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Weniger Geld für den Sommerurlaub

Die Deutschen sind die Europameister im Reisen – dafür sparen sie von allen Europäern am meisten. Für den Sommerurlaub in diesem Jahr wollen Sie aber insgesamt deutlich weniger Geld ausgeben als noch im Vorjahr.

Die Deutschen zeigen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in diesem Jahr eine weitaus geringere Bereitschaft, Geld für die Sommerferien auszugeben. Das zeigt das aktuelle Sommer-Barometer von Ferratum, einem führenden Anbieter für mobile Konsumentenkredite.

39 % des verfügbaren Einkommens sollen in die Urlaubskasse für den Sommer fließen, das entspricht 1.145 Euro. Im vergangenen Jahr hatten die Deutschen noch 71 % des Haushaltseinkommens für den Sommerurlaub zurückgelegt. Doch nicht nur die Deutschen wollen bei den Ausgaben sparen: 33 % der Europäer haben sich vorgenommen, für den Sommerurlaub in diesem Jahr weniger Geld auszugeben, während 24 % ihr Urlaubsbudget erhöhen wollen.

Besonders ausgabefreudig zeigen sich die Urlauber im Osten Europas, wo teilweise über 70 % des verfügbaren Haushaltseinkommens für Sommerausgaben eingeplant sind. Spitzenreiter ist Bulgarien mit 72 % des Haushaltseinkommens.

Inlandsreisen bei Europäern im Trend
Die Mehrheit der Europäer verbringt die Sommerferien am liebsten im eigenen Land. In diesem Sommer wollen die Europäer 18 % der Ausgaben in Inlandsreisen investieren, während nur 8 % der Ausgaben für Auslandsreisen verwendet werden. Betrachtet man den Anteil der Reisekosten am gesamten Urlaubsbudget, nimmt Deutschland die Spitzenposition ein. Mit 47,9 % des Urlaubsbudgets geben die Deutschen so viel Geld für Reisen aus wie keine andere Nation. Auch in Schweden (44,2 %) und Norwegen (40,8 %) erfreut sich das Reisen großer Beliebtheit. Schlusslicht Dänemark gibt hingegen im Durchschnitt nur 12,3 % des Budgets für Reisen aus.

Geht es um die Buchung der Reise, sind in Europa die Meinungen zum Thema Reiseportale wie AirBnB geteilt. In Deutschland buchen 43 % der Haushalte auf diese Art einen Aufenthalt. Im europäischen Vergleich befindet man sich damit unter den Top 3 hinter Bulgarien (56,3 %) und Schweden (52,9 %). Bemerkenswert sind zudem die unterschiedlichen Preise, die Kunden bereit sind pro Hotelübernachtung zu zahlen. Nur 18,8 % der Deutschen sind bereit, mehr als 100 Euro für eine Übernachtung zu zahlen. Skandinavische Haushalte zeigen sich hier hingegen sehr großzügig. 83,3 % der Finnen würden mehr als 100 Euro pro Nacht zahlen, die damit die Rangliste vor den Schweden (80,0 %) anführen.

Deutsche verbringen den Urlaub am liebsten in Gesellschaft
Im Sommerurlaub stehen bei den Deutschen vor allem soziale Aktivitäten hoch im Kurs. Für Strandbesuche, Ausgehen oder Restaurantbesuche greifen 20,5 % (VJ: 14,9 %) der deutschen Urlauber gerne ins Portemonnaie. Ebenfalls sehr populär sind nach wie vor die Erholung mit der Familie oder auch alleine sowie sportliche Aktivitäten (15,1 %). Danach folgen auf der Beliebtheitsskala Reisen im Inland (12,9 %) und ins Ausland (10,8 %).

Krystof Kuban, Geschäftsführer der Ferratum Germany, kommentiert: „Die Verteilung des Urlaubsbudgets zeigt einmal mehr, dass die Europäer ihren Urlaub am liebsten im eigenen Land verbringen und dabei sehr unterschiedliche Prioritäten setzen, was die Aktivitäten im Urlaub betrifft. Auffällig ist dabei, dass viele Europäer auch im Urlaub mobiles Banking rege nutzen. Eine besonders hohe Affinität zeigen hier die Schweden: 92 % der Haushalte nutzen dort mobile Bankangebote – das ist europaweit Spitze. Im europäischen Vergleich haben die Deutschen hier mit einem eher niedrigen Wert von 39 % durchaus noch Nachholbedarf.“

Über das Ferratum Summer Barometer 2017
Die Ferratum-Gruppe hat im Juni/ Juli 2017 ihre größte Verbraucherbefragung, das Summer Barometer™, durchgeführt. Die Umfrage wurde mittels eines standardisierten Web-Fragebogens für alle Standorte in Europa durchgeführt. Neben den demographischen Angaben der Teilnehmer wurde das monatliche Nettoeinkommen, die Höhe und der Zweck der geplanten Ausgaben im Sommerurlaub 2017 erhoben. Die relativen Ausgaben der Befragungsteilnehmer wurden aus dem Verhältnis der Sommerausgaben zum verfügbaren Haushaltseinkommen in der jeweiligen Region gebildet. Das verfügbare Einkommen jeder Region wurde gemäß den Angaben der Weltbank auf Basis der Zahlen von 2014 berechnet. Über 10.000 Haushalte aus 17 europäischen Ländern nahmen dieses Jahr an der Befragung teil.

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