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Seite 1 von 3 Der Frühsommer gehört zur schönsten, aber auch
arbeitsreichsten Jahreszeit. Gießen, hacken und Unkraut jäten werden
aber belohnt – im Juni entfaltet sich der Garten in seiner vollen
Pracht. Besonders die Rosen und die leckeren Erdbeeren benötigen jetzt
volle Aufmerksamkeit.
Der Ziergarten im Juni Eine gezielte Bodenpflege ist jetzt in den Staudenbeeten nötig, denn die Gefahr ist groß, dass sich lästige Wurzelunkräuter breit machen. Haben Kriechender Hahnenfuß, Ackerschachtelhalm oder Winde erst Wurzeln gebildet, lassen sie sich nur schwer ausrotten. Daneben gibt es ein paar Wildkräuter, die in vielen Gärten willkommen sind: Kornrade, Klatschmohn und Kornblume verbreiten Sommerlaune und locken Nützlinge an.
Aussaat fürs nächste Jahr Hornveilchen, Stockrosen und Goldlack werden jetzt in Anzuchtbeeten oder Töpfen in sonniger Lage ausgesät. Im nächsten Jahr blühen sie üppig. Sie können auch direkt ins Beet gesät werden. Achten Sie beim Jäten auf die Sämlinge.
Lass den Sonnenschein herein!
Blumen machen das Leben schön! Sie sind Sonnenschein für die Seele,
Oasen für die Sinne und Quellen des Wohlbefindens. Nebenbei dienen sie
als Schmuck bei vielen festlichen Gelegenheiten, als Boten guter
Wünsche und Zeichen herzlicher Verbundenheit. Das Buch „Lass den Sonnenschein herein!“
von Bo Niles feiert in unvergleichlichen Fotos die Schönheit einzelner
Blüten und raffinierter Arrangements in ausgefallenen Gefäßen. Es
zeigt, wie man mit einfachen Mitteln dekorative Effekte erzielen kann
und wie auch einfache Blätter, Zweige oder Gräser zu kleinen
Kunstwerken werden, die Freude bereiten. Erschienen im Coppenrath Verlag zum Preis von 11,95 Euro (64 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-8157-9571-2).
Verblühtes ausputzen Damit Stauden und Sommerblumen kräftiger blühen, sollten Sie die verwelkten Blüten abschneiden, bevor sich Samen bilden.
Stecklinge Buchs, Sommerflieder und Bauern-Hortensie können Sie jetzt vermehren. Etwa 10 cm lange Triebe schneiden und in Anzuchterde stecken, angießen und mit transparenter Abdeckung hell - aber nicht vollsonnig - platzieren. Ab und an lüften. Nach einigen Wochen pflanzt man die bewurzelten Stecklinge ins Beet aus.
Formgehölze Schneiden Sie Kugeln und Kegel aus Buchs und Eibe jetzt noch mal in Form.
Heckenschnitt Die Zeit um den Johannistag (24. Juni) ist der klassische Schnitttermin für alle Hecken. Ende Juni haben die Laubgehölze ihren ersten Austrieb beendet und darauf folgt ein zweiter, schwächerer, der so genannte Johannistrieb. Wenn Sie die Hecke jetzt schneiden, verwachsen die Schnittspuren im Laufe des Sommers und die Hecke bietet für den Rest des Jahres einen schönen Anblick. Achten Sie auf das richtige Schnittprofil: Am besten bekommt der Hecke ein Trapezprofil, das nach unten breiter wird. So bekommen auch die unteren Äste genug Licht und verkahlen nicht. Strauchartig wachsenden Heckenpflanzen wie Liguster oder Kirschlorbeer kommt das Rundbogenprofil entgegen, denn es entspricht am ehesten ihrer natürlichen Wuchsform.
Rhododendron-Pflege Die meisten der großblumigen Sorten sind jetzt verblüht und sollten von ihren verwelkten Blütenständen befreit werden, indem Sie diese vorsichtig mit den Fingern ausbrechen. Die Sträucher bilden dann keine Samenstände, sondern verwenden die überschüssige Energie zur Bildung neuer Blütenknospen.
Duftrosen beleben die Sinne Möglichst nah an die Terrasse gepflanzt, verströmen Duftrosen an luftfeuchten Tagen schon früh am Morgen ihren betörenden Wohlgeruch. Dabei ist die Palette der Rosendüfte schier unbegrenzt: Von appetitlich nach Äpfeln, Himbeeren und Limonen riechend, geheimnisvoll nach Weihrauch, Myrrhe und Moschus, blumig nach Maiglöckchen, Veilchen und Lindenblüten, herb nach Pfeffer, Anis und Muskat oder süß nach Vanille, Mandeln und Honig duftend – man muss sich nur entscheiden.
Platz für die Königin der Blumen
Im Garten entfaltet die Rose ihre schönste Wirkung. Kein Wunder also,
dass viele Hobbygärtner der „Königin“ der Blumen im eigenen Garten eine
Heimat geben wollen. Beim Rosengarten ist jedoch einiges an Planung
vonnöten: Solls z.B. der weit ausladende Rosenbusch, die dicht
wachsende Hecke, ein Rosenbäumchen oder gar eine Rosengasse sein? Eine
Entscheidungshilfe und weitere hilfreiche Tipps zu Planung, Gestaltung,
Anlage, Vorarbeiten und Pflege gibt das Buch „Rosengarten“
aus der Reihe „Mein Traumgarten“. Selbstverständlich werden auch die
verschiedene Rosenarten vorgestellt. Dazu gibt es noch Lifestyle-Tipps,
Deko-Ideen und Rosen-Rezepte. Erschienen im Compact Verlag zum Preis von 6,95 Euro (80 Seiten, Broschur, ISBN: 978-3-8174-6635-1).
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