gibt es große Beete mit Präriepflanzen sowie Rabatten mit Einjährigen. Kuriositäten wachsen überall. Den 19. Juni sollten sich alle Staudenfreunde vormerken: Von 10 bis 17 Uhr findet im Hermannshof ein Staudenverkauf mit Beratung durch die Gartenexperten statt. Um 11 Uhr findet außerdem eine kostenlose Führung durch den Schau- und Sichtungsgarten statt. Öffnungszeiten: im März und Oktober täglich zwischen 10 und 18 Uhr, von April bis September täglich zwischen 10 bis 19 Uhr, von November bis Februar (Mo.-Fr.) zwischen 10 und 16 Uhr (am 24.12. & 6.1. ist der Garten geschlossen). Hunde müssen stets draußen bleiben! Führungen sind kostenpflichtig und müssen angemeldet werden. Infos auch bei: Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof e.V., Babostr. 5, 69469 Weinheim/Bergstraße, Tel.: 06201/13652, E-Mail: sichtungsgarten-hermannshof@t-online.de oder im Internet unter http://www.sichtungsgarten-hermannshof.de.

ImageSchlosspark Wilhelmshöhe
Hoch über dem Tal thront Schloss Wilhelmshöhe und beherrscht zusammen mit der Zentralachse des Bergparks die bewaldeten Hügel um Kassel. Gebäude und Park sind das Werk dreier Generationen, die jeweils an dem, was der Vorgänger hinterlassen hatte, weiterbauten und es an die aktuelle Mode anpassten. Angelegt im Stil eines englischen Landschaftsgartens zählt der weltbekannte Bergpark Wilhelmshöhe mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten zu den größten und schönsten Anlagen seiner Art und steht auf einer vorläufigen Liste von Kultur- und Naturgütern, die in den Jahren 2000 bis 2010 von der Bundesrepublik Deutschland zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt angemeldet werden sollen. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Parks zählen neben dem Schloss Wilhelmshöhe mit seinen berühmten Sammlungen, die als künstliche Ruine angelegte Löwenburg und nicht zuletzt das Wahrzeichen der Stadt Kassel, der Herkules, Ausgangspunkt der eindrucksvollen Wasserspiele. Die Besucherplattform am Fuße der Herkulespyramide bietet eine beeindruckende Aussicht über den Bergpark und die Stadt. Ganzjährig geöffnet. Wasserspiele in der Saison: 1.5. bis 3.10.. Führungen zu den Wasserkünsten vom Herkules, Kaskaden, Steinhöfer Wasserfall, Teufelsbrücke, Aquädukt bis zur Großen Fontäne sind möglich. Infos auch bei: Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, Außenstelle Kassel, Schlosspark Wilhelmshöhe, Schlosspark 18, 34131 Kassel, Tel.: 0561/31680223 oder im Internet unter http://www.wilhelmshoehe.de.

ImagePalmengarten Frankfurt
Gegründet wurde der Palmengarten 1868 in einer Zeit des Umbruchs: Im Jahre 1866 wurde die Freie Reichsstadt Frankfurt und Hessen-Nassau preußisch, und so gab Herzog Adolph von Nassau seine Residenz in Wiesbaden-Biebrich auf. Dort befand sich eine von ihm angelegte große Sammlung exotischer Pflanzen, die nun zum Verkauf angeboten wurde. In Frankfurt sah der Handelsgärtner und Gartenarchitekt Heinrich Siesmayer (1817-1900) eine Chance, die von ihm schon seit längerem gehegte Idee eines Südpalastes, eines Gesellschaftshauses für tropische Pflanzen, in die Tat umzusetzen. Zwei Jahre später gelang ihm die Verwirklichung: Eine Aktiengesellschaft erwarb die Pflanzensammlung und errichtete auf einem von der Stadt Frankfurt überlassenen Gelände einen Garten mit einem großen Gesellschaftshaus, dem das Palmenhaus angegliedert war, und drei Jahre fand die Eröffnung statt. Berühmt ist das Tropicarium, ein 0,4 ha umfassender Gewächshauskomplex mit Klimazonen von Tiefland-, Berg- und Monsunregenwald und Mangroven bis zu Savannen, Dornwald und Wüsten. Der Staudengarten, der Karl Foerster, dem berühmten deutschen Gärtner des 20. Jh. gewidmet ist, umfasst verschiedene Habitate, Wasser-, Sumpf- und Uferstauden säumen das Gewässer, und die Beet- und Schmuckstauden blühen bis in den Spätherbst. Veranstaltungstipp: Frankfurt in(s) Grün! am 30.6. zwischen 18 und 20 Uhr. Öffnungszeiten: Februar bis Oktober zwischen 9 und 18 Uhr, November bis Januar zwischen 9 und 16 Uhr. Eintrittspreise: Erw. 5 Euro, Kinder/Jugendliche bis einschl. 14 J. 2 Euro. Infos auch bei: Palmengarten, Siesmayerstr. 61, 60323 Frankfurt a.M., Tel.: 069/212-33939, E-Mail: info.palmengarten@stadt-frankfurt.de und unter http://www.palmengarten.frankfurt.de.

ImageBotanischer Garten Gießen
Als im Jahr 1609 Landgraf Ludwig von Hessen-Darmstadt der Universität ein Lustgärtchen am Schlossturm zur Einrichtung eines "hortus medicus" (Heilpflanzengarten) überließ, war der Grundstein für den ältesten botanischen Universitätsgarten Deutschlands gelegt. Auffällig ist der Baumbestand, der weite Teile des Gartens einnimmt. Schon aus einiger Entfernung grüßt am Eingang ein großer Berg-Mammutbaum die Besucher. Gegenüber dem Alten Schloss befindet sich der älteste Baum im Garten, ein männlicher Ginkgo, der nachweislich 1816 gepflanzt wurde. Am Konzertplatz befindet sich seit zwei Jahren eine Blumenuhr, wo der äußere Kreis die klassische Blumenuhr darstellt, im mittleren Kreis sieht man anhand von Zwiebelblumen die Monate und die Sträucher in der Mitte sind die Vertreter der Jahreszeiten. Passend zum neuen Leitbild des Botanischen Gartens als "Garten der Evolution" sowie zum diesjährigen Darwin-Jahr findet der Besucher ab Sommer dieses Jahres einen Evolutions-Denkpfad vor. Der von hohem Bambus gesäumte, als Labyrinth angelegte Sandweg repräsentiert den Sandpath von Darwins Down-House. Der Besucher wird an verschiedenen Stationen mit den zentralen Fragen des Lebens konfrontiert, um in der letzten Station "Denkmal an Darwin" Antworten zu finden. Ein blindengerecht gestalteter Duft- und Tastgarten lädt seit 2007 die Besucher zum Verweilen ein. Öffnungszeiten: bis Ende August von 8 bis 19 Uhr, am Wochenende bis 18 Uhr. Im September von 8 bis 18 Uhr und im Oktober in der Woche von 8 bis 15.30 Uhr, am Wochenende bis 16 Uhr. Die Öffnungszeiten der Gewächshäuser weichen ab! Infos auch bei: Justus-Liebig-Universität Gießen, Senckenbergstr. 6, 35390 Gießen, Tel.: 0641/99-35240, E-Mail: botanischer-garten@bot1.bio.uni-giessen.de und im Internet unter http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/botanischer-garten.


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Fotos: 1. Jurec, Pixelio 2. Harpur Garden Library 3. Art Directors and TRIP Photo Library 4. uwe275, Pixelio, Norbert Leipold, Pixelio

Quellen: "1001 Gärten" von Rae Spencer-Jones (Edition Olms, ISBN: 978-3-283-00544-3, 29,95 Euro) sowie die entsprechenden Websites (siehe jeweilige Texte)

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