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Alle Jahre wieder: Der Gepäck-Kollaps droht!

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Seite 1 von 2

ImageStehen Sie auch mal wieder vor dem schier unlösbaren Problem, das Gepäck für den mehrwöchigen Urlaub Ihrer Familie in einen handelsüblichen Van oder Kombi zu packen? Alle Jahre wieder droht zur Ferienzeit wieder ein Logistik-Desaster - egal, wie weit die Reise geht.

Was da angeblich alles mit muss, sprengt meist jede Vorstellungskraft und leider auch fast jeden Gepäckraum: ein Koffer pro Nase (bei weiblichen Passagieren noch eine prallgefüllte Reisetasche extra), die komplette Strand-, Trend- oder Wanderausstattung (in diesem Jahr: Trekking-Stöcke), ein Seesack mit Schuhen, diverse Jacken und Gummistiefel (es könnte ja regnen), Reitstiefel inklusive Putzkasten, evtl. eine Angelausrüstung, Bademäntel (passen angeblich immer noch obendrauf), Federballschläger, ein Fußball (mit Pumpe!), bergeweise Lektüre und weitere Unterhaltungsmedien für die Fahrt (bzw. eine Schlechtwetterphase vor Ort), mehrere CD-Spieler, Gameboys und Handys, eine Kühltasche (randvoll, was nicht reinpasst, geht unter den Sitz), weitere Lebensmittel für den kleinen Hunger zwischendurch, eine Thermoskanne mit Kaffee und Becher, Kuscheltiere, eine Rolle Wisch-und-weg (von wegen), Tücher zum Verhängen der Fenster (Sonnenschutz für die Kleinen), pro Kind ein Rucksack und eine weitere Tasche mit Spielsachen, angeblich für alle (eigentlich für die Gattin) ein megaschweres Gebinde mit Kosmetika, Hygieneartikeln, Föhn (im Sommer!) und, endlich, eine Tasche mit den wirklich wichtigen Utensilien wie Ausweis, Führerschein, Kreditkarte, Straßenkarten, Geld etc.

Sind alle diese Gegenstände in stundenlanger Arbeit (meist in der Nacht vor der Abfahrt und bis kurz vor Sonnenaufgang) schließlich zum Auto gewuchtet, passiert, was der männliche Autofahrer-Sachverstand schon längst wusste: Es passt nicht, und zwar weder hinten noch vorn.
Den ganzen Kram wieder hochschleppen, auspacken und neupacken? Die Familie zum "smart travelling" überreden? Zwecklos. Wofür hat man denn einen so großen Wagen, wird dem Fahrer entgegengeschleudert. Und es sind schließlich die schönsten Tage im Jahr, da will man doch auf nichts verzichten.