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Citroen Spacetourer und Peugeot Traveller: Für Familie und Business

Richtig groß sind die beiden, der Citroen Spacetourer und der Peugeot Traveller. Sie sind baugleich und extrem variabel. Davon hat sich auch unser Auto-Experte Heinrich Rohne überzeugt.

Bereits im Segment der Kleinstwagen hat sich die Zusammenarbeit von Citroen, Peugeot und Toyota bewährt. Nun haben die Hersteller das, was schon beim Citroen C1, dem Peugeot 108 und dem Toyota Aygo funktioniert, auf einen Van im Format eines VW T5 übertragen. Herausgekommen sind dabei die baugleichen Citroen Spacetourer, Peugeot Traveller und Toyota Proace, die alle drei im PSA-Werk im französischen Sevel-Nord Valenciennes gebaut werden.

Wir haben uns jetzt einmal die beiden französischen Brüder, die gerade bei den Händlern angekommen sind, etwas näher angeschaut. Vor allem gibt es im Spacetourer (großes Foto rechts) und Traveller reichlich Platz. Die beiden Pkw-Varianten der Nutzfahrzeuge Citroen Jumpy und Peugeot Expert sind in zwei Radständen (2.925 mm und 3.275 mm) und drei Längen – 4,60 Meter, 4,95 Meter und 5,30 Meter – aber nur einer Dachhöhe (Parkhaus-freundliche 1,90 Meter) zu haben. Die Breite beträgt 1,92 Meter. Bei der Bestuhlung kann zwischen fünf, sieben oder acht Sitzen in drei Reihen gewählt werden. Außerdem gibt es Tische und drehbare Sitze, um beispielsweise Konferenzen abzuhalten – extreme Variabilität ist im Spacetourer und Traveller also angesagt. Denn wer die Großraumlimousinen eher beladen will, kann alternativ bis zu 4.554 Liter Ladegut transportieren. Auch nicht von schlechten Eltern.

Aber dieser Platz wurde nicht nur Bus-typisch robust verarbeitet – das Leder wirkt angemessen hochwertig. Die zweite Reihe können auch Nicht-Muskelmänner spielend in Längsrichtung verschieben und die erhöhte Sitzposition gab es im Bus schon immer gratis dazu. Das Umklappen der Sitzlehnen in der dritten Reihe geht auch vom Kofferraum aus, ohne dass man Gefahr läuft, sich die Finger zu brechen.

Und wie sitzt es sich sonst so in den beiden Franzosen? Das stramme Gestühl verleiht den Insassen das Gefühl, auch an langen Arbeitstagen ermüdungsfrei die erste, zweite und dritte Sitzbank drücken zu können. Gigantisch sind zudem die Türablagen in den vorderen Türen. Komplette Rucksäcke oder Zweiliter-Softdrink-Flaschen scheinen dort hinein zu passen.

Ansonsten wird auch viel Luxus in den beiden Vans geboten. Bereits in den Basisvarianten zählen unter anderem Klimaautomatik, Tempomat, ein Müdigkeitswarner und elektrisch zu bedienende seitliche Schiebetüren zur Serienausstattung. Gegen Aufpreis gibt es für dieses Segment bislang ungewöhnliche Extras wie beispielsweise ein Head-up-Display, eine Verkehrszeichenerkennung, eine Spurverlassenswarnung, ein adaptiver Tempomat, eine separat zu öffnende Heckscheibe, ein Notbremssystem, eine Fernlichtautomatik, eine Rundum-Kameraüberwachung sowie eine Sprachsteuerung für das Navi-Infotainmentsystem. Außerdem zu haben: ein Panoramaglasdach und eine Drei-Zonen-Klimaanlage. Das freut die Familien und die Business-Leute, die im Spacetourer und Traveller (großes Foto links) Platz nehmen sollen.

Auf der Antriebsseite warten die Franzosen ausschließlich mit Turbodiesel-Triebwerken auf. Die 1,6-Liter-Version kommt in den Leistungsstufen 95 PS und 210 Nm und 115 PS und 240 Nm. Das Basistriebwerk schaltet manuell durch 5 Gänge oder mit einem automatisiertem 6-Gang-Getriebe. Die 115-PS-Version kommt mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe. Der Zweiliter-Diesel wird mit 150 PS/370 Nm als 6-Gang-Handschalter und mit 180 PS/400 Nm als 6-Gang-Automatik angeboten. Der Normverbrauch wird mit 5,1 bis 5,8 Liter auf 100 Kilometer angegeben.

Unterschiede gibt es lediglich im Frontdesign - hier zeigt Citroen bzw. Peugeot jeweils sein typisches Familiengesicht. Auch bei den Ausstattungen wird etwas variert. Beim Einstiegspreis sind sich beide dann aber wieder einig: Spacetourer und Traveller starten jeweils bei 34.380 Euro.

QUELLEN:

  • Fotos: Citroen, Peugeot
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