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VW Beetle Dune: Spaß ist garantiert

Einst ging es in den 1960er und 1970er Jahren mit den Buggys über die Strände, jetzt erinnert der neue VW Beetle Dune an diese Spaßmobile. Unser Auto-Tester Heinrich Rohne hat sich auch mal den Spaß erlaubt, mit dem Dünenjäger einige Runden zu drehen und wollte gar nicht mehr aussteigen.

Er läuft und läuft und läuft - so hat VW damals für den Käfer geworben. Und irgendwie stimmt es noch immer, auch wenn er mittlerweile in etwas anderer Ausführung daherkommt. Jetzt gibt es eine neue Variante des Beetle: den Dune.

Das neue Crossover-Modell erinnert ein wenig an die legendären Dune-Buggys, mit denen kalifornische Bastler in den 1960er und 1970er Jahren über die Strände jagten. Und dieser neue Dune beweist jetzt, dass ein knackig-freches Lifestyle-Gefährt auch auf der Basis von Großserien-Technik möglich ist.

Vor allem macht der crosse Käfer Spaß. Und danach sieht der Dune, den es als Coupe und Cabrio gibt, auch aus. Es ist erstaunlich wie wenige Retuschen ausreichen, um ein weitgehend bekanntes Modell zu einem neuen Gesicht in der automobilen Masse zu verhelfen. Ein dezenter Einsatz von Anbauteilen aus zumeist schwarzem Kunststoff, Aufkleber an den richtigen Stellen und schon ist der klassische Beetle zum Dune mutiert.

Und der rollt dann auf einem sogenannten Schlechtwege-Fahrwerk, das sich unter anderem durch eine um zehn Millimeter angehobene Bodenfreiheit und einer um 1,4 Zentimeter breiteren Spur von den bisherigen Versionen unterscheidet. So wird aus dem Fronttriebler natürlich kein Geländegänger, doch ist der Dune sicherlich ein Stück robuster als die bisherigen Beetle. Man sollte es aber dennoch nicht darauf anlegen, mit ihm auf große Tour abseits der Piste zu gehen. Zudem gibt es keinen Allradantrieb. Dieser Dune ist eben weniger Abenteurer und mehr Styler, zu dem auf dem Boulevard keine vom Geröll zerkratzen Felgen passen.

Auch innendrin ist der Neue an vielen farblich abgestimmten Details sofort als Dune zu erkennen. Fahrlicht-Automatik, Sportsitze mit Lendenwirbelstützen, eine Sitzheizung, Tempomat, automatisch abblendender Innenspiegel, Regensensor, beheizte Scheibenwaschdüsen, Park-Pilot und Berganfahrassistent gehören zum Ausstattungsumfang. Ebenso das 5-Zoll-Infotainmentsystem namens „Composition Colour“. Optional gibt es zwei 6,3-Zoll-Systeme, die auch den Zugang zu Android Auto und Apple CarPlay ermöglichen. Cool für einen Spaßmacher wie den Dune: ein Highend-Soundsystem des US-Herstellers Fender mit satten 400 Watt. Außerdem geht es je nach Version bunt zu, vor allem wenn der Kunde die neue Farbe „Sandstorm Yellow Metallic“ gewählt hat. Dazu passen die optionalen Ledersitze mit farblich passenden Nähten.

Für die Motorisierung des Fronttrieblers mit serienmäßigem Start-Stopp-System stehen drei Benziner- und zwei Diesel-Vierzylinder mit Turboaufladung bereit. Die TSI bringen es auf 105, 150 und 220 PS, die Diesel leisten 110 und 150 PS. Standard ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe, bis auf den 110-PS-TDI können alle Motoren mit einem automatischen Sechs- oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden.

Den angekündigten Fahrspaß vermittelt dabei vor allem der 2.0-Liter-TSI, der den immerhin gut 1,5 Tonnen wiegenden Dune flott über den Asphalt bewegt. Stets reicht die Kraft für den kleinen Sprint zwischendurch und gekoppelt mit dem Sieben-Gang-DSG-Getriebe eignet sich der Antrieb auch zum lässigen Flanieren vor den Cafes an den Strandpromenaden dieser Welt. Der Verbrauch liegt nach Wolfsburger Angaben bei knapp sieben Litern je 100 Kilometer.

Trotz der um einen Zentimeter höher liegenden Karosserie, ist das Fahrwerk des Dune richtig gut abgestimmt. Selbst heftigere Unebenheiten schluckt der Beetle Dune ohne Probleme. Und um den Aufbau in Bewegung zu bringen, muss es schon mit ordentlich Tempo in die Kurven gehen.

Die Preisliste startet bei 23.925 Euro für den kleinsten Benziner, der schwächere Diesel kostet ab 26.650 Euro. Die vergleichbaren Cabrios sind für 28.150 und 30.875 Euro zu haben. Die Spitze des Dünenjägers markiert mit 35.825 Euro das 220 PS starke Cabrio mit Sechsgang-DSG. Spaß ist also garantiert im neuen Dune.

QUELLEN:

  • Fotos: VW
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