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Gartentipps für den März: die Gartenplanung
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Mit Begeisterung, Engagement und einigen Grundkenntnissen lässt sich jedes Grundstück in einen ansprechenden, ganz persönlichen Garten verwandeln. Eine gründliche Planung hilft, dass sich die Arbeit lohnt und Ihre Erwartungen sich erfüllen...
Welchen Gartentyp wünschen Sie sich? Sind Sie bereit, regelmäßige Pflegearbeiten durchzuführen oder wollen Sie einen pflegeleichten Garten? Rasen- oder strauchbetonte Gärten sind pflegeleicht, Bauerngärten oder rabattenbetonte Gärten hingegen bergen einen hohen Arbeitsaufwand.
Welche Möglichkeiten lässt das Grundstück zu? Auf ebenen Flächen bestimmt allein die Größe des Gartens die Gestaltungsmöglichkeiten. Ist die Fläche jedoch geneigt oder stark beschattet, müssen Sie sich diesen Bedingungen anpassen. Der kleine Stadtgarten hat viele Schattenflächen, der schmale Reihenhausgarten wird durch eine Koniferenhecke zum Schlauch.
Wie soll der Garten gestaltet werden? Gliedern Sie geschickt die vorhandene Fläche und bringen Sie die verschiedenen Teile des Gartens durch Auswahl von Farben und Formen optimal zur Geltung. Welche Arbeiten sind erforderlich? Hierzu gehören das Pflanzen und die regelmäßige Pflege des Gartens.
Ein leeres Grundstück kann Zug um Zug in den Garten umgewandelt werden, den man sich wünscht. Andererseits enthalten alte Gärten gewachsene Strukturen, die der Fläche schon eine gewisse Reife verleihen. Hier kommt es darauf an, bereits vorhandene Elemente in das eigene Konzept zu integrieren, bzw. unerwünschte Mauern, Wege, Bäume und Sträucher zu entfernen.
Was bietet mein Garten? Bereiche mit einem besonderen Mikroklima sind oft bestens für Pflanzen geeignet, die im Garten sonst vielleicht nicht gedeihen würden. Unter einem Mikroklima versteht man örtlich begrenzte Abweichungen von den allgemeinen Klimabedingungen. Dabei können Bodentyp, Wind und Sonne oder Schatten eine Rolle spielen. Eine warme, sonnige Mauer kann selbst in einem kühlen, schattigen Garten ein perfekter Platz für empfindliche Pflanzen sein. Ein ständig nasser Bereich sagt Sumpfpflanzen zu. Sogar für einen trockenen Südgarten gibt es geeignete Pflanzen.
Der Bodentyp kann selbst innerhalb eines Gartens von sauer bis alkalisch oder von sandig bis tonig reichen.
Mauern können nicht nur Sonnenwärme absorbieren und reflektieren (ideal für empfindlichere Pflanzen), sondern auch Frost abhalten, sodass man vor ihnen Topfpflanzen möglicherweise frostfrei überwintern kann. Hänge sind generell trocken, da Wasser stets zu dem am tiefsten gelegenen Punkt fließt. Dort besteht auch die größere Frostgefahr, weil kalte Luft herabsinkt. Die Kombination von Frost und nasser Erde ist besonders gefährlich, wird nur von vollkommen winterharten Pflanzen toleriert.
Spalten neben Stufen oder zwischen Steinen sind ideale Pflanzplätze, vor allem für Gebirgspflanzen, die neben voller Sonne eine gute Dränage benötigen. Sie gedeihen mit ein wenig Erde auch in Mauerspalten oder in Steingärten, in denen die Bedingungen ähnlich wie in ihrem natürlichen Lebensraum sind. Schutzpflanzungen nehmen dem Wind über eine gewisse Distanz Kraft und lassen ideale Nischen für Pflanzen mit großen Blättern entstehen, die anderswo vom Wind zerfetzt oder zu stark ausgetrocknet werden können.
Hecken bilden einen neutralen Hintergrund für prächtige Stauden. Aber sie brauchen viel Wasser und entziehen dem umliegenden Boden neben Feuchtigkeit oft auch Nährstoffe. Nach Norden liegend können sie trockenen Schatten erzeugen, den nur wenige Pflanzen vertragen.
Wünsche für den Schattengarten Je nach Dauer und Umfang unterscheidet der Gärtner verschiedene Schattenarten, die auch unterschiedliche Wirkungen entfalten. Wenn Sie wissen, welche Standortverhältnisse in Ihrem Garten herrschen und welche Schattentypen Sie haben, können Sie im nächsten Schritt die Pflanzen und Materialien aussuchen, die Sie in Ihrem Schattengarten gerne verwenden möchten.
Auch bunte Blütenpracht ist mit Schatten-Spezialisten wie Astilben, Silberkerzen, Storchschnabel, Rhododendren und Hortensien möglich. Wenn Sie es dagegen grün und pflegeleicht bevorzugen, gibt es ebenso viel Auswahl, z.B. Gräser, Farne, Funkien und Fächerahorn. Weiße Blüten wie die des Bärlauchs leuchten im Schatten und hellen ihn damit auch deutlich auf.
Wege und Mauern lassen sich im Schatten anlegen. Mauern wirken im Schatten verwunschen. Selbst Trockenmauern lassen sich errichten – in den Ritzen gedeihen kleine Pflanzen wie der Wimperfarn. Terrasse und Sitzplatz sind in Schattenlage meist viel sinnvoller als in praller Sonne. Die Gartenmöbel sollten aus wetterfestem Metall, Kunststoff oder robustem Holz bestehen. Bachläufe, Brunnen und Quellsteine glitzern und glucksen im Schatten besonders erfrischend. Sie lassen sich romantisch gestalten und bepflanzen.
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Foto 1: Rainer Sturm, Pixelio
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