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Sommer, Sonne, Ferien, Meer - wenn Familien reisen, möchten sie was erleben. Damit dies für sie zur schönsten Zeit des Jahres wird, ist Einiges zu beachten. Gute Planung hilft, dass der Urlaub mit kleinen Kindern erholsam und gefahrlos wird.
"Am besten ist ein kurzer Sicherheitscheck gleich am Urlaubsort", empfiehlt Martina Abel, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. in Bonn. Rechtzeitige Planung schützt vor Überraschungen: Die Reisevorbereitungen Bereits bei der Buchung sollte bedacht werden, dass die Anreise nicht zu stressig wird. Gerade Kinder reagieren sensibel auf Reisestrapazen wie lange Autofahrten, klimatische Veränderungen und den Verzicht auf ihre gewohnte Ernährung. Über notwendige Impfungen und andere Fragen zur medizinischen Vorsorge informiert der Kinderarzt, der frühzeitig in die Planung mit eingebunden werden sollte. Wie die medizinische Versorgung vor Ort aussieht, sollte gleich zu Beginn des Urlaubs geklärt werden, damit im Falle eines Falles Hektik vermieden wird. Schutzbekleidung wie Helme oder Schwimmhilfen gehören selbstverständlich ins Gepäck. Beim Zusammenstellen der Reiseapotheke hilft der Apotheker. Auf jeden Fall dabei sein sollten: Mittel zur Behandlung von Fieber, Schmerzen, Magen-Darm-Problemen, Übelkeit, allergischen Reaktionen, Sonnenbrand und Verletzungen. Auch wichtig: Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, Sonnen- und Insektenschutz.
Stressfrei und sicher ankommen Erfolgt die Anreise per Auto, sollten regelmäßige Pausen eingeplant werden. Niemals sollte man Kinder alleine im Wagen zurücklassen, auch nicht für eine kurze Stippvisite auf der Toilette, denn gerade im Sommer heizen sich Autos ganz schnell auf. Damit auch bei der Fahrt keine zu hohen Temperaturen im Wagen herrschen, ist es sinnvoll, Sonnenrollos oder anderen Sonnenschutz an den Seitenfenstern und im Heckfenster anzubringen. Gerade bei Hitze ist ausgiebiges Trinken dringend notwendig, auch wenn dadurch der eine oder andere Halt mehr eingelegt werden muss. Gymnastik oder Bewegungsspiele für Kinder und Erwachsene bei dieser Gelegenheit helfen, Verspannungen zu lockern, den Kreislauf in Schwung zu halten und wieder frisch den nächsten Streckenabschnitt anzugehen. Und bitte immer dran denken: Anschnallen rettet Leben.
Zuhause auf Zeit: Sicherheitscheck für die Ferienwohnung Um herauszufinden, wo Gefahren für das Kind lauern, sollten die Eltern einen Rundgang durch ihr Feriendomizil und die nähere Umgebung machen - am besten, mit den Augen ihres Kindes: - Wie (schnell) ist der Pool für das Kind zu erreichen? - Wo gibt es Geländer o.ä., die das Kind in Gefahr bringen könnten? - Wo kann es sich quetschen? - Gibt es technische Geräte, die nicht in Kinderhände gehören? - Sind die Steckdosen gesichert? - Gibt es giftige oder stachelige Pflanzen? - Ist das Kinderbett sicher? - Gibt es streunende Hunde oder andere frei herumlaufende Tiere? Wasserspaß in Meer und Pool Bevor es in die Sonne und ans Wasser geht, muss für ausreichend Sonnenschutz gesorgt sein. Babys und Kleinkinder sollten immer luftige Kleidung tragen, die den ganzen Körper bedeckt. Damit ihr Kopf nicht zu heiß wird, hilft am besten ein Baumwollhut oder eine Kappe. Ausreichend Sonnenschutzmittel mit hohem Sonnenschutzfaktor sollte möglichst vor dem Tag im Freien großzügig aufgetragen werden, ebenso nach jedem Wasserkontakt. Zwischen elf und 15 Uhr bitte immer im Schatten aufhalten. Der Urlaub ist eine gute Gelegenheit, den Kindern das Schwimmen beizubringen oder sie überhaupt ans Wasser zu gewöhnen. "Eines aber ist immer zu beachten: Kinder, die noch nicht sicher schwimmen können, sollten niemals ohne Aufsicht ins Wasser gehen", betont Martina Abel.
Gewinnspiel zum Thema im Internet unter http://www.elternforum-kindersicherheit.de/ Zur Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Die BAG in Bonn ist ein bundesweit tätiger Verein. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und technische Dienstleister. Hauptsponsor ist Penaten, eine Marke des Unternehmens Johnson und Johnson. Die BAG setzt sich dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren und innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit zu entwickeln. Foto 1: Peter Doeberl, Foto 2: Dieter, beides Pixelquelle
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