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Seite 1 von 3 Der Mai eröffnet die Balkon- und Terrassen-Saison. Dabei darf
jedoch auch der Garten nicht zu kurz kommen, schließlich soll es die
ganze Saison über schön blühen. Es gibt also alle Hände voll zu tun für
Hobbygärtner - kein Problem mit unseren Tipps.
Allgemeine Arbeiten im Mai
Laube, Zaun, Pergola Nutzen Sie schöne Maitage zum Streichen. Der neue Anstrich trägt nicht nur zum besseren Aussehen bei, sondern schützt das Holz gegen Fäulnis. Gut geeignet sind: Holzschutzmittel bzw. Holzschutzlasur, aber auch Leinölfirnis.
Wege erneuern Durch die Bodenbearbeitung im April hat meist die Deckschicht der Wege gelitten, so dass sie erneuert werden muss. Zunächst den Weg mit einem Drahtbesen sauber harken, das vernichtet gleichzeitig evtl. vorhandene Wildkräuter. Dann eine etwa 2 cm hohe Sandschicht auftragen, feststampfen oder walzen. Eine zweite, etwa 1 cm starke Sandschicht darübergeben und harken.
Gartenbegrenzung Ist Ihr Garten bereits begrenzt oder fehlen noch Zaun, Hecke & Co.? Im Mai kann damit noch gut begonnen werden. Zuallererst sollte jedoch die Art der Eingrenzungen der Nachbargärten oder Grundstücke beachtet werden, damit ein angenehmes Bild entsteht. Unkraut vergeht nicht Leider... und daher heißt es auch im Mai: Die unerwünschten Wildkräuter, die dem Boden und damit auch den Kulturpflanzen Wasser und Nährstoffe entziehen, entfernen – natürlich möglichst mit Wurzel und bevor sie zum Blühen und zur Samenbildung kommen.
Wasserversorgung Gerade im Mai ist das reichliche Gießen sehr wichtig, damit die vor kurzem gesetzten Gemüsepflanzen, Stauden, Rosen, Gehölze und der neu angelegte Rasen auch genug Wasser bekommen, um zu gedeihen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht zu kalt ist, damit die Pflanzen keinen Schock bekommen.
Bodenpflege nicht vergessen Damit der Boden gut durchlüftet wird und die nötige Bodenfeuchtigkeit erhält, ist regelmäßiges Harken, mindestens nach jedem Regenguss oder nach dem Gießen, sobald der Boden oberflächlich abgetrocknet ist, angebracht.
Maulwürfe, Wühlmäuse und Co. Jeder ärgert sich über Maulwurfshügel, da sie keinen schönen Anblick darstellen. Doch nicht nur das, die Pflanzen können durch die unterirdischen Gänge gelockert werden, so dass sie eingehen. Gegen Maulwürfe, die weder gefangen noch getötet werden dürfen, kann man vorgehen, indem man zerschnittene Knoblauchzehen oder andere stark riechende Materialien (z.B. Fischköpfe) in die Gänge legt. Diese Geruchs- bzw. Gestanksattacke vertreibt auch oft Wühlmäuse. Manchmal hilft auch ein „Wühlmausschreck“, das Vibrationen bzw. Schallwellen auslöst.
Der Ziergarten im Mai
Rhododendron Nach der Blüte ist ein guter Zeitpunkt zum Düngen. So verhindern Sie, dass die Blätter gelb werden und die Blüte nachlässt.
Sommerblumen In der ersten Maihälfte können noch Levkojen, Chabaud-Nelken, Kaiser- oder Heddewigsnelke und Löwenmaul gepflanzt werden. Diese Einjahrsblumen erleiden durch leichte Spätfröste keinen Schaden.
Tulpen Sobald die Tulpen im Verblühen sind, schneidet man die Fruchtkapseln ab. Die Tulpen setzen oft Samen an, der die Entwicklung der neuen Zwiebel stark beeinträchtigt.
Zwiebelblumen Verwelkte Narzissen und Krokusse können Sie jetzt vermehren. Dazu die Zwiebeln ausgraben und die Tochterzwiebeln ablösen. In Schalen pflanzen, leicht feucht halten und im Herbst auspflanzen.
Pflanztipps Beete, auf denen Tulpen- oder Narzissenzwiebeln im Boden belassen werden, kann man mit Sommer- bzw. Einjahresblumen bepflanzen. Man setzt sie zwischen die Reihen. Auch leere Stellen im Steingarten und auf Staudenrabatten lassen sich durch einjährige Sommerblumen füllen.
Rosen richtig pflegen
Gerade die Königin der Blumen, die wunderschöne Rose, benötigt
intensive Pflege. In welchem Zustand sind Ihre Rosen? Haben sie die
richtige Form? Lässt die Blütenfülle nach? Das neu erschienene Buch
„Rosen schneiden“ von Heiko Hübscher liefert alles Wissenswerte rund um
den fachgerechten Rosenschnitt übersichtlich nach den acht Rosenklassen
sortiert. Vorher-Nachher-Zeichnungen veranschaulichen die Techniken für
die verschiedenen Wuchsformen. Wichtiges rund um die Rosenpflege von
Düngung bis Winterschutz wird ausführlich beschrieben. Anhand der
Merkmale verschiedener Rosenklassen wird die jeweilige Zielsetzung und
Vorgehensweise beim Rosenschnitt erklärt. Einprägsame Symbole bei den
Rosenporträts zu Blütenfüllung, Duft und Blattgesundheit informieren
auf einen Blick. Auch die richtige Kultivierung der Rosen wird dem
Leser erklärt. Dazu zählen zum Beispiel Bodenpflege, Pflanzenschutz
oder Klettervorrichtungen. Eine Übersicht der aktuellen ADR-Rosen
rundet das Buch ab. Erschienen im Verlag Eugen Ulmer zum Preis von 9,90
Euro (112 Seiten, Broschur, ISBN: 978-3-8001-5723-5).
Nadelgehölze bis Mitte Mai pflanzen Koniferen müssen bis Mitte Mai gepflanzt sein, wer den Termin verpasst, sollte lieber bis August warten. Sie können sonst bei der Ausbildung des Jahrestriebes gehemmt werden.
Rabatte und Beetpflanzen Die meisten der Pflanzen sind frostempfindlich und sollten daher nicht vor dem 20. Mai ausgepflanzt werden. Dazu gehören z.B. die bekannten Eisblümchen, Leberbalsam, Lobelien und Salvien.
Strauchschnitt Forsythien, Duftjasmin und andere Frühjahrsblüher lichtet man direkt nach der Blüte aus. Ein Drittel der alten Triebe (an welchen die Blüten waren) wird bodennah abgeschnitten.
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