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Gartentipps für den November

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ImageAuch wenn es draußen immer kühler wird, Gartenarbeit an der frischen Luft kann eine Erholung für die ganze Familie sein – natürlich nur, wenn man weiß, wie es geht. Wir haben für Sie wieder einmal zusammengestellt, was Sie in diesem Monat in Ihrem Garten beachten sollten.

Kinder haben ihren Spaß mit raschelndem Herbstlaub. Erwachsenen ist der bunte Blätterregen weniger willkommen, weil er Arbeit macht. Doch die Blätter sind ein wertvolles Geschenk der Natur. Laub muss keine Last sein. An sonnigen Tagen kann es ein Vergnügen sein, gemeinsam den Garten aufzuräumen

Nutzen Sie das Herbstlaub als "Naturmaterial"
In den Beeten schützen sie als 10 bis 15 cm dicke Schicht die Pflanzenwurzeln vor winterlicher Kälte. Schüttet man das Laub zu Haufen am Gartenrand auf, finden darin Igel und viele nützliche Insekten Unterschlupf. Auf dem Kompost verrotten die Blätter rasch zu Humus. Ausnahme: das stark gerbsäurehaltige Laub von Walnussbäumen, Kastanien oder Platanen, das sich nur sehr langsam zersetzt. Wenn man es allerdings zerkleinert und mit Holzhäckseln oder Rindenmulch mischt, verfügt man über eine praktische, da unkrauthemmende Auflage für unbefestigte Wege. Geben Sie eingesammeltes Herbstlaub am besten im Wechsel mit Zweigen und anderen Schnittresten, die für die nötige Belüftung bei der Zersetzung sorgen, lagenweise aufgeschichtet auf den Kompost. Auf dem Rasen sollte Herbstlaub nicht liegen bleiben, denn solange es mild bleibt, wachsen die Gräser. Unter einer Laubschicht bekommen sie zu wenig Licht, es können mit der Zeit Lücken entstehen. Um zu verhindern, dass Laub in den Gartenteich gelangt, zu Boden sinkt und unerwünschten Schlamm bildet, legt man Netze über die Wasserflächen. Wenn man die Netze zeltförmig aufstellt, rutschen die Blätter herab und sammeln sich am Teichrand. Durch Laub verstopfte Regenrinnen sind leicht zu vermeiden: Der Fachhandel bietet spezielle Netze oder Gitter an, mit denen man die Rinnen dauerhaft abdeckt.

Der Ziergarten im November

ImagePflanzzeit
Noch ist Zeit zum Pflanzen von Rosen. Sorten mit dem Prädikat ADR haben sich in intensiven Tests als besonders robust und reich blühend erwiesen. ADR-Rosen sind z.B. die Edelrose "Berolina", die Beetrose "Bonica 82" und die Strauchrose "Grandhotel". Pflanzen Sie so, dass die Veredelungsstelle etwa 5 cm unter die Erde kommt. Für Laub abwerfende Gehölze und Sträucher ist die Pflanzzeit im Herbst ideal – so lange der Boden offen ist. Kommt ein überraschender Frosteinbruch, der das Pflanzen stoppt, bettet man die Wurzeln frisch gepflanzter Gehölze in aufgeschüttete Erde. Regelmäßig gießen. Wenn Sie jetzt einen überalterten Strauch oder Baum durch einen neuen ersetzen möchten, sollten Sie nicht die gleiche Art verwenden, da die Erde einseitig ausgelaugt sein kann (Bodenmüdigkeit). Pflanzen Sie eine andere Gehölz-Art.

Aufräumen, vorbereiten
Die Sommerblumen und alle einjährigen Saisonblüher werden jetzt vollständig abgeräumt. Leere Beete gut durchhacken und Unkräuter entfernen. Wer im Frühling auf schweren, verdichteten Böden Beete oder Rasen anlegen möchte, sollte die Flächen bereits jetzt umgraben. Der Frost zerkleinert die groben Erdschollen und erleichtert im Frühling das Lockern und Einebnen des Bodens.

Kälteschutz
Strohmatten, Tannen- und Fichtenreisig zum Abdecken der Stauden und Rosen bereithalten. Rosen 30 Zentimeter hoch mit Erde oder Kompost anhäufeln. Frostempfindliche Gartenpflanzen anhäufeln bzw. sorgfältig mit Reisig abdecken. Auf keinen Fall in Folie verpacken, denn darunter bildet sich Schwitzwasser, das Krankheiten fördert.

Kletterrosen
Ranken Kletterrosen an Metallgerüsten oder -säulen empor, sind sie stärker frostgefährdet als Triebe, die sich am Holz festhalten. Denn Metall kühlt rasch und sehr stark aus. Schützen Sie die Pflanzen durch eine Abdeckung aus Fichtenreisig.

Heckenschnitt
Wenn Sie in einer schneereichen Gegend wohnen, sollten Sie die Oberseite Ihrer immergrünen Hecke möglichst rund oder sogar spitz schneiden. So sammelt sich kein Schnee und Sie verhindern ein Auseinanderbrechen der Zweige.

Rasenpflege
Das Saisonende beim Rasen rückt näher. Mähen Sie Ihren Rasen so lange er bei mildem Wetter wächst. Zu lange Halme werden bei Schnee und Eis geknickt und nehmen leichter Schaden als 4–5 cm kurze Gräser. Schnittreste sorgfältig abrechen!

Zwiebeln sortieren
Kontrollieren Sie überwinternde Blumenzwiebeln und -knollen regelmäßig auf faulende Exemplare. Sie werden aussortiert, bevor sie die anderen anstecken.

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