Hochsaison bei Schnupfen, Husten & Co.
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Schnupfen, Husten & Co. haben zurzeit wieder Hochsaison. Dreimal pro Jahr bekommen Erwachsene im Schnitt eine Erkältung. Die Ursache – die Virusinfektion – kann nicht bekämpft werden, aber die Symptome lassen sich lindern, wenn man rechtzeitig handelt.
Die Nase juckt, der Rachen kratzt, die Augen tränen, man fühlt sich schlapp und müde – ein grippaler Infekt rückt an. Oder ist es gar eine echte Grippe? Dies sollte rasch geklärt werden, denn eine Grippe, die Influenza, ist eine schwere Erkrankung. Sie kann lebenswichtige Organe wie die Lunge oder das Herz in Mitleidenschaft ziehen und bedrohlich hohes Fieber auslösen. Und dann gibt es da ja noch die höchst ansteckende Schweinegrippe, die auch in Deutschland ihre Runden zieht.
Erkältung oder Grippe? Eine Grippe beginnt sehr plötzlich und äußert sich durch starke Erschöpfung, Kopf- und Gliederschmerzen sowie rasch auftretendem Fieber von über 38,5 Grad Celsius. Eine ärztliche Betreuung wird dann dringend empfohlen. Meist fängt man sich jedoch eine Erkältung ein. Die Unterscheidung ist manchmal nicht einfach, da die Symptome ähnlich sind. Bei einem grippalen Infekt dagegen kommt noch der Schnupfen hinzu, der bei einer Grippe eher untypisch ist. Außerdem hat der Erkrankte in der Regel lediglich leicht erhöhte Temperatur. Während das Immunsystem zwei bis drei Wochen benötigt, um eine Grippe auszukurieren, dauert eine Erkältung in der Regel nur ein paar Tage. Natürlich kann man sich dabei dennoch furchtbar angeschlagen fühlen.
Was tun bei einer Erkältung? Am besten ist es, eine Erkältung in Ruhe auszukurieren. Grundsätzlich kann eine Erkältung nicht mit Medikamenten bekämpft werden. Die Erkältungsviren, von denen es über 200 Arten gibt, sind zu vielfältig und wandelbar, als dass sich ein wirksames Gegenmittel entwickeln ließe. Es ist allerdings möglich, die Symptome einer Erkältung zu lindern und das Immunsystem zu stärken, damit es schneller gegen die Viren vorgehen kann. Denn nicht immer können Erkrankte sich die notwendige Zeit nehmen und sich schonen. Wer zur Arbeit oder sich um die Kinder kümmern muss, dem helfen gegen die lästigen Symptome am besten Erkältungsmittel.
Kombinationspräparate haben sich bewährt Paracetamol lindert Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen und senkt das Fieber. Chlorphenamin bekämpft den Schnupfen, lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und erleichtert das Durchatmen. Gleichzeitig lindert es den Hustenreiz, indem es die übermäßige Sekretion in den Bronchien hemmt und die Bronchialmuskulatur entspannt. Vitamin C stärkt das Immunsystem und fördert die Widerstandskraft gegen grippale Infekte, und Coffein wirkt belebend auf den Körper und verstärkt die schmerzlindernde Wirkung des Paracetamols. Bevor man nun vier verschiedene Mittel in unterschiedlichen Dosierungen schluckt, empfiehlt sich die Einnahme von Kombinationspräparaten, wie z.B. Grippostad®, deren Wirkstoffe optimal aufeinander abgestimmt sind. Doch Vorsicht: Nicht alle Kombinationspräparaten sind für Jedermann geeignet. Manche dürfen beispielsweise nicht von Personen über 60 Jahre, nicht von Bluthochdruck-Patienten und Jugendlichen unter 16 Jahre genommen werden. Der Apotheker steht bei der richtigen Wahl bestimmt hilfreich zur Seite. Allgemein jedoch gilt: Wer bei den ersten Anzeichen einer Erkältung rasch reagiert, kann so die Infektdauer drastisch verkürzen.
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Hausmittel Kräutertee
Fotos: STADA
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