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Seite 1 von 2 Gerade im Winter ist es nicht immer ganz einfach, frisches Gemüse mit ausreichend Vitaminen auf den Tisch zu bringen. Versuchen Sie es doch mal mit Sprossen und Keimlingen, eine leckere und einfache Variante, den Speiseplan zu ergänzen und Gerichten schnell ein Plus an wichtigen Stoffen zuzufügen.
Die knackigen Frischlinge enthalten eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und können so einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung leisten. Die kleinen Gemüsepflanzen werden ohne Zusätze von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln pur nur mithilfe von Wasser, Wärme und Luft gezüchtet. Die richtige Abstimmung dieser Wachstumskomponenten ist dabei von entscheidender Bedeutung – die professionelle Aufzucht des Sprossengemüses sorgt dabei für ein optimales Zuchtergebnis. Doch auch zuhause auf dem Fensterbrett kann man sie ganz einfach selber züchten. Keime und Sprossen wachsen das ganze Jahr über und lassen sich in einer Vielzahl von Gerichten verwenden. In den USA ist die gesundheitsfördernde Wirkung von Sprossen und Keimen schon lange bekannt – dort haben sie sowohl in der Gastronomie als auch in den privaten Haushalten einen hohen Stellenwert erreicht, weil sie guten Geschmack und gesundheitlichen Mehrwert verbinden. Amerikanische Forscher gehen sogar von krebsvorbeugenden Effekten der in den Sprossen enthaltenen Phytohormone aus. (Quelle: www.humannews.de)
Welche Sprossen gibt es bei uns? Mungosprossen Sie stammen von der Mungobohne, werden aber oft Sojasprossen genannt. Da diese aber für Europäer nicht gut bekömmlich sind, werden bei uns meist Mungosprossen verkauft. Sie sind kalorienarm (27 Kalorien pro 100 g) und enthalten viel Eiweiß und viele Vitamine. Man kann sie roh oder gedünstet, zum Beispiel in asiatischen Gerichten, essen. Gartenkresse Da man sie ganzjährig in kleinen Kästen fast in jedem Supermarkt bekommt, kennt sie praktisch jeder. Über Eier oder einen Salat gestreut, sorgen sie für eine frisch-scharfe Note. Auch im Kräuterquark lecker! Gartenkresse ist reich an Vitamin C, Eisen, Kalzium, Folsäure und Vitamin B. Alfalfasprossen Die Keimlinge der Nutz- und Futterpflanze Luzerne schmecken nussartig und passen gut zu Salaten oder als Brotbelag, z. B. mit Käse. Aber Achtung: bis zum 7. Keimtag enthalten die Samen den Giftstoff Canavanin – also erst danach verzehren. Dann aber haben sie eine gesundheitsfördernde Wirkung: Sie enthalten mehr Vitamin C als Orangensaft, außerdem Vitamin A, Kalzium und Karotin. Sie regen den Stoffwechsel an und sind gut für die Blutgerinnung. Radieschensprossen Wie die kleinen roten Knollen haben auch die Sprossen den typisch scharfen Geschmack und eigenen sich hervorragend für Salate oder belegte Brote. Man kann sie auch gut für Suppen und Omelettes verwenden, allerdings verlieren sie erwärmt etwas von ihrer Schärfe. Sie enthalten die Vitamine A, B1, B2, C, dazu Eisen, Kalzium und Phosphor. Noch mehr Sprossen hier.
Und damit es gleich losgehen kann, auf der nächsten Seite noch ein paar Rezepte!
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