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Mazda 6: Bestseller wird weiter gepflegt

Der Mazda 6 ist für den japanischen Automobilhersteller ein Bestseller. Und der muss gut behandelt werden. Deshalb ist er jetzt noch einmal überarbeitet worden. Unser Auto-Tester Heinrich Rohne hat sich das einmal genauer angeschaut.

Zwar hat es die Konkurrenz aus Fernost für gewöhnlich recht schwer auf dem deutschen Markt der Mittelklasse-Modelle, doch Mazda hat hierzulande mit dem Mazda6 einen respektablen Bestseller gelandet. Umso nachvollziehbarer ist es, dass das Auto trotz des bereits erfolgten Facelifts weiterhin gepflegt wird. Für das Modelljahr 2017 erhält der Sechser jetzt abermals Technik-Updates. So haben die Japaner dem Kombi und der Limousine neue Assistenzsysteme sowie ein weltweit völlig neues Fahrdynamik-System für noch mehr Komfort spendiert.

Das Zauberwort heißt hier G-Vectoring Control (GVC). Dieses neue System verbessert Handling und Fahrdynamik gleichermaßen. Es beeinflusst durch Anpassungen des Motordrehmoments das Einlenkverhalten und optimiert so Kurvenverhalten und Fahrkomfort. Bei kleineren Lenkbewegungen oder Kurvenfahrten verlagert sich das Gewicht auf die Vorderräder des Mazda6. Dadurch wird die Lenkpräzision geschärft, Stabilität und Komfort im Alltag gesteigert. Da es sich um eine Software-Modifikation handelt, bleibt das Fahrzeuggewicht unverändert.

Zum gesteigerten Fahrkomfort des Mittelklasse-Mazda tragen auch eine weiterentwickelte Geräuschdämmung, die Wind-, Abroll- und Motorengeräusche weiter reduziert, sowie der sogenannte „Natural Sound Smoother“ bei. Nach seinem Debüt im kleineren Mazda Skyactiv-D Diesel wird dessen geräuschdämmende Technik nun erstmals im 2,2 Liter großen Skyactiv-D des Mazda6 zum Einsatz kommen. Der Smoother absorbiert dabei dieseltypische Verbrennungsgeräusche und sorgt so für einen ruhigen Motorlauf.

Auch im Innenraum wurde der Mazda 6 aufgewertet. Zu den neuen Komfort-Features gehören ein schlankeres, ergonomisch geformte Lenkrad samt Lenkradheizung in der Top-Ausstattung, sowie Anzeigen und Displays als hochauflösende TFT-Farbdisplays – zwecks besserer Lesbarkeit. Das neue Head-up Display soll zusätzlich wichtige Informationen und erstmals auch Verkehrszeichen wie aktuell geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen und Warnschilder ins natürliche Blickfeld des Fahrers projezieren. Und das gibt es jetzt alles in Farbe.

Außerdem arbeitet das gesamte Paket der Fahrassistenten sowie der Verkehrsschilderkennung ab sofort mit einem hochauflösenden Kamerasystem. Das erlaubt dem Notbremsassistenten etwa, statt der bisherigen zehn, ganze 100 Meter vorauszublicken und darüber hinaus auch Fußgänger zu erkennen.

Beim Motorenangebot hat sich nichts geändert. Den Einstieg markiert der 145 PS starke Benziner für 25.690 Euro – 200 Euro mehr als bisher. Darüberhinaus gibt es nach wie vor noch zwei weitere Benziner mit 165 und 192 PS. Wer lieber Diesel fährt, erhält mit dem Skyactiv-D 150 einen mehr als soliden Basismotor. Grundpreis hier: 29.190 Euro. Noch mehr Power hat der zweite Diesel mit 175 PS. Beide sind auch mit Allradantrieb zu haben. Zu den drei bekannten Ausstattungslinien Prime-Line, Exclusive-Line und Sports-Line kommen zusätzlich die sportlichen Kombi-Sondermodelle Nakama und Nakama Intense mit einem Preisvorteil von bis zu 2.610 Euro hinzu.

Optisch ist auch alles beim Alten geblieben. Lediglich über eine neue Lackfarbe können sich Mazda-Kunden freuen: Matrixgrau Metallic ist nun als zweite Sonderfarbe neben Rubinrot Metallic erhältlich. Und in die automatisch anklappbaren Außenspiegeln sind jetzt nochmals vergrößerte LED-Blinker integriert, die fortan von vorne sichtbar sind. Der Mazda6 ist also für das Modelljahr 2017 gerüstet.

QUELLEN:

  • Fotos: Mazda
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