Gartentipps für den November: der Nutzgarten
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Man glaubt es nicht, aber auch im November kann noch geerntet werden: Kohlsorten, aber auch Sellerie und z.B. Endivien haben jetzt ihre Zeit. Außerdem müssen auch einige Arbeiten im Nutzgarten erledigt werden, bevor der Winter Einzug hält.
Letzte Ernte Im Laufe des Monats ist für Chinakohl, Pak Choi, Sellerie, Wirsing, Endivien, Spinat sowie Weiß- und Rotkohl Ernteschluss. Nach dem ersten Frost beginnt die Ernte von Rosenkohl und Grünkohl. Feldsalat und Salatrauke können Sie weiterhin nach Bedarf ernten. Den Feldsalat am besten mit Vlies abdecken. Von den Beeten werden alle Ernterückstände abgesammelt und kompostiert. Sellerie, der zum Einlagern bestimmt ist, spätestens Anfang des Monats ernten, das Laub abdrehen und die Knollen mit anhaftender Erde in feuchtem Sand einschlagen. Ideale Lagertemperatur: 2 °C. Durch Frosteinwirkung werden die herben Geschmacksstoffe der Schlehen abgebaut. Dann können Sie die violetten Beeren zu Saft oder Gelee verarbeiten.
Tomaten aus dem Garten Leuchtende und pralle Früchte – große schwere Fleischtomaten zum Füllen, kleine runde für die Suppe oder köstliche Cherrytomaten für zwischendurch – ziehen mit ihrem appetitlichen und dekorativen Aussehen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Hobbygärtner und Tomatenköche finden in dem SMART-Ratgeber „Tomaten aus dem Garten“ von Eva Schumann zum Preis von 7,90 Euro (Verlag Eugen Ulmer, 64 S., Broschur, ISBN: 978-3-8001-5899-7) Sorten- und Anbautipps, tolle Rezepte und viel Wissenswertes über den roten Alleskönner. Das Buch bietet komprimiert Wissenswertes über Herkunft, Inhaltsstoffe und gesundheitliche Wirkung der tomatigen Vitaminbomben. Der Leser erfährt, was bei Planung, Anzucht, Pflege und Ernte von Tomaten zu beachten ist. Ein Arbeitskalender für das Gartenjahr zeigt, dass man sich den Tomaten das ganze Jahr über widmen kann: Kataloge wälzen und Anbauplanung im Winter, Pflanzvorbereitungen im Frühjahr und reiche Ernte im Sommer. Außerdem enthält das Buch eine kleine Sammlung von Rezepten rund um das rote Gemüse wie Tomaten-Pesto-Salat, eisgekühlte Gazpacho oder gefüllte Tomaten nach griechischer Art.
Rosenkohlernte Rosenkohl, den Sie einfrieren möchten, sollten Sie rechtzeitig ernten, und zwar bevor die äußeren Blätter durch den ersten Frost beschädigt werden. Dafür kommen nur feste Röschen in Frage. Tragen alle Pflanzen nur lockere Röschen, sollten Sie im nächsten Jahr unbedingt die Düngung reduzieren!
Kartoffeln lagern Kartoffeln legt man nach der Ernte 1–2 Wochen lang bei Temperaturen von 15–20 °C in einen dunklen Raum. Erst danach bringt man sie in den kühlen Keller. So heilen kleinere bei der Ernte versehentlich verursachte Verletzungen besser aus. Und weil dabei auch die Schale verkorkt, verdunsten die Knollen später weniger Wasser und bleiben länger fest.
Kräuter schützen Wenn Fröste drohen, Minze und Melisse mit zwei Lagen Fichtenreisig abdecken. Gartensalbei vor dem Abdecken um die Hälfte einkürzen.
Spargelbeet anlegen Wenn Sie im nächsten Jahr die Pflanzung von Grünspargel planen, können Sie jetzt schon das Beet vorbereiten. Graben Sie die Erde etwa 30–40 cm tief um und arbeiten Sie verrotteten Stallmist oder halbreifen Kompost ein.
Gartengeräte reinigen Mit Wasser und einer Drahtbürste säubern. Danach Spaten und Scheren bei Bedarf nachschleifen und einölen.
Wurzelbereich mulchen Die Wurzelscheibe von früh austreibenden Obstgehölzen (Pfirsich, Aprikose, Pflaume) mit Kompost oder humusreicher Gartenerde bedecken.
Obstbäume düngen Versorgen Sie im Herbst die Obstgehölze noch einmal rechtzeitig mit Humus und organischem Dünger. Dazu reifen oder halbreifen Kompost im Kronenbereich ausbringen und oberflächlich einharken.
Obstbäume verjüngen Bei Apfelbäumen, die als Buschbaum oder Spindelbusch erzogen wurden, nach 8–10 Jahren den Mittelast um ein Drittel einkürzen und die oberen, Früchte tragenden Zweige stark zurückschneiden.
Junge Obstbäume Wenn Sie einen Obstbaum in den Rasen oder eine Wiese gepflanzt haben, sollten Sie in den ersten Jahren die Baumscheibe komplett frei lassen. Es kommt sonst zwischen dem Baum und der Nachbarbepflanzung zu Konkurrenz um die Nährstoffe im oberen Bodenbereich.
Foto 1: Günter Havlena, Pixelio
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