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Ferien & Reisen für Familien: Reiseziele
Eine Yoga-Reise – ist das was für mich?

Ein paar Tage raus aus dem Arbeitsleben und dem familiären Alltag, stattdessen Sonne, Meer, neue Menschen kennen lernen und Yoga – das müsste doch Entspannung pur sein! Lesen Sie, wie Katharina Schmidt ihren Traumurlaub in Griechenland erlebte.

Mal wieder neuen Menschen begegnen, in Ruhe ein gutes Buch lesen, ohne Zeitdruck und der Natur näher sein als bei einem der Sonntagsausflüge, die uns regelmäßig aus dem Stadtleben entführen. Und Yoga sollte dabei sein!
Schließlich hatte ich seit gut einem Jahr in angenehmer Regelmäßigkeit Yogastunden besucht und diese liebgewonnene Aktivität sollte auf meiner Reise keineswegs fehlen. Mehr noch, ich wollte diese Erfahrungen gerne vertiefen. Neues darüber lernen und morgens mit Yoga in den Tag starten, ohne danach weiter zur Arbeit hetzen zu müssen.

Ungefähr so sah meine Liste an Vorstellungen aus, als ich mich auf die Suche nach einer Reise für mich begab, die möglichst viele dieser Wünsche erfüllen konnte. Am besten natürlich alle!

Inmitten der vielen Angebote fand ich schließlich die für mich optimale Kombination:
Die Hamburger Yogalehrerin Simone Brenner hatte für ihr Reiseangebot die Halbinsel Lefkada in Griechenland gewählt und das zehntägige Leistungspaket entsprach genau dem, wonach ich suchte.
Zu den sieben Ionischen Inseln gehörend, liegt Lefkada westlich vom griechischen Festland und der Peloponnes und gilt touristisch bisher als eher sanft erschlossen. Ein wild-romantisches Landschaftsbild, kleine Bergdörfer, einige von Europas schönsten Buchten und die weiße Steilküste, der Lefkada ihren altgriechischen Namen,Lefkas = die Weiße, verdankt, sind nur einige der verlockenden Merkmale dieser besonderen Insel.

Der Ort des Geschehens waren zwei bezaubernde Villen, die im südlichen und schönsten Teil der Insel liegen. Auf diesem von Eichen und Olivenbäumen bewachsenen, etwa 300 m hohen Hügel hat man eine atemberaubende Aussicht auf das Ionische Meer und die Inseln Ithaka und Kefalonia. Und eben dieser Ausblick hatte es mir schon auf den Bildern angetan, noch mehr die Vorstellung, dort Yoga machen zu können.

Für die kleine Gruppe von zehn Teilnehmern, die aus Deutschland und der Schweiz angereist waren, standen pro Villa drei sehr schöne und großzügige Doppelzimmer, allesamt mit Bad en Suite und Meerblick, zur Verfügung. Diese verteilten sich auf zwei Ebenen. Die ruhige Lage der Häuser, die privaten Swimmingpools, großzügige Außenbereiche und die Nähe zu den wunderschönen Stränden Porto Katsiki (8 km) und Egkremnoi (12 km), machten diesen Ort für alle schnell unvergesslich.
Ganz zu schweigen von der kleinen, zauberhaften privaten Badebucht, die über einen abenteuerlichen Wanderpfad mit 180 m Höhenunterschied zu erreichen ist und zu den Villen gehört.

Vom Sonnenlicht geweckt, begannen unsere Tage an diesem Ort miteiner morgendlichen Yogaeinheit auf der Terrasse, über der ein weit gespanntes Segel für den nötigen Schatten sorgte. Hier widmeten wir uns in aller Ruhe und Hingabe sämtlichen Elementen des Yogas, wie verschiedenen Atemtechniken, Meditation, dynamischen Übungsabfolgen und einer abschließenden Tiefenentspannung.